
Mit viel Selbstvertrauen nach dem klaren Auswärtssieg zuletzt bei Arminia Bielefeld ging die U19 in ihr Heimspiel gegen Schalke 04 und schlug gleich in der Anfangsphase eiskalt zu. Nach einem langen Ball aus der Leverkusener Abwehr ging Noah Pesch gegen Schalkes weit aus dem Strafraum gerückten Torwart in einen Zweikampf, eroberte den Ball und schoss ihn von halbrechts aus 25 Metern zum 1:0 ins leere Tor (4.).
Nur wenige Minuten später stand es schon 2:0, als Iker Bravo nach einem schnellen Spielzug durchs Mittelfeld den Laufweg von Zidan Sertdemir in die Tiefe erkannte und perfekt bediente. Der Däne ließ sich die Chance nicht nehmen und schob den Ball am heraus eilenden Schlussmann vorbei ein (10.).
Die Werkself-Talente hatten auch danach noch gute Gelegenheiten. So traf der wieder genesene Emrehan Gedikli mit einem Kopfball die Latte. Schalke 04 kam erst gegen Ende der ersten 45 Minuten stärker auf und dann direkt nach Wiederanpfiff auch zum Anschlusstreffer. Bei einer Flanke von außen schalteten die Gäste schneller und drückten nach gerade einmal 40 Sekunden den Ball zum 1:2 ins Netz (46.).
Danach entwickelte sich eine offene und kämpferische Partie, in der Schalke 04 gegen Ende den Druck Stück für Stück erhöhte. Allerdings hielt das Hübscher-Team gut dagegen und hatte in Roy Steur einen Rückhalt, der vor allem einige Distanzschüsse der Schalker entschärfte.
Bis in die letzten Sekunden der Nachspielzeit hielt deshalb die Führung, aber mit der letzten Aktion des Spiels gelang den "Königsblauen" dann noch der Ausgleich. Nach einem langen Ball von links rettete Torwart Steur bei der Kopfballablage ins Zentrum noch vor einem einschussbereiten Schalker. Doch der Ball prallte den Gästen genau auf den Fuß und aus acht Metern gelang ihnen das 2:2 (90.+4).
So geht's weiter: Nach der Länderspielpause geht es für die U19 am 23. Oktober direkt mit dem nächsten Heimspiel weiter. Dann ist Fortuna Düsseldorf zu Gast in Leverkusen (11 Uhr, Ulrich-Haberland-Stadion). Nach einem Auftaktsieg in Bielefeld verloren die Fortunen ihre letzten beiden Partien gegen Schalke 04 (0:1) und den 1. FC Köln (1:6).
Die Statistik:
Bayer 04: Steur - Fofana, Bravo (86. Ballicalioglu), Eze, Köhl, Barak, L. Pesch, Aourir (90.+3 Moustfa), N. Pesch (75. Jung), Sertdemir, Gedikli (71. Tshimuanga)
Schalke 04: Rose - Campanile, Guzy, Weichert, Aliu, Hansen, Sane (71. Kojic), Schubin (83. Gyamfi), Topp, Cabrera (66. Rotundo), Köster (41. Klein)
Tore: 1:0 N. Pesch (4.), 2:0 Sertdemir (10.), 2:1 Klein (46.), 2:2 Gyamfi (90.+4)
Gelbe Karten: Fofana, Köhl - Guzy, Topp, Campanile
Schiedsrichter: Meckfessel (Osnabrück)
Zuschauer: 150

Werkself-TV zeigt den 2:0-Erfolg von Bayer 04 bei Olympiakos Piräus im Play-offs-Hinspiel der UEFA Champions League 2025/26 re-live...

Vor der laufenden Saison der UEFA Champions League trafen Bayer 04 und Olympiakos Piräus insgesamt nur zweimal aufeinander. Nun geht es für die Werkself nach der Partie am 7. Spieltag der diesjährigen Ligaphase für das Play-off-Hinspiel innerhalb von nur vier Wochen zum zweiten Mal gegen die Griechen. Mitte Januar bestimmte Schwarz-Rot zwar über weite Strecken das Geschehen, musste sich aber auch aufgrund vieler guter verpasster Gelegenheiten vor dem gegnerischen Tor am Ende 0:2 geschlagen geben. Das soll am Mittwochabend besser laufen, um die „Chance auf Revanche“, so Geschäftsführer Sport Simon Rolfes vorab, zu nutzen. Die Kurzpässe.
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Bitteres Ende des fünften Showdowns der VBL Club Championship 2025/26. In den übrigen drei Spielen der Online-Vorrunde des fünften und finalen Showdowns haben die Leverkusener eSportler keine Punkte holen können. Der Showdown-Eins-Gewinner Bayer 04 verpasst damit den Einzug in die Offline-Runde und kann keine weiteren Zähler für die Gesamttabelle sammeln. In dieser ist das #B04eSports-Team zudem aus den Top Acht gerutscht. Eine direkte Teilnahme am Finalevent um die Deutsche Klub-Meisterschaft ist damit nicht mehr möglich, die Leverkusener müssen den Umweg über die Play-offs gehen.
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Nur vier Wochen nach dem Duell in der Ligaphase kommt es erneut zum Aufeinandertreffen mit Olympiakos Piräus – und dieses Wiedersehen steht ganz im Zeichen einer offenen Rechnung. Aus der Niederlage schöpft die Werkself zusätzliche Motivation für das Hinspiel der Play-off-Runde der UEFA Champions League 2025/26. Von der ersten Minute an soll ein klares Zeichen gesetzt werden: Mit einem konzentrierten Start, maximaler Entschlossenheit und einer Top-Leistung will das Team die Weichen auf Erfolg stellen.
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Wiedersehen in Athen: Am Mittwoch, 18. Februar (Anstoß: 21 Uhr dt. Zeit/live auf DAZN), begegnet die Werkself im Karaiskakis-Stadion zum zweiten Mal in der laufenden Saison dem griechischen Doublesieger Olympiakos Piräus. Nach dem Duell in der Ligaphase geht es nun im Hinspiel der Play-off-Runde der UEFA Champions League 2025/26 zur Sache. Cheftrainer Kasper Hjulmand sprach vorab über die Herangehensweise für das Duell, Kapitän Robert Andrich erklärte unterdessen, wie die Mannschaft die Stimmung in der morgigen Spielstätte zu bändigen versucht.
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