
Nach einer Woche voller Hiobsbotschaften mit Ausfällen wie dem von Zidan Sertdemir und Felix Erken sowie angeschlagenen Spielern wie Ali Barak und Iker Bravo im Training ging die U19 mit einigen personellen Ungewissheiten in das Spiel gegen den starken Nachwuchs des VfL Bochum.
„Wir wussten, dass es eine schwierige Partie wird, weil die Voraussetzungen bei uns nicht ganz optimal waren und Bochum sehr stark ist“, ordnete U19-Trainer Sven Hübscher die Partie ein. Und so kam es auch: Bochum präsentierte sich bissig, gut organisiert und mit Drang nach vorne.
Der Leverkusener Nachwuchs hielt allerdings voll dagegen und so entwickelte sich eine lebhafte Partie mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Für Bayer 04 vergaben Aaron Tshimuanga und Noah Pesch die aussichtsreichsten Chancen. Bochum hatte kurz vor der Pause einen Pfostentreffer.
Auch in Durchgang zwei waren beide Teams vor allem defensiv wachsam, so dass keinem der beiden der entscheidende Treffer gelang. „Ein Unentschieden ist natürlich immer nur die zweitbeste Option“, meinte Trainer Hübscher, „aber wenn man sieht, wie eng es in der Tabelle zugeht, dann haben wir einen Konkurrenten um Platz zwei auf Distanz gehalten.“
Tatsächlich trennen den Bayer 04-Nachwuchs auf Rang zwei mit 25 Zählern gerade einmal vier Punkte von Rot-Weiss Essen auf Platz sieben, das auch noch ein Spiel weniger auf dem Konto hat. Spitzenreiter bleibt Borussia Dortmund mit 32 Punkten. Die ersten beiden Teams qualifizieren sich für das Halbfinale um die deutsche Meisterschaft.
Nach der langen Länderspielpause geht es für die U19 am 3. April mit dem Auswärtsspiel beim viertplatzierten SC Preußen Münster weiter. Die Woche darauf ist im nächsten Heimspiel mit RW Essen ein weitere Verfolger zu Gast im Ulrich-Haberland-Stadion.
Das Spiel gegen den VfL Bochum 1848 als Re-Live auf dem YouTube-Kanal der Werkself
Die Statistik:
Bayer 04: Neutgens - Fofana, Bravo, Tshimuanga, Eze (61. Ecke), Schwieren, Köhl (65. Jung), Barak, Aourir, Aksoy, N. Pesch (90. Biniazz)
Bochum: Ernst - Oermann, Boboy, Tersteeg, Demirel, Schultealbert (82. Schmitz), Golubytskij (61. Tasov), Pannewig (61. Böll), Petritt, Fava, Berisha (73. Santo)
Gelbe Karten: Eze - Petritt, Fava, Schmitz
Schiedsrichter: Rühl (Wettenberg)
Zuschauer: 200

Für das Nachholspiel des 17. Bundesliga-Spieltags 2025/26 gastiert die Werkself am Mittwoch, 4. März (Anstoß: 20.30 Uhr), beim Aufsteiger Hamburger SV im Volksparkstadion. Alle Infos zum Ticketverkauf. Die ursprünglich für Mitte Januar angesetzte Partie war witterungsbedingt abgesagt worden.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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