
Tore: Nach einer großen Zahl an Chancen über das gesamte Spiel und einem Schreckmoment bei einem Konter der Gäste kurz nach der Pause gelang Samed Onur in der Schlussphase das entscheidende Tor. Aufmerksam reagierte der zur Pause eingewechselte Onur nach einem 18-Meter-Schuss von Christopher Scott an die Unterkante der Latte und drückte den Ball per Kopf über die Linie (74.).
Trainerstimme: "Es war das typische Spiel gegen einen tief stehenden Gegner", stellte Trainer Jan Hoepner fest. "Die Jungs haben das ganz gut gelöst, aber bei der Großzahl an Chancen zu wenig daraus gemacht."
Einordnung: Die U17 hat jetzt drei Zu-Null-Sieg in Folge geholt und sich als Tabellendritter mit 27 Punkten und einem Spiel weniger hinter dem Spitzenduo Borussia Dortmund (37 Punkte) und Schalke 04 (32 Punkte) etabliert.
So geht's weiter: Bis zum Jahresende geht es für die Bayer 04-Talente noch drei Mal auswärts zur Sache. Zunächst steht für den Leverkusener Nachwuchs am Mittwoch das Nachbarschaftsduell beim 1. FC Köln (24 Punkte, 5. Platz) an. Die letzten beiden Partien vor der Winterpause führen die U17 dann Richtung Westfalen nach Münster (25.11.) und Bielefeld (2.12.).
DIE STATISTIK:
Bayer 04 U17: Lotka - Klossek, Azhil, Hortian (41. Onur), Lamti, Bukusu, Anapak (71. Eickschläger), Schlößer (79. Türkmen), Scott, Ekene (41. Gierseifer), Gaedicke.
Alemannia Aachen U17: Aalders - Nießen, Leferink (66. Saengersdorf), Klein, Selke, Yilmaz, Kilic (77. Kayirtar), Schröder, Höfer (69. Culum), Arndt, Zuhs (77. Gökpinar).
Tor: 1:0 Onur (74.).
Gelbe Karten: / - Höfer.
Schiedsrichter: Erk (Herne).
Zuschauer: 156.

Gleich dreimal waren die schwarz-roten Legenden der Bayer 04-Traditionsmannschaft am vergangenen Wochenende im Einsatz. Unter anderem mit Stefan Kießling, Philipp Wollscheid, Sidney Sam und Karim Bellarabi trat das von Falko Götz und Jürgen Gelsdorf gecoachte Team auf Indoor-Kunstrasen-Turnieren in Oldenburg, Regensburg und Bielefeld an. Bei Letzterem zauberten sich die Leverkusener dank vierer Wollscheid-Tore sogar bis ins Finale, wo dann gegen Arminia Bielefeld Endstation war. Einsatz und Spaß waren jedoch bei allen Beteiligten wie immer titelwürdig.
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