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3.09.2018Traditionsmannschaft

Traditionsteams: Ü40 schafft Quali für Berlin

Zu einem Titel hat es nicht gereicht: Bayer 04 belegte bei den Westdeutschen Meisterschaften der Traditionsfußballer in der Sportschule Duisburg-Wedau den zweiten Platz bei der Ü40 sowie Rang vier bei der Ü50. Für die jüngere Auswahl klappte es trotzdem mit dem Sprung zu den Deutschen Meisterschaften im kommenden Jahr in der Hauptstadt.
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„Wir sind sehr glücklich, dass es die Ü40 als Vizemeister geschafft hat, das Ticket für die nationalen Meisterschaften im kommenden Jahr in Berlin zu ziehen“, sagte Dirk Dreher. Der Manager der Bayer 04-Traditionsmannschaft verhehlte aber nicht, dass man sich von den Auftritten des Ü50-Teams ein wenig mehr erhofft hatte: „Da waren Trainer und Mannschaft selbst ein wenig enttäuscht. Aber insgesamt haben wir uns als Verein sehr gut präsentiert. Unser Glückwunsch gilt den Siegern Westfalia Herne und Preußen Lengerich.“

Echtes Endspiel gegen Herne

Für die Ü40 von Bayer 04 hatte das Turnier gar nicht so gut begonnen. Marcus Feinbier gelang gegen Mittelrheinmeister Eintracht Verlautenheide zwar die Führung, doch am Ende hieß es 1:2 aus Leverkusener Sicht. Die Truppe von Coach Christian Hausmann steigerte sich danach aber enorm und fand mit zwei klaren Erfolgen rasch in die Spur. Beim 4:1 gegen den SV Attendorn trafen Feinbier (2), Konstantin Schawlochow und Thorsten Judt, beim 5:0 gegen die SG Kupferdreh-Byfand waren Feinbier (2), Schawlochow (2) und Markus Voike erfolgreich. Nach dem folgenden 1:0 gegen Titelverteidiger VfB Speldorf durch einen schönen Treffer von Marc Bach kam es im letzten Duell mit Westfalia Herne zu einem Endspiel. Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar: Ein Sieg hätte den Titel bedeutet, ein Remis Platz zwei und die Quali für die Deutschen Meisterschaften 2019 in Berlin, bei einer Niederlage wären die Leverkusener als Dritter gänzlich leer ausgegangen. Das 0:0 gegen die Herner brachte für Bayer 04 somit den Vizerang.

In einen Konter gelaufen

Die Ü50 hingegen kam in Duisburg hingegen nicht richtig in Tritt. Nach zwei Unentschieden zum Einstieg – 1:1 gegen den FC Bergheim nach einem Tor von Konrad Czarnetzki und 2:2 gegen die DJK Stenern nach Treffern von Christian Schreier und Frank Germann – kam der Partie gegen die SpVgg. Erkenschwick schon vorentscheidende Bedeutung zu. Nach frühem Rückstand gelang Peter Gemein vier Minuten vor Schluss der längst verdiente Ausgleich. Doch danach wollte das Team von Trainer Gerd Kentschke zu viel und lief noch in einen Konter – 1:2. Was die Mannschaft eigentlich an Potenzial auf den Platz bringt, zeigte sie anschließend beim überzeugenden 5:1 gegen den späteren Turniersieger SC Preußen Lengerich, den Marko Schröder (2), Schreier, Michael „Peppi“ Wagner und Thomas Obliers herausschossen. Im abschließenden Match gegen Blau-Weiß Dingden war der Titelgewinn schon kein Thema mehr und die Luft folglich etwas raus: So gab es nach 2:0-Führung durch die Tore von Gemein und Obliers nur ein 2:2 und damit schließlich nur Rang vier in der Endabrechnung.

Das Team der Ü40: Daniel Galic, Sebastian Greif; Christoph Chylla, Marc Bach, Carsten Baumann, Boris Zivkovic, Thorsten Judt, Marcus Voike, Thomas Zdebel, Marcus Feinbier, Zülfi Simsek, Konstantin Schawlochow; Trainer Christian Hausmann und Dirk Dreher
Das Team der Ü50: Oliver Collette; Frank Germann, Thomas Obliers, Erich Seckler, Hans-Jörg Schneider, Konrad Czarnetzki, Michael Wagner, Christian Schreier, Marko Schröder, Minas Hantzidis, Peter Gemein, Andreas Franke; Trainer Gerd Kentschke

Im Bild oben haben sich beide Mannschaften mit Betreuern und Staff zum Gruppenfoto versammelt.

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