
„Es ist schon ein bisschen ärgerlich, denn die Jungs haben richtig gut begonnen und sind ganz souverän Gruppensieger geworden“, haderte Manager Dirk Dreher. „Beim Neunmeterschießen im Halbfinale hatten wir dann leider einen Fehlschuss zu viel.“ In der Gruppe hatten sich die Bayer 04-Routiniers um UEFA-Cup-Sieger Christian Schreier (im Bild oben) ohne Probleme in allen vier Begegnungen behauptet. Beim 3:1 gegen Randerath/Porselen erzielten Peter Gemein (2) und Christian Schreier die Treffer. Das 4:2 gegen Langerwehe/Wenau schossen Gemein (2), Minas Hantzidis und Andreas Franke heraus, beim 2:0 gegen den SV Lövenich/Widdersdorf war „Hacki“ Schreier doppelt erfolgreich. Zum Abschluss traf Hantzidis zum 1:0-Erfolg gegen Verlautenheide.
In der Vorschlussrunde bekam es Bayer 04 mit SW Stotzheim zu tun. Der Gegner ging kurz nach dem Anpfiff in Führung, Schreier egalisierte wenige Minuten vor Schluss zum 1:1. Im folgenden Neunmeterschießen hatte Stotzheim mit 5:4 das bessere Ende für sich. Damit war klar: Es wird nichts mit der Quali für die „Westdeutschen“, die nur die beiden Endspielteilnehmer erreichten. Dass es im Neunmeterschießen um Platz drei danach eine 1:3-Niederlage gegen Langerwehe/Wenau gab, spielte keine sonderliche Rolle mehr.
„Wir hatten personell am Ende nicht genug zuzulegen. Viele Spieler wie Peter Lehnhoff, Marko Schröder, Marcus Feinbier oder Peppi Wagner fehlten von vornherein, und nach dem zweiten Spiel fiel auch noch Peter Gemein, der bis dahin schon vier Tore erzielt hatte, mit einer Knieverletzung aus. Unser Keeper Wolfgang Jedwabny hat die ganze Zeit im Feld gespielt, damit wir über die Runden kamen“, sagte Dirk Dreher.
Am heutigen Mittwoch tritt die Traditionsmannschaft von Bayer 04 um 18.30 Uhr im Schulzentrum Herzogenrath für den guten Zweck gegen Alemannia Aachen an. Angekündigt haben sich prominente Ex-Profis wie Bayer 04-Sportdirektor Simon Rolfes, Hans-Peter Lehnhoff, Falko Götz, Sascha Dum und Assimiou Touré.

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