
Im Vergleich zum 2:1-Heimsieg gegen Rot-Weiss Essen von vor drei Wochen rotierte Cheftrainer Sven Hübscher für die Partie gegen das Team aus der Domstadt auf drei Positionen: Zidan Sertdemir, Ken Izekor und der wiedergenesene Filip Milojevic begannen anstelle von Jardell Kanga, Emre Aksoy und Raoul Petak.
Mit dem lautstarken Support der Fans aus der Nordkurve der BayArena im Rücken nahmen die Gastgeber die Spielkontrolle sofort an sich und setzten den Gegner aus der Domstadt früh unter Druck. Die erste gute Gelegenheit der Partie gehörte jedoch der Viktoria: Josia-Levi Walther lief nach einem langen Ball frei auf Maximilian Neutgens zu, der Bayer 04-Torhüter machte sich aber breit und konnte parieren (2.). Auf der Gegenseite suchte David Widlarz nach sechs Minuten erstmals den Abschluss, fand seinen Meister allerdings ebenso im gegnerischen Schlussmann.

In der Folge musste der Werkself-Nachwuchs Geduld beweisen, Viktoria Köln stellte sich tief hinten rein. So war es eine Einzelaktion von Zidan Sertdemir, die die Führung für Schwarz-Rot herbeiführen sollte: Der dänische Junioren-Nationalspieler zog von rechts nach innen und platzierte den Ball dann aus 18 Metern im linken unteren Eck zum 1:0 (21.). Fortan blieben Großchancen hüben wie drüben aus, die Elf von Cheftrainer Sven Hübscher dominierte das Geschehen weiterhin bis zum Pausenpfiff von Schiedsrichter Jannik Ziehmer.
Ohne personelle Wechsel auf beiden Seiten gehörte auch die erste Möglichkeit des zweiten Durchgangs den Gästen aus Köln-Höhenberg: Luca de Meester setzte seinen Abschluss von halbrechts einen halben Meter am Tor vorbei (49.). Für Schwarz-Rot versuchte es Ken Izekor mal aus der Distanz (64.). In der Folge agierte der Werkself-Nachwuchs weiterhin spielbestimmend und verwaltete den Vorsprung souverän - bis zur 83. Minute.






Eine Zufallsflanke landete auf dem Kopf von Viktorias Romeo Aigbekaen, der sich im Luftduell gegen Daniel Lang durchsetzte und den Ball dann im Netz unterbrachte. Nur zwei Minuten später hatte der eingewechselte Joel Udelhoven sogar den Vorsprung für die Kölner auf dem Fuß, traf aber nur die Querlatte. Auf der Gegenseite kamen Ken Izekor (86.) und Noah Pesch (89.) zum Abschluss. Ein weiterer Treffer sollte jedoch ausbleiben, sodass es beim 1:1-Unentschieden blieb.
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Zum Abschluss des laufenden Kalenderjahres gastiert die Leverkusener U19 beim Bonner SC. Anpfiff ist am Samstag, 10. Dezember, um 11 Uhr im Bonner Sportpark Nord. Auch dieses Duell zeigt der Werksklub live auf dem klubeigenen YouTube-Kanal.
Die Statistik:
Bayer 04: Neutgens - Monamay, Okafor, Milojevic (58. Münz) - Pesch, Köhl, Sertdemir, Lang - Moustfa (77. Onyeka) - Widlarz (77. Ballicalioglu), Izekor (87. Frimpong)
Viktoria Köln: Schüchter - Keita, Masry, Giambra, Fili (90.+3 Ajdari), de Meester, Karaduman (77. Udelhoven), Aigbekaen, Örgün (72. Ali), Walther (72. Ichue), Lang
Tore: 1:0 Sertdemir (21.), 1:1 Aigbekaen (83.)
Gelbe Karte: Münz - Aigbekaen
Gelb-Rote Karte: Ali (90.+1)
Schiedsrichter: Jannik Ziehmer (FV Kindsbach)
Zuschauer: 600 im Ulrich-Haberland-Stadion

Während die U16 am Wochenende gegen den FC Viktoria Köln den fünften Sieg hintereinander einfahren könnte, reitet auch die U15 auf einer echten Erfolgswelle: Nach zwei überzeugenden Turniersiegen zuletzt würden sich die Leverkusener mit einem Erfolg gegen den VfL Bochum 1848 die Meisterschaft sichern. Und der weibliche Nachwuchs befüllt ebenfalls fleißig das Trophäen-Kabinett – mit einem deutlichen 17:0 gewannen die U13-Juniorinnen den Verbandspokal. Das Ergebnisse und anstehenden Spiele der Nachwuchs-Kicker im Überblick.
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Großer Jubel an Fronleichnam: Die U13-Juniorinnen von Bayer 04 haben das Finale im Verbandspokal des Fußball-Verbands Mittelrhein (FVM) in beeindruckender Manier gewonnen. Ein deutliches 17:0 bescherte nach der Meisterschaft in der Leistungsstaffel West bereits den zweiten Titel der Saison. Für den Jungjahrgang der Leverkusener U16-Juniorinnen reichte es derweil nicht für einen Erfolg am Pokalfinal-Tag.
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Herzlich willkommen in Leverkusen, Carles Martínez Novell! Bayer 04 hat den 42-jährigen Spanier als neuen Cheftrainer verpflichtet und mit einem Vertrag bis 2028 ausgestattet. Zuletzt war Martínez bis Saisonende für den FC Toulouse in der französischen Ligue 1 tätig. Zuvor hatte er unter anderem vier Jahre in der legendären Talentschmiede La Masia des FC Barcelona in seiner Heimatstadt gearbeitet. Bayer04.de stellt Martínez genauer vor.
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Bayer 04 Leverkusen hat Carles Martínez Novell als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 42-jährige Spanier war bis Saisonende für den FC Toulouse in der französischen Ligue 1 tätig. Martínez beendete die zurückliegende Saison mit den Südfranzosen auf Platz neun. Er übernimmt die Werkself zum 1. Juli 2026 und unterzeichnete einen bis zum 30. Juni 2028 gültigen Vertrag. In Leverkusen folgt Martínez, dessen Kontrakt in Toulouse mit Monatsende ausläuft, auf Kasper Hjulmand, der den Klub nach einer Spielzeit verlässt.
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