
Cheftrainer Sergi Runge veränderte seine Startelf im Vergleich zum 3:1-Sieg gegen AC Mailand in der UEFA Youth League nur vier Tage zuvor auf drei Positionen: Andrea Natali, Akim Kister und Raoul Petak ersetzten Othniel Raterink, Ben Hawighorst und Artem Stepanov. Das letztgenannte Trio stand nicht im Spieltags-Aufgebot der U19.
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase im Möslestadion wurde es beim Versuch aus der Distanz von Freiburgs Mika Reifsteck erstmals gefährlich (20.), die Gastgeber erhöhten in der Folge den Druck auf die Leverkusener Defensive. Noch knapper war es beim Pfostenschuss des SCF-Offensivakteurs Bismark Adomah (28.). In Minute 38 visierte Montrell Culbreath ein erstes Mal das Tor der Breisgauer an. Kurz vor der Pause langte Bayer 04-Keeper Jesper Schlich bei einem Abschluss von Reifsteck noch einmal sehenswert hin, dann ging es torlos in die Kabinen.
Und auch zum Start in Hälfte zwei parierte DFB-Nachwuchstorhüter Schlich wieder mit einem Klasse-Reflex, dieses Mal gegen Luca Schulten aus kurzer Distanz (52.). Sieben Minuten später lag der Ball schließlich auch im Netz: Freiburgs Spielmacher Reifsteck vollendete aus zentraler Position flach ins rechte untere Eck - 1:0 für die Breisgauer. SCF-Torjäger Schulten erhöhte in Folge eines Freistoßes per Abstauber auf 2:0 (71.). Für die Entscheidung sorgte Elijah Oguguo nur zwei Minuten später per Linksschuss.







Anschließend gab es noch einmal ein Aufbäumen der Leverkusener, nach einem Foulspiel an Culbreath im gegnerischen Strafraum vergab Francis Onyeka aber einen Elfmeter (85.). Mehr passierte nicht, sodass sich die Werkself im Achtelfinale aus dem DFB-Pokal der Junioren verabschiedete.
Die nächste Aufgabe steht der Leverkusener U19 ebenfalls auswärts bevor: Am Samstag, 19. Oktober (Anstoß: 13 Uhr), geht es im Rahmen des 9. Spieltags der DFB-Nachwuchsliga bei Alemannia Aachen zur Sache. Der Bayer 04-Nachwuchs belegt aktuell Platz zwei, der kommende Kontrahent Rang sechs.
Die Highlights:
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Die Statistik:
SC Freiburg: Katz - Oguguo, Klein, Atemkeng, Musch - Redzic, Tarnutzer - Rauch (82. Klaus), Reifsteck (82. Pak-Seresht), Adomah (39. Gogonea) - Schulten (87. Feißt)
Bayer 04: Schlich - Ndi (30. Eichie, 72. Kurowski), Pohl, Natali (85. Gernhardt), Kister - Buono, N. Mensah - Culbreath, Onyeka (85. Ferati), Alajbegovic - Petak
Tore: 1:0 Reifsteck (59.), 2:0 Schulten (71.), 3:0 Oguguo (73.)
Bes. Vorkommnis: Onyeka vergibt Foulelfmeter (85.)
Gelbe Karten: Schulten - Natali, Buono, Culbreath, Petak
Schiedsrichter: Marvin Monninger (Bonlanden)

Offensivspielerin Paulina Bartz verlässt Bayer 04 Leverkusen endgültig und wechselt innerhalb der Google Pixel Frauen-Bundesliga zum Hamburger SV. Ursprünglich lief der Vertrag der 21-Jährigen, die bereits im Winter an den Aufsteiger ausgeliehen worden war, noch bis 2027.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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