
Jetzt ist die Final-four-Endrunde im kommenden Sommer nur noch einen Schritt weit weg: Im deutschen Ü40-Pokal feierte Bayer 04 einen 3:2 (2:1)-Erfolg gegen den VfB Speldorf und hat sich damit für die letzten acht Mannschaften des K.o.-Wettbewerbs qualifiziert. Bis der Erfolg im Haberland-Stadion unter Dach und Fach war, bedurfte es indes großer Anstrengungen und auch einiger Zittermomente. „Die Speldorfer waren der erwartet starke Gegner, der uns alles abverlangt hat. Das Spiel stand eigentlich bis zum Schluss Spitz auf Knopf“, sagte Bayer 04-Manager Dirk Dreher nach der intensiven Partie über zweimal 35 Minuten Dauer.
Erschwert wurde die Begegnung für die Leverkusener durch den Umstand, dass Pepe Spitali und Marcus Feinbier kurzfristig nicht zur Verfügung standen und die Wechselmöglichkeiten somit begrenzt waren. Zülfi Simsek (im Bild oben bei einem seiner Treffer) brachte Bayer 04 mit einem Doppelschlag (6./23.) 2:0 in Führung, einmal auf Vorlage von Thorsten Judt, dann auf Pass von Thomas Zdebel. Speldorf verkürzte kurz vor der Pause (31.), ehe Mike Rietpietsch nach Assist von René Rydlewicz auf 3:1 stellte. Speldorf kam noch einmal auf 2:3 heran (57.), und es blieb bis zum Schluss ein enges Ringen – mit gutem Ende für die Hausherren.
Bayer 04: Greif – Rydlewicz, Jagusch, Baumann, Nowotny, Judt, Zdebel, Podszus, Rietpietsch, Klossek, Simsek, Nuss, Czarniecki








Gleich dreimal waren die schwarz-roten Legenden der Bayer 04-Traditionsmannschaft am vergangenen Wochenende im Einsatz. Unter anderem mit Stefan Kießling, Philipp Wollscheid, Sidney Sam und Karim Bellarabi trat das von Falko Götz und Jürgen Gelsdorf gecoachte Team auf Indoor-Kunstrasen-Turnieren in Oldenburg, Regensburg und Bielefeld an. Bei Letzterem zauberten sich die Leverkusener dank vierer Wollscheid-Tore sogar bis ins Finale, wo dann gegen Arminia Bielefeld Endstation war. Einsatz und Spaß waren jedoch bei allen Beteiligten wie immer titelwürdig.
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