
Auf der schicken Kunstrasenanlage von Rot-Weiß Barop in Sichtweite des Signal-Iduna-Parks hatten sich am Samstagnachmittag gut 500 Fußballfreunde eingefunden, um sich davon zu überzeugen, dass die Könner von einst immer noch einen sehr ansprechenden Umgang mit dem Ball pflegen. „Super Platz, tolles Wetter, sehr freundliche Gastgeber und dann auch noch gewonnen. Was will man mehr?“, sagte Dirk Dreher, der Manager der Bayer 04-Traditionsmannschaft, nach 60 ausgesprochen kurzweiligen Minuten.
Bayer 04 legte los wie die vielzitierte Feuerwehr und lag bereits nach 20 Minuten mit 3:0 vorn, ehe die Dortmunder besser ins Spiel fanden. Am Ende war's eine recht ausgeglichene und spannende Angelegenheit, ehe Ioannis Masmanidis in der Schlussphase das 5:4-Siegtor für die Werkself-„Oldies“ gelang. Masmanidis hatte bereits zuvor getroffen, außerdem waren Hüzeyfe Dogan (2/im Bild oben) und Oliver Neuville für Bayer 04 erfolgreich, das diesmal von Christian Hausmann betreut wurde, da der etatmäßige Coach Gerd Kentschke in Urlaub weilte. Hausmann, UEFA-Cupsieger 1988 mit der Werkself, war später während des Bundesliga-Topspiels zwischen Schwarz-Gelb und Schwarz-Rot auch Co-Kommentator von Moderator Cedric Pick bei der Live-Reportage im Werkself Radio.
Ihre nächste Partie bestreitet die Traditionsmannschaft von Bayer 04 am Freitag um 18.30 Uhr in Unkel gegen die dortigen Allstars. Angesagt haben sich unter anderen Jens Nowotny und Markus Happe.
Bayer 04 spielte in Dortmund mit: Galic – Happe, Jagusch. Baumann, Jerat, Thönes, Zdebel, Judt, Dogan, Spitali, Masmanidis, Schreier, Feinbier, Neuville.

Im vorletzten Testspiel der Saisonvorbereitung 2026/27 tritt die Werkself beim Premier-League-Klub Nottingham Forest an. Anpfiff ist am Mittwoch, 12. August, um 19.45 Uhr Ortszeit (20.45 Uhr deutscher Zeit). Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie im City Ground, die der Werksklub exklusiv für Mitglieder überträgt, zusammengefasst.
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Villa Fiorito, River Plate, Ligue 1, WM-Finale und nun Bayer 04: Die bisherige Lebensgeschichte von Facundo Medina ist geprägt von besonderen Orten, Klubs, Spielen und Namen. Einer davon ist Diego Maradona, der wie Medina aus dem Süden von Buenos Aires stammte. Ein anderer ist Exequiel Palacios, sein früherer Weggefährte bei River Plate, der ihm noch jüngst bei der WM in Nordamerika von Bayer 04 vorschwärmte. Medina hat nun den Schritt in die Bundesliga gewagt und ist in dieser Woche als argentinischer Vizeweltmeister von Olympique Marseille unters Kreuz gewechselt. Es soll das nächste Erfolgskapitel seiner Karriere werden. Die neue Leverkusener Nummer 2 bringt dafür südamerikanische Mentalität und Leidenschaft, reichlich Erfahrung aus vielen Jahren Ligue 1 sowie eine spannende Geschichte mit ins Rheinland – und zu einem Klub, bei dem der 1,84 Meter große Linksfuß neben Palacios auch auf einige weitere bekannte Gesichter trifft.
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