
Cheftrainer Sergi Runge vertraute beim ersten internationalen Heimspiel der laufenden Saison der Startelf des 2:1-Auftaktsiegs bei Feyenoord Rotterdam vor knapp zwei Wochen.
Die Gastgeber erwischten einen Start nach Maß vor heimischer Kulisse: Francis Onyeka fasste sich nach sechs Minuten ein Herz und versenkte seinen Fernschuss aus zentraler Position im rechten Eck zum 1:0 für Bayer 04. Auf der Gegenseite versuchte es Milans Alessandro Bonomi ein erstes Mal (9.), auch Diego Sia hielt drauf (15.). In der Folge ließ die Leverkusener Defensive lange keine weiteren nennenswerten Toraktionen zu - und schlug wenige Minuten vor dem Pausenpfiff ein zweites Mal zu! Kapitän Francesco Buono bediente den durchgestarteten Othniel Raterink auf rechts, der Niederländer fand im Rückraum Kerim Alajbegovic. Und dieser traf mit einem satten Abschluss ins kurze Eck zum 2:0 für die Werkself (39.). Ben Hawighorst setzte noch einmal zum Kopfball an (45.+2), dann war Halbzeit. Eine verdiente Führung für den Bayer 04-Nachwuchs gegen den Youth-League-Vorjahresfinalisten aus Italien.







Durchgang zwei begann mit einigen Offensivaktionen der Gäste, die besten AC-Chancen vergab Sia (49., 53.). Beim Versuch von Mattia Liberali war zudem Jesper Schlich sehenswert zur Stelle (55.). In der Mailänder Drangphase brachte Runge mit Andrea Natali, der sich in diesem Jahr mit Italien zum U17-Europameister gekürt hatte, einen weiteren Mann für die Defensive. Dennoch verkürzten die Italiener in der 71. Minute durch Alessandro Bonomi auf 1:2. Milan drückte in der Folge auf den Ausgleich, auf der Gegenseite vergaben Stepanov und Jeremiah Mensah eine aussichtsreiche Doppelchance (88.). Und was Erstgenanntem zu diesem Zeitpunkt noch verwehrt blieb, gelang ihm dann in der fünften Minute der Nachspielzeit: Stepanov vollendete einen Konter eiskalt per Heber zum 3:1-Endstand.
Runge zeigte sich nach Abpfiff dementsprechend glücklich: „AC Mailand ist zweifelsohne einer der besten Gegner von uns in der Youth League. Aber wir haben defensiv auch in den Druckphasen von ihnen gut dagegengehalten und wussten zudem, dass wir offensiv zu jeder Zeit brandgefährlich sind. Heute dürfen wir uns freuen, ab morgen beginnt die Vorbereitung auf die nächste Aufgabe. Dabei hilft ein Sieg natürlich enorm - und der fühlt sich heute besonders schön an!“ Kapitän Buono ergänzte: „Das Gefühl ist unglaublich, wir freuen uns extrem. Dieser zweite Sieg war ein ganz großer Schritt, auch für die Entwicklung der Mannschaft. Jetzt geht's weiter!“







Für die U19 von Bayer 04 geht es am Samstag, 5. Oktober (Anstoß: 11 Uhr), mit dem Achtelfinale des DFB-Pokals der Junioren beim SC Freiburg weiter.
Die Statistik:
Bayer 04: Schlich – Raterink, Pohl, Ndi, Hawighorst - N. Mensah (59. Natali), Buono (90.+3 Petak) - Culbreath (90.+3 Kister), Onyeka, Alajbegovic (80. J. Mensah) - Stepanov
AC Mailand: Pittarella - Bakoune (80. Grilli), Parmiggiani, Paloschi, Magni - Liberali (68. Ossola), Sala, Stalmach (59. Perin) - Bonomi, Sia (59. Scotti), Ibrahimovic (46. Comotto)
Tore: 1:0 Onyeka (6.), 2:0 Alajbegovic (39.), 2:1 Bonomi (71.), 3:1 Stepanov (90.+5)
Gelbe Karte: Onyeka
Schiedsrichter: Andreas Argyrou (Zypern)
Zuschauer: 454 im Ulrich-Haberland-Stadion

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Sechster Sieg im sechsten Spiel: Die U19 von Bayer 04 weist nach dem 3:1 (2:1) gegen Alemannia Aachen am 7. Spieltag der Vorrunde in der DFB-Nachwuchsliga weiterhin eine makellose Bilanz auf und bleibt souveräner Tabellenführer in Gruppe G. Für die Leverkusener traf Gabriel Minutillo im Ulrich-Haberland-Stadion zunächst zweimal per Elfmeter. Im zweiten Durchgang legte Torjäger Aleksa Damjanovic den dritten Treffer für Schwarz-Rot nach.
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1996 konnte Bayer 04 mit Peter Hermann den Abstieg gerade noch so abwenden. Was folgte, war ein Trainerwechsel, der für Hermann zur Geduldsprobe werden sollte. Bis er unter Berti Vogts und Klaus Toppmöller mit dem Klub zu neuen Höhenflügen ansetzte: das Vize-Triple und das Finale der UEFA Champions League. Doch es sollte turbulent bleiben, denn nach der Übersaison folgte der erneute Fast-Absturz – und für den stets Bayer 04-loyalen Peter Hermann deutete sich der erste Klub-Wechsel an. Folge 3 beleuchtet Hermanns Jahre zwischen den Trainern Christoph Daum, Berti Vogts und Klaus Toppmöller.
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