1:3 gegen Union Berlin – U19 verliert letztes Spiel in der Hauptrunde

Am 10. und letzten Spieltag in der Liga A der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga musste die bereits fürs Achtelfinale qualifizierte U19 von Bayer 04 im Ulrich-Haberland-Stadion eine 1:3-Niederlage gegen den 1. FC Union Berlin hinnehmen. Nach dem 0:2-Rückstand zur Pause brachte Ivan Massek die Gastgeber nach einer Stunde auf 1:2 heran. Trotz zahlreicher Chancen gelang den Schwarz-Roten kein zweiter Treffer mehr. In der Nachspielzeit legte Union noch zum 3:1 nach.
U19 von Bayer 04

Im Vergleich zum 4:0-Sieg gegen Alemannia Aachen im Verbandspokal-Viertelfinale veränderte U19-Coach Kevin Brok seine Startelf auf vier Positionen: Anstelle von Jesper Schlich rückte Simeon Rapsch zwischen die Pfosten. Osman Turay, Axel Tape und Dustin Buck spielten für Emmanuel Chigozie Owen, Melis Djedovic und Julien Kurowski.

Effektive Unioner führen zur Pause

Im Ulrich-Haberland-Stadion bot sich dem Tabellensechsten aus Berlin die erste gute Chance, als Stürmer Linus Güther in Höhe des Elfmeterpunkts eine Hereingabe nicht aufs Tor bringen konnte (9.). Im Gegenzug setzte Ivan Massek einen Schuss knapp neben den rechten Pfosten. In der ausgeglichenen Anfangsphase blieben die aggressiven Köpenicker weiterhin gefährlich und gingen nach einem langen Ball von der linken Seite in Führung. Dmytro Bogdanov nahm die Kugel am Fünfmeterraum an und tunnelte Bayer 04-Torhüter Rapsch zum 1:0 für die Gäste (13.).

Der Bayer 04-Nachwuchs hatte zwar mehr Ballbesitz, konnte sich aber gegen die dicht gestaffelte Abwehr der Berliner zunächst kaum Chancen herausspielen. Anders Union: Nach einem Fehler im Spielaufbau der Leverkusener nutzte erneut Mittelstürmer Bogdanov die nächste Möglichkeit eiskalt und schloss zum 2:0 für die Köpenicker ab (33.). Effektive Berliner, die in der vergangenen Woche 4:3 gegen den SC Paderborn gewinnen konnten, ließen bis zur Halbzeitpause auch hinten nichts mehr anbrennen. So ging es mit 0:2 aus Leverkusener Sicht in die Kabinen. 

Massek mit dem Anschlusstreffer

Das Brok-Team kam viel Energie aus der Pause und gleich in den ersten fünf Minuten des zweiten Durchgangs mehrfach gefährlich in die Box. Glück für die Berliner, dass erst Doppeltorschütze Bogdanov kurz vor der Torlinie einen Schuss abblocken konnte (48.) und wenig später nach einer Aktion gegen Ivan Massek im Strafraum der Elfmeterpfiff ausblieb (50.). Letzterer sorgte nach einer Stunde dann aber doch für den verdienten Anschlusstreffer, als er aus zehn Metern zum 1:2 einschießen konnte (60.). Nur vier Minuten später hatte Dustin Buck den Ausgleich auf dem Fuß, traf aber aus etwas spitzem Winkel nur die Latte (64.).

Die Gastgeber drückten jetzt mit Macht auf den zweiten Treffer. Jeremiah Mensah zwang Union-Keeper Welsand aus der Distanz zu einer Glanzparade (68.). Der Gäste-Torhüter entschärfte auch die nächste dicke Chance der Leverkusener durch Gabriel Minutillo mit einem starken Reflex (72.). Und auch der eingewechselte Julien Kurowski scheiterte am Berliner Schlussmann (78.). Jerry Mensah hatte kurz darauf Pech mit einem Lattentreffer (82.). Die dominanten Gastgeber erarbeiteten sich Chancen im Minutentakt. Dustin Buck wurde in aussichtsreicher Position im letzten Moment abgeblockt (88.), Minutillo verzog noch einmal knapp aus 18 Metern (89.). Während der Ausgleich für den Bayer-Nachwuchs einfach nicht fallen wollte, machte Union mit der letzten Aktion des Spiels in der Nachspielzeit schließlich den Deckel drauf und schloss einen Konter zum 1:3 ab (90.+3).

