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„Wir sind erholt und motiviert für die nächste Aufgabe in der Bundesliga“, betonte Xabi Alonso drei Tage nach der Champions-League-Partie beim FC Liverpool (0:4). „Ob gegen Liverpool oder Bochum, wir bereiten uns immer gleich vor. Was wir benötigen, sind Konzentration und Mentalität über die gesamte Distanz. Wenn uns das gelingt, gehen wir mit einem positiven Gefühl in die Länderspielpause.“
Erst einmal wartet im Vonovia Ruhrstadion jedoch eine tückische Aufgabe auf die Werkself. Der VfL Bochum belegt aktuell mit einem Punkt aus neun Spielen den letzten Platz, hat den geteilt schwächsten Saisonstart in der Bundesliga-Historie hingelegt (wie Fürth 2021/22 und Saarbrücken in der Premierensaison 1963/64). Alonso: „Die Tabelle und die Bochumer Punktzahl sind egal, beim VfL ist es immer schwierig. Sie haben eine klare DNA, die von hoher Intensität und viel Leidenschaft geprägt ist und bei der auch die Stimmung im Stadion immer eine Rolle spielt.“
Dazu kommt, dass Bochum in Dieter Hecking einen neuen Cheftrainer installiert hat, der über reichlich Bundesliga-Erfahrung verfügt. Der 60-Jährige, zuletzt bis Mai Sport-Vorstand beim 1. FC Nürnberg, übernahm den VfL Anfang der Woche und wird gegen die Werkself erstmals an der Seitenlinie stehen.
Wie bereits in Liverpool ist Martin Terrier auch gegen Bochum nicht einsatzbereit. Alonso über den französischen Offensivspieler: „Er wird nicht im Kader stehen, auch wenn er sich schon viel besser fühlt. Wenn alles normal verläuft, ist er nach der Länderspielpause gegen Heidenheim wieder dabei.“
Außerdem fehlen nach wie vor Nordi Mukiele, Jeanuel Belocian und Amine Adli. Letzterer verlängerte am Freitag seinen Vertrag bei Bayer 04 vorzeitig bis 2028. Alonso über den aktuell mit einem Wadenbeinbruch ausfallenden Marokkaner: „Er ist sehr wichtig auf dem Platz und in der Kabine. Er hat eine Top-Verbindung zu seinen Mitspielern, spricht viele Sprachen. Ich und wir alle freuen uns, dass er noch lange hier bleibt.“
In Bochum unterstützen die Werkself 2.750 Fans, der Gästeblock ist damit ausverkauft. Zu den Faninfos geht es HIER.

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Bayer 04 hat nach dem Liga-Hinspiel und dem Duell im DFB-Pokal auch das dritte Spiel in dieser Saison gegen den FC St. Pauli gewonnen. Am 22. Bundesliga-Spieltag dominierte die Werkself nicht nur über weite Strecken das Spiel, sondern auch den Luftraum in der BayArena und ging bereits vor der Pause durch zwei Kopfballtore von Jarell Quansah (13.) und Patrik Schick (14.) in Führung. Nach dem Seitenwechsel blieb Schwarz-Rot weiter spielbestimmend, zeigte sich kombinationsfreudig und entschied die Partie folgerichtig durch ein weiteres Tor per Kopf von Edmond Tapsoba (52.) sowie einen hübschen Distanztreffer von Ernest Poku (78.).
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