
Im Vergleich zur 1:4-Heimniederlage gegen den SC Paderborn 07 am vergangenen Wochenende nahm Cheftrainer Sven Hübscher für die Partie gegen den Fortuna-Nachwuchs zwei Veränderungen vor: Für Filip Milojevic rückte Isaiah Okafor in die Viererkette. Anstelle von Zidan Sertdemir, der angeschlagen nicht im Aufgebot von Schwarz-Rot stand, spielte Offensivakteur Enes Yilmaz erstmals in der laufenden Saison von Beginn an.
Die erste Chance der Partie gehörte den Leverkusenern, in der Folge übernahm jedoch der Gastgeber die Initiative. So deutete sich der Rückstand aus Sicht von Schwarz-Rot nun zunehmend an - und sollte in Minute 23 auch Wirklichkeit werden. Düsseldorfs Ken Tchouangue dribbelte in den Sechzehner und versenkte den Ball im langen Eck zum 1:0 für die Fortuna.

Schwarz-Rot reagierte anschließend, wurde aktiver und erarbeitete sich nach etwas mehr als einer halben Stunde eine gefährliche Doppelchance durch David Widlarz und Isaiah Okafor - in beiden Situationen war jedoch Fortuna-Keeper Moritz Krenc zur Stelle. Der Offensivphase des Werkself-Nachwuchses fehlte lediglich der erlösende Ausgleichstreffer. So ging es mit dem 1:0-Vorsprung der Fortuna in die Kabine.
Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen und mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Den Ausgleich hätten die Leverkusener sich inzwischen verdient, mussten jedoch erst einmal einem weiteren Rückschlag ins Auge sehen: In Minute 62 bekam das Team von der Dhünn einen Freistoß, der Gegner spielte dabei auf Zeit und unterband eine schnelle Ausführung durch Bayer 04-Kapitän Ayman Aourir, der daraufhin seinen Düsseldorfer Gegenmann von hinten anschoss - der Unparteiische zog aufgrund dieser Aktion Aourirs die Rote Karte.
Die Hübscher-Elf haute sich in die Zweikämpfe, hatte nun trotz Unterzahl mehr vom Spiel und drückte auf den Ausgleich, der den Junioren aus Leverkusen in der Schlussphase dann auch gelingen sollte: Nachdem Widlarz mit der Kugel in den Sechzehner vorpreschte, gab dieser auf Moustfa ab, der den Ball sicher im Netz der Rheinländer unterbrachte (84.). Jetzt war Feuer in der Partie: Der Werkself-Nachwuchs wollte in den letzten Minuten unbedingt noch den Dreier einfahren und kämpfte in der Folge um jeden Ball - für einen zweiten Treffer reichte es allerdings nicht mehr.

„Wir sind gut ins Spiel gekommen. Anschließend hat sich Düsseldorf aber reingekämpft, und wir sind zu passiv geworden“, betonte Bayer 04-Cheftrainer Sven Hübscher. „Der Platzverweis war dann ein Weckruf, danach haben wir eine ‚Jetzt erst recht‘-Mentalität gezeigt. Diese Einstellung müssen wir mit in die nächsten Spiele nehmen.“
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Weiter geht es für die U19 bereits am Mittwoch, 7. September (Anstoß: 16 Uhr), mit dem ersten Spiel in der UEFA Youth League beim FC Brügge. Drei Tage später wartet dann der SSV Ulm 1846 in der ersten Runde des DFB-Pokals der Junioren.
Die Statistik:
Düsseldorf: Krenc - Tchouangue, Weingarten, Neto, Bunk (85. Sadeghi), Grulke, Soghomonian, Arabaci (74. Garic), Suso (85. Frees), Ilic, Savic (79. Imoiseza)
Bayer 04: Steur - Ecke, Okafor, Monamay, Aksoy, Aourir, Köhl (46. Bäuerle), Pesch, Yilmaz (74. Moustfa), Widlarz, Zirkzee (66. Münz)
Tore: 0:1 Tchouangue (23.), 1:1 Moustfa (84.)
Gelbe Karten: Aourir, Köhl
Rote Karten: Aourir
Schiedsrichter: Marten Kaufels
Zuschauer: 269 im Paul-Janes-Stadion

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself.
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Dieses besondere Event hat einmal mehr gezeigt, wie stark Bayer 04 zusammenhält: Im Rahmen von „BarmeniaGothaer schenkt Freude“ unterstützten die Werkself-Profis Edmond Tapsoba, Ibrahim Maza und Christian Kofane am Donnerstag in der Fanwelt den Verkauf individuell designter T-Shirts für den guten Zweck. Mehrere hundert Fans waren gekommen, um sich an der Charity-Aktion zu beteiligen. Der Leverkusener Hauptsponsor BarmeniaGothaer spendet den Erlös an die „Fondation Edmond Tapsoba“, die Menschen in Tapsobas Heimat Burkina Faso im herausfordernden Alltag unter die Arme greift.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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