
Es sind Namen, die die Fans beider Vereine mit der Zunge schnalzen lassen: Bernd „Schnix“ Schneider, Simon Rolfes, Oliver Neuville, Boris Zivkovic oder Marko Babic auf der einen Seite, Frank Mill, Patrick Owomoyela oder Knut Reinhardt auf der anderen – das Duell der Traditionsmannschaften von Bayer 04 und Borussia Dortmund verspricht gehobene Fußballkunst vieler verdienter Ex-Profis. Die Partie am Samstag wird diesmal indes nicht im Haberland-Stadion ausgespielt, da dort in dieser Woche ein neuer Rasen verlegt worden ist. Der Anpfiff für die Routiniers in Schwarz-Rot und Schwarz-Gelb erfolgt um 13.15 Uhr ein paar hundert Meter weiter auf der Kurt-Rieß-Anlage – sofern die Witterung in Form von Frost oder Dauerregen dem Duell keinen Strich durch die Rechnung macht. Gespielt wird über die Distanz von einer Stunde, anschließend werden sich die Protagonisten beider Teams den Bundesliga-Knüller zwischen der Werkself und dem BVB in der BayArena ansehen.
Zuvor hat die Traditionsmannschaft von Bayer 04 am vergangenen Wochenende ihre Jahresabschlussfahrt absolviert – in zahlenmäßig starker Abordnung von 32 Leuten. Ziel der Leverkusener Mission war auf Einladung von Bayer 04-Ex-Profi Erik Meijer Maastricht in Holland. Dort bestritt das Traditionsteam der Werkself gegen die Routiniers von Gastgeber MVV Maastricht (oben das Foto beider Mannschaften) das Vorspiel zur Partie der niederländischen 2. Liga zwischen Maastricht und Helmond. Das Duell endete mit einem 6:3 (5:2)-Erfolg der Leverkusener Gäste, für den Ioannis Masmanidis (3), Marcel Podszus, Marko Schröder und Thorsten Judt mit ihren Treffern sorgten.
Den letzten Treffer der Partie zum Endstand erzielte Erik Meijer für die Hausherren. Anschließend wurde die Delegation von Bayer 04 von Meijer und MVV im Businessclub des Stadion „De Geusselt“ zu Speis und Trank eingeladen und war dann Augenzeuge des 3:1-Siegs von Maastricht im Meisterschaftsspiel gegen Helmond. Danach versammelte Erik Meijer seine Leverkusener Freunde noch zu einem Stadtrundgang. „Wir können uns nur ganz herzlich bei Erik und dem Verein bedanken, die Gastfreundschaft war überragend“, sagte Dirk Dreher, der Manager der Traditionsmannschaft von Bayer 04.
Bayer 04 fuhr mit folgender Belegschaft nach Maastricht, Tor: Wolfgang Jedwabny, Daniel Galic; Feld: Konrad Czarnetzki, Thorsten Judt, Carsten Baumann, Frank Germann, Giuseppe Spitali, Thomas Zdebel, Ulf Kirsten, Ioannis Masmanidis, Mario Tolkmitt, Marko Schröder, Marcel Podszus, Alexander Nuss, Stephan Hauer, Guido Berghoff; verletzte Spieler, die dabei waren: Zülfi Simsek, Werner Malischke, Sascha Jagusch, Peter Gemein, Michael Wagner; Manager Dirk Dreher, Trainer Gerd Kentschke, Co-Trainer Falko Götz; Betreuer Emil Szymura, Heinz Pier, Thomas Kampa, Wilfried Krudewig, Physiotherapeutin Yvonne Fritzsche, Busfahrer Bernhard Stelzmann.

Im vorletzten Testspiel der Saisonvorbereitung 2026/27 tritt die Werkself beim Premier-League-Klub Nottingham Forest an. Anpfiff ist am Mittwoch, 12. August, um 19.45 Uhr Ortszeit (20.45 Uhr deutscher Zeit). Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie im City Ground, die der Werksklub exklusiv für Mitglieder überträgt, zusammengefasst.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele der Werkself in der Saison 2026/27.
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Bayer 04 Leverkusen hat U19-Mittelfeldtalent Jeremiah Mensah auf Leihbasis für ein Jahr zum niederländischen Zweitligisten Roda JC Kerkrade transferiert. Der 18 Jahre alte deutsche Nachwuchs-Nationalspieler steht beim Werksklub langfristig bis 2031 unter Vertrag.
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Villa Fiorito, River Plate, Ligue 1, WM-Finale und nun Bayer 04: Die bisherige Lebensgeschichte von Facundo Medina ist geprägt von besonderen Orten, Klubs, Spielen und Namen. Einer davon ist Diego Maradona, der wie Medina aus dem Süden von Buenos Aires stammte. Ein anderer ist Exequiel Palacios, sein früherer Weggefährte bei River Plate, der ihm noch jüngst bei der WM in Nordamerika von Bayer 04 vorschwärmte. Medina hat nun den Schritt in die Bundesliga gewagt und ist in dieser Woche als argentinischer Vizeweltmeister von Olympique Marseille unters Kreuz gewechselt. Es soll das nächste Erfolgskapitel seiner Karriere werden. Die neue Leverkusener Nummer 2 bringt dafür südamerikanische Mentalität und Leidenschaft, reichlich Erfahrung aus vielen Jahren Ligue 1 sowie eine spannende Geschichte mit ins Rheinland – und zu einem Klub, bei dem der 1,84 Meter große Linksfuß neben Palacios auch auf einige weitere bekannte Gesichter trifft.
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