
Alles wird bei der Auflage 2019 des „AOK-Traditionsmasters“, wie das Turnier in der Max-Schmeling-Halle jetzt heißt (zuvor FlexStrom-Cup), noch ein bisschen größer, üppiger, glanzvoller. Erstmals sind acht Teams am Start, erstmals wird der internationale Budenzauber über zwei Tage am Freitag und Samstag ausgetragen, und die Teilnehmer- und Kaderlisten sind diesmal noch prominenter besetzt als ohnehin schon üblich. „Es ist das hochkarätigste Hallenturnier in Europa, an das wir tolle Erinnerungen haben. 2011, 2012 und 2013 haben wir es jeweils gewonnen, 2014 und 2015 wurden wir Dritter. Zuletzt waren wir drei Jahre nicht mehr eingeladen. Umso schöner, dass wir nun wieder dabei sind“, sagt Dirk Dreher, der Teammanager von Bayer 04.
Um die Hoffnung auf den 04. Titel möglichst hoch zu halten, bringt Bayer 04 eine Legenden-Mannschaft an den Start, wie sie in dieser illustren Besetzung noch nie zusammen auf dem Platz gestanden haben: In Ulf Kirsten, Oliver Neuville, Jens Nowotny, Bernd Schneider (oben im Bild von links nach rechts), Marko Babic und Boris Zivkovic sind gleich sechs Mann aus der besten Werkself aller Zeiten dabei, die in der Saison 2001/02 ganz Europa rockte und bis ins Champions-League-Finale drang. „Wir wollen unseren Verein ja schließlich auch standesgemäß vertreten gegen diese starken Gegner“, sagt Dreher. „Simon Rolfes hätte sicherlich auch mitgemacht, aber er hat ja als neuer Sportdirektor nun ganz andere und wichtigere Aufgaben im Klub.“
Bayer 04 bekommt es in der Gruppe A mit Borussia Dortmund, Tottenham Hotspur und Sparta Prag zu tun, die Gruppe B bilden die beiden Berliner Lokalmatadoren Hertha BSC und Union sowie der FC Barcelona und Karlsruher SC. Vor allem die Tschechen treten Kirsten und Co. wohl mit einer enorm schlagkräftigen Auswahl entgegen, im Vorabkader Prags tauchen jedenfalls große Namen wie Pavel Nedved, Jan Koller, Tomás Rosicky, Vratislav Lokvenc, Milan Fukal oder Tomás Ujfalusi auf.
Kein Wunder, dass sich die Ikonen aller Vereine gerade in Berlin mit großer Lust dem geneigten Publikum präsentieren. „Die Kulisse ist einfach einzigartig“, betont Dirk Dreher mit Blick auf 8.000 Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle, die dieses Turnier für Traditionsteams zu einem ganz besonderen Erlebnis machen. Eine gute Hundertschaft an Anhängern wird auf den Tribünen auch das Bayer 04-Trikot tragen, die Werkself-Sympathisanten sitzen in einem eigenen Block. „Wir haben ganz gut getrommelt. Gut 60 Leute kommen aus Leverkusen und dem Umfeld, weitere 60 von unserem befreundeten Klub aus Deetz bei Potsdam“, sagt Dreher.
Das Aufgebot von Bayer 04, Tor: Tomasz Bobel, Daniel Galic: Feld: Carsten Baumann, Sascha Dum, Boris Zivkovic, Jens Nowotny, Hüzeyfe Dogan, René Rydlewicz, Bernd Schneider, Ulf Kirsten, Marcus Feinbier, Oliver Neuville, Patrick Helmes, Ioannis Masmanidis, Marko Babic, Mike Rietpietsch, Thorsten Judt.
Gruppenspiele: Freitag, 4.1., 17.45 Uhr gegen Sparta Prag, 19.36 Uhr gegen Tottenham Hotspur, Samstag, 5.1., 17.34 Uhr gegen Borussia Dortmund; Halbfinals: Samstag, 5.1., 18.39 Uhr und 19.06 Uhr; Finale: Samstag, 5.1., 19.46 Uhr.
Im TV: Sport 1 überträgt das Turnier an beiden Tagen ab 16.30 Uhr


Zum dritten Mal überhaupt und erstmals seit 14 Jahren könnte Bayer 04 am Dienstagabend, 17. März (Anstoß: 21 Uhr deutscher Zeit/20 Uhr Ortszeit), wieder ins Viertelfinale der UEFA Champions League einziehen. Dafür benötigt die Werkself beim FC Arsenal nicht nur eine ähnlich starke Leistung wie im Hinspiel, sondern auch vollste Konzentration bis zur letzten Minute: Der Premier-League-Tabellenführer schlägt – wie schon in der BayArena – häufig erst in den Schlussminuten zu. Die Kurzpässe.
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In den vergangenen beiden Spielen haben sie es gemacht wie „Laterkusen“ in der Doublesaison 2023/24: Spät, aber eben nicht zu spät erzielten die Gunners noch ganz wichtige Treffer – erst im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League bei Bayer 04, dann am zurückliegenden Wochenende auch in der Premier League gegen den FC Everton. An diesem Dienstag, 17. März (Anstoß: 21 Uhr deutscher Zeit/live bei Amazon Prime und im Werkself-Radio), empfängt der FC Arsenal die Werkself in London. Das Gegner-Update.
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Eine besondere Auszeichnung für ein besonderes soziales Engagement: Bei der diesjährigen Verleihung der Sepp-Herberger-Awards am Montagabend in der Autostadt in Wolfsburg hat die DFB-Stiftung Sepp Herberger Bayer 04 in der Kategorie Resozialisierung ausgezeichnet. Der Fußball-Bundesligist erhielt den mit 12.000 Euro dotierten Preis für sein großes Engagement für Inhaftierte, vor allem in der JVA Wuppertal-Ronsdorf.
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Mit breiter Brust ist Bayer 04 rund eine Woche nach dem überzeugenden Auftritt im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League 2025/26 (1:1) für das Rückspiel beim FC Arsenal in London zu Gast. Vorab sprach Mittelfeldakteur Exequiel Palacios am Mikrofon von Werkself-TV über die Ausgangslage, die Mentalität des Teams und die besondere Motivation für diese Partie…
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