
Tore: Druckvoll ging die U19 ins Spitzenspiel beim Tabellenzweiten Borussia Dortmund und erspielte sich zunächst Vorteile. So war das 1:0 nach 29 Minuten nicht unverdient, auch wenn Dortmunds Schlussmann bei einem Freistoß von Atakan Akkaynak ungewollt Hilfestellung gab.
Direkt nach Wiederanpfiff kam der BVB dann zurück ins Spiel. Nach einem langen Ball leistete sich die Leverkusener Abwehr einen Schnitzer und Keeper Tomasz Kucz konnte im Eins-gegen-Eins den Ausgleich nicht verhindern (46.). Als alles nach einem Unentschieden aussah, schlug Dortmund zum Schluss noch einmal zu.
Auf einen Schnittstellenpass entwischte ein BVB-Stürmer Richtung Bayer 04-Tor. Kucz kam im Strafraum einen Tick zu spät. Gelbe Karte und Elfmeter. Leverkusens Torwart parierte den Schuss vom Punkt, doch im Nachsetzen waren die Gastgeber gedankenschneller und erzielten doch noch das 2:1 (88.).
Einordnung: Nach einer guten Phase mit drei Siegen in Folge musste sich die U19 wieder geschlagen geben. Damit gaben die Werkself-Jungs mit weiterhin 34 Punkten Rang vier an Fortuna Düsseldorf (0:0 gegen Münster, 34 Punkte) ab.
So geht's weiter: Schon am Mittwoch wird es für die A-Junioren wieder heiß. Im Viertelfinale des Mittelrhein-Pokals ist Derbyzeit gegen den Nachwuchs des 1. FC Köln. Die Partie wir um 18.30 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion angepfiffen. Der Eintritt ist frei. Auch in der Bundesliga tritt die U19 nächstes Wochenende zu Hause an. Am Sonntag (15. April) ist ab 11 Uhr Rot-Weiß Oberhausen im drittletzten Spiel der Saison zu Gast.
DIE STATISTIK:
Borussia Dortmund U19: Unbehaun - Schwermann, Kopcaz (65. Ibrahim), Kyeremateng (46. Kilian), Bulut, Wanner, von Cysewski, Sechelmann, Aydinel (70. Besong), Osterhage, Baxmann (77. Kehr).
Bayer 04 U19: Kucz - Deveci (86. Popovic), Stappmann, Boller, Stanilewicz, Schreck, Tokac (60. Yalcin, 87. Schneider), Shala, Bednarczyk, Bukusu (60. Yamada), Akkaynak.
Tore: 0:1 Akkaynak (29.), 1:1 Aydinel (46.), 2:1 Schwermann (88.).
Gelbe Karten: Schwermann - Stappmann, Akkaynak, Kucz.
Schiedsrichter: Braun (Wuppertal).
Zuschauer: 215.

Auf hochkarätigen Turnieren in drei Ländern traten sämtliche Junioren-Teams von Bayer 04 durchaus erfolgreich gegen den Ball: Neben dem überzeugenden Turniersieg der U15 in Essen landeten auch die U17 in Stemwede, die U14 in den Niederlanden sowie die U11 in Österreich mit Rang drei auf dem Treppchen. Derweil sorgten die U16-Juniorinnen mit einem 11:1 gegen die U17 des 1. FC Köln für klare Verhältnisse im Derby. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Als Bundesliga-Dritter erwischte die Werkself nach der Winterpause einen Fehlstart ins Jahr 2026, fand im Laufe der Wochen allmählich aber zurück in die Erfolgsspur und gehörte wie im Vorjahr zu den Top 16 in Europa und den Top 4 im DFB-Pokal. In der Bundesliga blieb die Werkself zudem in Sachen Champions-League-Qualifikation bis zum Ende im Rennen. Weil sich aber zwischen gute Leistungen und „big points“ immer wieder auch Rückschläge in die Auftritte der Werkself schlichen, reichte es am Schluss nicht ganz für die Königsklasse. Eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen endete auf Rang sechs und in der Qualifikation für die UEFA Europa League. Teil II des Rückblicks auf die Saison 2025/26.
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Showdown zum Saisonabschluss: Die U19 von Bayer 04 trifft am Mittwoch, 27. Mai (Anstoß: 19 Uhr/Stadionöffnung: 17 Uhr), im Finale des FVM-Verbandspokals auf den FC Viktoria Köln – und kann die Spielzeit 2025/26 so mit einem Titel beenden. Tickets für die Partie im Aggerstadion in Troisdorf sind ab sofort online sowie am Spieltag an der Tageskasse erhältlich.
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Nach dem abschließenden Saisonspiel 2025/26 überwog bei Bayer 04 natürlich die Enttäuschung über das Verpassen der Champions-League-Qualifikation. Die Werkself beendete die Spielzeit auf Platz sechs und wird damit 2026/27 in der UEFA Europa League starten. „Aber deswegen jetzt alles schlechtzureden, wäre falsch“, betonte Kapitän Robert Andrich nach dem letzten Duell in dem Wissen, dass dieses Fußballjahr von Bayer 04 wie kaum ein anderes geprägt war vom Aufbruch in eine neue Zeit, vom Mut zur Veränderung – und insbesondere vom Glauben in eine positive Entwicklung. Dass dieser Prozess Zeit brauchen würde, war allen Beteiligten bewusst. Teil I des Rückblicks auf die Saison 2025/26.
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