
Erst in zwei der vorherigen 13 Spiele hatte Schalke 04 überhaupt Punkte abgeben müssen. Doch die U17 ging im Ulrich-Haberland-Stadion von Beginn an mutig in das Spiel. "In den ersten Minuten hat Schalke zwar viel Druck gemacht. Aber die Jungs haben sich gut gewehrt", lobte Trainer Jan Hoepner.
Gerade weil beide Mannschaften wach in der Defensive arbeiteten, ergaben sich in der ersten Halbzeit vor den Toren kaum Möglichkeiten. Das änderte sich dann in Durchgang zwei.
Schnelle Antwort auf Rückstand
Schalke nutzte kurz nach Wiederanpfiff eine Unaufmerksamkeit in der Bayer 04-Abwehr zum 0:1 (45.). Aber das stachelte die U17 eigentlich erst richtig an. In der Folgezeit übernahmen die Gastgeber immer mehr das Kommando.
Nur sechs Minuten nach dem Rückstand setzte sich Abdul Fesenmeyer auf der Außenbahn durch und das Zuspiel in die Mitte drückte Ayman Azhil zum 1:1 über die Linie.
Kampf bis zum Schluss
Bis zum Schluss blieb die Partie spannend. Azhil traf den Pfosten, Fesenmeyer vergab eine gute Schusschance. Das Tor machten dann aber die Schalker, die nach einem Kopfbdallduell im Zentrum sich zum 2:1 kombinierten (71.).
Aber auch danach steckten die Werkself-Talente nicht auf. Innenverteidiger Jan Boller hatte noch die Riesenchance zum Ausgleich auf dem Kopf, doch Schalkes Schlussmann rettete mit einem irren Reflex.
Leistung stimmt
Die U17 musste sich geschlagen geben, konnte den Platz aber trotzdem mit erhobenen Kopf verlassen, meinte auch Trainer Patrick Weiser: "Gegen den Ligaprimus haben wir stark dagegen gehalten und im Vergleich zum Hinrundenspiel ist eine deutliche Entwicklung zu sehen gewesen."
Auch Hoepner stellte fest: "Die Mannschaft hat immer an sich geglaubt. Wir sind natürlich enttäuscht, was das Ergebnis angeht. Aber mit der Leistung können wir zufrieden sein."
Noch zwei Auswärtsspiele
Mit 22 Punkten aus 14 Spielen bleiben die Bayer 04-Talente nach 14 Spieltagen zum Auftakt der Rückrunde Fünfter.
Zum Jahresabschluss stehen für die B-Junioren mit den Partien bei Viktoria Köln (11.12.) und Hombrucher FV (18.12.) noch zwei unangenehme Auswärtspartien auf dem Programm.
DIE STATISTIK:
Bayer 04 U17: Prinz - Boller, Bamidele, Stanilewicz, Makreckis, H. Bukusu (38. Fesenmeyer), Samoura, Schaus (55. Songue), Azhil (75. Anapak), Fragapane, Schneider.
FC Schalke 04 U17: Lenze - Wellers, Hempel (80. Riemer), Göring, Beckenbauer, Ahrend, Neiß, Kutucu, Gudra (65. Yilmaz), Mercan (72. Haubrock), Beckhoff (69. Yildiz).
Tore: 0:1 Beckhoff (45.), 1:1 Azhil (51.), 1:2 Yilmaz (71.).
Gelbe Karten: / - /.
Schiedsrichter: Habibi (Duisburg).
Zuschauer: 186.


Das Europapokal-Trikot ist gelauncht, die UEL-Gegner ausgelost – und die Vorfreude auf die internationale Saison groß! Anlässlich dessen fand am Freitagnachmittag, 28. August, in der Fanwelt eine Autogrammstunde mit dem aktuellen Werkself-Profi Montrell Culbreath und der offiziellen Klub-Legende Paulo Sergio statt.
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Den Schwung aus vier Siegen in den ersten vier Liga-Partien will die U19 von Bayer 04 mit in die 2. Runde des DFB-Pokals der Junioren nehmen – in dieser wartet der FC Carl Zeiss Jena. Die U17 hat es derweil nach zwei Remis zum Saisonstart gegen Borussia Mönchengladbach auf den ersten Sieg abgesehen. Hochkarätige Turniere warten auf einen aus U19- und U17-Spielern bestehenden U18-Kader im spanischen Cordoba sowie auf die U13 im niederländischen Zutphen – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Nach sechseinhalb Jahren verlässt Exequiel Palacios die Bundesliga und wechselt von Bayer 04 in die Premier League. Der Argentinier, der als Werkself-Profi vor vier Jahren mit seiner Nationalmannschaft Weltmeister und beim Turnier in diesem Sommer Vizeweltmeister geworden war, spielt ab sofort für den englischen Aufsteiger Ipswich Town. Der 27-Jährige, dessen Vertrag in Leverkusen bis zum 30. Juni 2030 Gültigkeit hatte, kam im Januar 2020 als junges Talent zu Bayer 04. Dort entwickelte er sich kontinuierlich zu einem der besten defensiven Mittelfeldspieler in der deutschen Eliteklasse.
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Als Exequiel Palacios am 1. Januar 2020 vom argentinischen Klub River Plate unters Bayer-Kreuz gewechselt war, konnte der damals 21-Jährige nicht ahnen, wie erfolgreich auch die nächsten sechseinhalb Jahre für ihn werden würden. Pala, so sein Rufname, hatte mit River bereits die Copa Libertadores gewonnen, den wichtigsten Wettbewerb im südamerikanischen Klubfußball. Aber es sollten noch so viele weitere Titel folgen.
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