
Die Partie gegen Rot-Weiss Essen begann für die B-Junioren von Bayer 04 schlechtmöglichst: Gleich beim ersten Ballbesitz kamen die Werkself-Junioren im Aufbauspiel unter Druck, verloren einen Zweikampf und aus dem Ballgewinn machten die Gäste nach 40 Sekunden das 0:1.
"Das war natürlich ein Nackenschlag, den die Jungs erst einmal verdauen mussten", gab U17-Trainer Thomas Zdebel zu. Aber sein Team arbeitete sich aus dem Loch und hatte bis zur Halbzeit einige gute Ansätze Richtung Tor.
Mit der Halbzeit-Ansprache brachte das Trainer-Team dann noch einmal neue Energie in die Mannschaft und die Aktionen der U17 wurden zwingender. Raphael Adiele setzte nach Wiederanpfiff nach einem Freistoß einen freien Kopfball knapp daneben. Wenig später wurde ein Schuss von Noah Pesch aus aussichtsreicher Position noch geblockt.
Doch statt des Ausgleichs mussten die Leverkusener Jungs den nächsten Rückschlag hinnehmen. Nach einem Foulspiel musste Kapitän Arda Süne mit glatt Rot vom Feld (60.). "Eine sehr harte Entscheidung", kommentierte Zdebel.
Unterzahl, Rückstand - aber die U17 steckte nicht auf. Auch nicht, als Essen nach einem Freistoß mit einem Sonntagsschuss von der Strafraumgrenze das 0:2 gelang (69.). Die Gastgeber versuchten weiter alles und kamen durch den gerade erst eingewechselten Petak zum Ausgleich.
Der ebenfalls eingewechselte Zaid Amassau-Tchibara setzte sich auf rechts mit einem beherzten Solo durch und legte durch die Abwehrkette für Petak ab. Der gab mit seinem Treffer ins lange Eck zum 1:2 (75.) das Signal für eine intensive Schlussphase. Die U17 versuchte alles, um doch noch einen Punkt mitzunehmen, aber es sollte nicht reichen.
"In den letzten drei Spielen müssen wir jetzt noch einmal alle Kräfte bündeln und uns zeigen", wollte Trainer Zdebel mit Blick auf Rang 13 den Kopf nicht in den Sand stecken.
Die nächste Partie bestreiten die Werkself-Jungs am 2. April beim Nachbarn 1. FC Köln. Die letzten beiden Gegner der Einfachrunde sind dann der Wuppertaler SV und die SG Unterrath, zwei Konkurrenten aus den unteren Tabellenregionen.
Bayer 04: Novodomsky – Bugenhagen, Adiele, Kanga, Süne, N. Pesch, Kister (73. Amassau-Tchibara), Latiris (41. Yilmaz), Türkmen (61. Izekor), Bravo, Okafor (73. Petak)
Tore: 0:1 Gedikli (1.), 0:2 Ademi (69.), 1:2 Petak (75.)
Gelbe Karten: Türkmen, Okafor, Bravo
Rote Karte: Süne (60. Foulspiel)

Werkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltag re-live...

Ein sportlich dürftiger Auftritt, dafür aber ein lang ersehntes Comeback: Die Bayer 04-Frauen haben in der Länderspielpause eine überraschende Testspiel-Niederlage kassiert. Beim aufstrebenden Regionalligisten Borussia Dortmund verlor die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 0:1 (0:1). Vor 452 Zuschauern im Stadion Rote Erde ließ die Werkself vor allem offensiv vieles vermissen. Die schönste Nachricht des Tages war das Comeback von Shen Menglu, die nach fast einem Jahr verletzungsbedingter Pause wieder auf dem Rasen stand.
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Am 5. Spieltag in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga erkämpfte sich die U19 von Bayer 04 ein 1:1 beim Nachwuchs des 1. FC Union Berlin. Die Gastgeber waren in der 80. Minute in Führung gegangen. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Leverkusener bereits in Unterzahl, weil Ben Hawighorst die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Die dezimierten Gäste kamen aber in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch den kurz zuvor eingewechselten Andrii Hamzyk noch zum verdienten 1:1-Ausgleich.
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Durch die Niederlage bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende steht der SC Freiburg zwei Plätze und zehn Punkte hinter Bayer 04. So durchwachsen die Bilanz des Sport-Clubs in der Fremde ist, so stark präsentiert sich das Team von Trainer Julian Schuster zu Hause, wo sie 24 ihrer 33 Punkte holten. Ein möglicher Weg, um den SCF mit einem Auswärtssieg auf Abstand zu halten, könnte für die Leverkusener über die Lufthoheit führen: Kein Team ist so anfällig für Kopfball-Gegentore wie die Breisgauer – und bei der Werkself wissen einige, wie man das ausnutzen könnte. Die Kurzpässe.
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Mit Rückenwind ins zweite Bundesliga-Auswärtsspiel in Serie: Nur drei Tage nach dem überzeugenden 1:0-Sieg beim Hamburger SV tritt die Werkself beim SC Freiburg an. Vor der Partie am Samstag, 7. März (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky, WOW und im Werkself-Radio), sprach Cheftrainer Kasper Hjulmand über die Schlüsse aus dem Nachholspiel beim HSV, ein vorbelastetes Trio und die jungen Akteure um Christian Kofane und Montrell Culbreath.
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