
Große Vorfreude herrschte dabei auf beiden Seiten: Sowohl Bayer 04 als auch Borussia Dortmund hatten im Vorfeld des Spiels alle Hebel in Bewegung gesetzt, möglichst viele Prominente aus den vergangenen Jahrzehnten für dieses Spiel zu gewinnen. Und die Mühe hatte sich gelohnt: Ob auf Bayer 04-Seite Jens Nowotny, Oliver Neuville oder Markus Happe oder beim BVB mit Frank Mill, David Odonkor und unter anderem Knut Reinhardt- es war in jeder Hinsicht ein grandioser Ausflug in die Historie der beiden traditionsreichen Bundesliga-Spitzenklubs. „Es war schon ein unglaubliches Erlebnis, diese Bundesliga-Helden auf beiden Seiten wiederzusehen“, schwärmte auch Dirk Dreher, der Koordinator der Bayer 04-Traditionsmannschaft von diesem Event, das er gemeinsam mit Michael Kentschke, dem Manager der schwarz-roten Traditionself organisiert hatte.
Vier Elfmeter und fünf Treffer
Dabei erwischte Bayer 04 den besseren Start und ging durch die Treffer von Marcus Feinbier und Sebastian Schoof mit 2:0 in Führung, ehe der BVB die Partie drehte. Wobei sich in der Folgezeit das Geschehen desöfteren am Elfmeterpunkt abspielen sollte. Jeweils nach Foulspielen der leichteren Art kam es zu Elfmetersituationen und damit zu den weiteren Treffern: Erst die beiden BVB-Elfmeter durch Frank Mill und David Odonkor zum zwischenzeitlichen Ausgleich der Dortmunder und dann der entscheidende Strafstoß von Oliver Neuville, der Bayer 04 letztlich den Sieg bescheren sollte. Kurioserweise gab es einen weiteren Elfmeter, den aber Bayer 04-Stürmer Marcus Feinbier vergab.
„Es war ein sehr munteres Spiel, das allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat. Auch wenn es vier Elfmeter gab, war das Ganze nie unfair“, bilanzierte Dirk Dreher im Nachhinein mit einem Augenzwinkern. Das Spiel wurde im Übrigen auch von einigen „Promis“ verfolgt. Sowohl BVB-Chefcoach Thomas Tuchel als auch Bayer 04-Geschäftsführer Michael Schade nahmen sich vor dem Bundesliga-Spiel einige Minuten Zeit, den Stars von einst bei ihrem Spiel zuzuschauen.
Dritte Halbzeit ging an Bayer 04
Auch die dritte „Halbzeit“ zwischen beiden Teams war ein voller Erfolg: Gemeinsam verfolgten die Bayer 04- und die BVB-Legenden in der Barmenia-Lounge der Südtribüne die Bundesliga-Partie der Werkself gegen die Borussia. Wobei dann aber am Ende die Bayer 04-Oldies ihre BVB-Kollegen nach dem 2:0-Sieg von Bayer 04 ein wenig flachsen konnten. Der guten Stimmung an diesem in jeder Hinsicht legendären schwarz-roten und schwarz-gelben Wiedersehen tat das aber auch in den späten Abendstunden keinen Abbruch…


Bedeutender Erfolg: Am 7. Spieltag der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga (Gruppe A) gewann die U19 von Bayer 04 in einem abwechslungsreichen Topspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 4:3 (2:2). In der ersten Hälfte konnte die Werkself durch Dustin Buck (19.) und Emmanuel Chigozie Owen (37.) jeweils die Führung der Gäste ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel drehten die Leverkusener das Ergebnis durch das frühe 3:2 von Gabriel Minutillo (47.), der nach einer Stunde auch den vierten Treffer für die Gastgeber beisteuerte. Mainz gelang kurz vor dem Abpfiff nur noch der Anschlusstreffer.
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Im weißer Retro-Optik hinein in den Liga-Endspurt: Am Sonntagabend empfangen die Bayer 04-Frauen den FC Carl Zeiss Jena im Ulrich-Haberland-Stadion – und das einmalig im Bayer 04-„Sondertrikot 50 Jahre Fanclubs“. Sportlich geht es für das Team von Chefcoach Roberto Pätzold ab 18.30 Uhr gegen das Schlusslicht der Bundesliga darum, sechs Spieltage vor Saisonende die Chance auf Tabellenplatz drei zu wahren.
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Zurück im Ligabetrieb: Nach dem Ausscheiden im Achtelfinale der UEFA Champions League geht es für die Werkself im Rahmen des 27. Bundesliga-Spieltags der Saison 2025/26 am Samstag, 21. März (Anstoß: 15.30 Uhr) zum 1. FC Heidenheim 1846. Vor dem Duell auf der Ostalb sprach Cheftrainer Kasper Hjulmand über die Bedeutung der anstehenden Partie sowie die Chancen auf die Qualifikation für die kommende Königsklassen-Spielzeit.
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Ein kurzer Blick auf die Tabelle genügt, um nüchtern festzuhalten: Die Lage ist ernst beim 1. FC Heidenheim. Das Bundesliga-Schlusslicht hat bereits zehn Punkte Rückstand auf den Relegationsrang und steht sportlich mit dem Rücken zur Wand. Bei noch acht ausstehenden Spielen scheint der Klassenerhalt eine „Mission Impossible“ zu werden. Dennoch sind sie am Schlossberg weit davon entfernt, vor dem Duell mit der Werkself an diesem Samstag, 21. März (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky, WOW und im Werkself-Radio), die weiße Fahne zu hissen. Der Gegner-Check.
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