FCSA: Ausbildung von 46 Young Coaches in Ecuador

Das südamerikanische Ecuador sieht sich mit wachsender Kriminalität und Gewalt konfrontiert. Um jungen Erwachsenen Perspektiven und Kindern ein sicheres Umfeld zu bieten, bildet die Football Club Social Alliance (FCSA) auch in diesem Jahr wieder sogenannte Young Coaches aus. Sie lernen, strukturierte und sichere Fußballaktivitäten zu gestalten und fördern so die Resilienz, Integration und mentale Gesundheit der Kinder und jungen Erwachsenen.
Young Coaches in Ecuador

Das erste Modul der neuen Young-Coaches-Ausbildung in Ecuador fand vom 5. bis zum 10. November in Ibarra und in der Hauptstadt Quito statt. Dafür reisten Instruktoren ausgewählter Klubs, unter anderem Peter Quast für Bayer 04, nach Südamerika.

Fußball für ein friedliches Miteinander

Bereits 2023 führte die Football Club Social Alliance (FCSA) mit großem Erfolg eine erste Young-Coaches-Ausbildung in Ecuador durch und etablierte ein starkes Netzwerk mit lokalen Akteuren wie UNHCR und FUDELA (Fundación de las Americas para el Desarrollo). Aufgrund des weiterhin hohen Bedarfs nach geschützten Räumen für inklusive und Resilienz-fördernde Angebote wurden 46 neue Young Coaches ausgebildet. Diese kommen vermehrt aus den Risikogebieten an der Küste und dem Süden des Landes, um ein flächendeckendes Netzwerk an Young Coaches in Ecuador zu etablieren.

„Kleine Veränderungen, aber in der Summe sind es vielleicht große“

In den ersten Tagen erhielten die Young Coaches vor allem theoretische und praktische Inputs zur Trainingsgestaltung sowie pädagogische Grundlagen für die Arbeit mit Kindern. In einer Trainingseinheit mit 120 lokalen Kindern konnten sie das Erlernte dann direkt in die Praxis umsetzen. „Die jungen Leute sind hochmotiviert und mit großer Begeisterung und Lernwilligkeit bei der Sache“, so Peter Quast, Instruktor von Bayer 04.

Young Coaches in Ecuador

Zudem lernten die Young Coaches, wie sie Sport und Spiel als Methodik zur Inklusion und zum Kinderschutz einsetzen können und welch wichtige Rolle sie als Trainer im Leben der Kinder in ihren Communities spielen.

Den Höhepunkt der Woche bildete das Abschlussfestival in Quito, das im Rahmen des „Football Creates Peace“-Summits stattfand. Hier fanden Vorträge und Podiumsdiskussionen mit Akteuren aus Politik- und Zivilgesellschaft statt, welche den Mehrwert von Sport in vulnerablen Communities verstehen und fördern wollen.

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