
Tore: In einer insgesamt schwungvollen Anfangsphase legte die U19 in Bochum durch einen von Marc Lamti verwandelten Freistoß das 1:0 vor (19.). Der VfL kam in einer Drangphase zu Beginn der zweiten Halbzeit auf einen zweiten Ball und Flanke in den Strafraum zum 1:1 (56.).
Nachdem Herdi Bukusu mit Gelb-Rot vom Platz musste (65.), nutzten die Gastgeber die Überzahl schnell zum 2:1. Nach einer schnellen Passfolge stand ein Bochumer auf halblinks frei vor dem Tor und erzielte die Führung für den Tabellenvierten (72.).
Die U19 der Werkself zeigte aber mit einem Mann weniger eine tolle Moral. Bis zum Schluss glaubte die Mannschaft von Markus von Ahlen an ihre Chancen - und bekam sie in der Nachspielzeit.
Eine lange Freistoß-Hereingabe fand im Strafraum Marco Wolf, der den Ball zum umjubelten 2:2 im Tor unterbrachte (90.+3).
Einordnung: Nach dem zweiten Remis in Folge bleibt die U19 mit 36 Punkten zwei Spieltage vor Schluss im Mittelfeld der Tabelle.
So geht's weiter: Am Dienstag geht es für die U19 im Halbfinale des Mittelrheinpokals zum SV Bergisch Gladbach. Am Sonntag (5. Mai, 13 Uhr) steigt im Ulrich-Haberland-Stadion das letzte Heimspiel der Saison gegen den SV Rödinghausen, bevor eine Woche später die Bundesliga-Spielzeit mit dem Derby beim 1. FC Köln endet.
DIE STATISTIK:
VfL Bochum U19: Wehking - Weller, Römling, Gyamfi (70. Püschel), Aboagye, Holtkamp, Stawski (70. Mucic), Limani, Uzun, Sagman (90. Hendel), Yilmaz (46. Martin).
Bayer 04 U19: Lotka - Rüth, Boller, Lamti, Stanilewicz, H. Bukusu, Anapak-Baka (76. Schaus), Wolf, K. Bukusu, Azhil, Gaedicke (68. Fesenmeyer).
Tore: 0:1 Lamti (19.), 1:1 Uzun (59.), 2:1 Limani (72.), 2:2 Wolf (90.+3)
Gelbe Karten: / - Boller.
Gelb-Rote Karte: H. Bukusu (65., wiederholtes Foulspiel)
Schiedsrichter: Eckstein-Staben (Hamburg).
Zuschauer: 62.

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Mit dem VfB Stuttgart wartet am heutigen Samstag, 9. Mai (Anstoß: 15.30 Uhr), der nächste direkte Konkurrent im Rennen um die Qualifikation für die UEFA Champions League. Die fünftplatzierten Schwaben stehen punktgleich mit einem drei Treffer schlechteren Torverhältnis einen Rang hinter der Werkself. Die schwarz-rote Bilanz in Bad Cannstatt spricht eine deutlichere Sprache: Seit über 16 Jahren gab es beim VfB keine Leverkusener Niederlage mehr. Für diesen so wichtigen möglichen Auswärtsdreier könnte unter anderem die Konterstärke von Bayer 04 sorgen. Zwar sind auch die Stuttgarter offensiv brandgefährlich, müssen aber auf ihren Kapitän verzichten. Die Kurzpässe.
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Der nächste Showdown von Bayer 04 im Rennen um die Champions-League-Plätze steigt in Schwaben: Am Samstag, 9. Mai (Anstoß: 15.30 Uhr), gastiert die Werkself beim punktgleichen Verfolger VfB Stuttgart. Vorab sprach Cheftrainer Kasper Hjulmand über Selbstvertrauen, Vorfreude und Mentalität.
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Die slowenische Nationalspielerin Maja Sternad ist der fünfte Zugang der Bayer 04-Frauen für die kommende Saison. Im Interview stellt sich die 22-Jährige vor, spricht über die besondere Konstellation am letzten Spieltag und ihre Ziele mit der Werkself.
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