
Am Ende der ansehnlichen und umkämpften Partie in der Stuttgarter Mercedes-Benz-Arena stand eine unglückliche 0:1-Niederlage zu Buche. Mit dabei waren die beiden Leverkusener Youngster Lukas Boeder und Benjamin Henrichs.
Beide begannen im Ensemble von DFB-Trainer Christian Streichsbier und lieferten eine starke Begegnung ab – Boeder in der Innenverteidigung, Henrichs im Mittelfeld. Und der neunmalige Bundesliga-Spieler hatte auch gleich die erste gute Gelegenheit des Turniers, scheiterte nach sechs Minuten aber knapp. Auch in der Folge dominierte die deutsche Mannschaft die Partie, umso ärgerlicher, dass sie sich durch Federico Dimarco in der 78. Minute den entscheidenden Gegentreffer per Handelfmeter fing. Drei Minuten später war dann für Boeder Schluss, er wurde durch den offensiveren Marvin Mehlem ersetzt. Henrichs spielte durch, konnte den verdienten Ausgleich aber auch nicht erzielen.
„Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert, waren dominant. Wir haben den Ball gut laufen lassen, sind defensiv gut gestanden und haben uns Chancen erarbeitet. Leider hat uns vorm Tor die letzte Galligkeit gefehlt, den Ball über de Linie zu drücken. Hinten haben wir einmal nicht aufgepasst und wurden hart bestraft. Das tut schon weh“, sagte Streichsbier nach dem Abpfiff.
Verloren ist in der Gruppe A aber noch lange nichts. Bereits am Donnerstag dürfen sich Henrichs, Boeder und Co. in Aspach wieder auf eine furiose Bühne freuen, um 19.30 Uhr (live auf Eurosport) geht’s gegen Portugal. Die abschließende Gruppenpartie steigt am Sonntag in Reutlingen gegen Österreich.


Zweites Spiel, zweiter Sieg: Die deutsche U19-Nationalmannschaft hat nach dem 4:3-Auftakterfolg gegen Dänemark auch Gastgeber Wales bezwungen und sich damit vorzeitig fürs Halbfinale qualifiziert. Beim 4:0 überzeugten die beiden Bayer 04-Akteure Montrell Culbreath und Francis Onyeka erneut, beide trugen sich auch in die Torschützenliste ein.
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