Ausblick: Achtelfinale in Heidenheim

Weiter geht es für die Leverkusener U19 nun am kommenden Wochenende mit dem Achtelfinale in der DFB-Nachwuchsliga. Gegner ist der 1. FC Heidenheim 1846, der Heimrecht genießen wird. Das genaue Datum und die Anstoßzeit stehen noch nicht fest.

Die Highlights:

Videos anzeigen

Ja, ich möchte Videos angezeigt bekommen.

Die Statistik:

Bayer 04: Rapsch – Turay (76. Kurowski), Tape (85. Ermec), Pohl, J. Mensah, Massek (80. Kir), Eichie, Buck, Berghoff, Hawighorst, Minutillo

Union Berlin: Welsand – Prosche, Barry (18. Kischke), Adesiyan, Blaszczak (85. Drahn), Sliskovic, Bogdanov (85. Engel), Sakoufakis, Bohn (63. Mewes), Pliquett (63. Wilp), Güther

Tore: 0:1 Bogdanov (13.), 0:2 Bogdanov (33.), 1:2 Massek (60.), 1:3 Drahn (90.+3)

Gelbe Karte: Pohl, Berghoff – Barry, Bohn, Prosche

Schiedsrichter: Veron Besiri (Föhren)

Zuschauer: 210 im Ulrich-Haberland-Stadion

Ähnliche News

Ticket-Infos Borussia Dortmund vs. Bayer 04
Bundesliga - 26.10.2026

Tickets für das Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund

Im Rahmen des 11. Bundesliga-Spieltags 2026/27 gastiert Bayer 04 bei Borussia Dortmund. Die Partie steigt am Sonntag, 29. November (Anstoß: 19.30 Uhr), im SIGNAL IDUNA PARK. Alle Infos zum Ticketverkauf.

Mehr zeigen
Ticket-Infos
Bayer 04 - 26.10.2026

Ticket-Überblick für die Spiele von Bayer 04

Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.

Mehr zeigen
Herbst-Camps Fußball Akademie
Fußball Akademie - 26.10.2026

Fußballspaß bei den Herbst-Camps der Bayer 04 Fußball Akademie

Volle Plätze, jede Menge Fußball und strahlende Gesichter: Auch in der vergangenen Woche stand bei der Bayer 04 Fußball Akademie alles im Zeichen des runden Leders. An den vier Standorten FV Bad Honnef, SV Schlebusch, VfL Gummersbach und 1. FC Monheim waren bis zu 130 teilnehmende Nachwuchskicker mit Begeisterung, Ehrgeiz und jeder Menge Spielfreude am Ball.

Mehr zeigen
Edmond Tapsoba, Jonas Hofmann und Co. nach Abpfiff
Bundesliga - 26.10.2026

Werkself Nachdreher: „Einfach nicht unser bester Tag“

Lang' ist's her, dieses Gefühl, ohne Punkte dazustehen. Die bis dato letzte und einzige Saisonniederlage in Elversberg liegt inzwischen rund zwei Monate zurück. Auf diese ließ Bayer 04 sieben Siege und ein Remis folgen. Nun, auswärts bei der TSG Hoffenheim, war es aber mal wieder so weit. Im Verlaufe der Partie steigerten sich die Leverkusener zunehmend und „hätten auch selbst den Führungstreffer schießen können“, wie Robert Andrich im Nachgang betonte. Letztlich waren es jedoch die Sinsheimer, die nach einer „turbulenten Schlussphase“ (kicker) einen 3:0-Sieg bejubelten. Der Werkself Nachdreher.

Mehr zeigen