
De Pauw nominierte in Selina Ostermeier, Elisa Senß und Ivana Ferreira Fuso gleich drei Sommer-Zugänge in seine erste Anfangsformation als Chefcoach der Bayer 04-Frauen. Unter den Augen von Fernando Carro, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung des Werksklubs, ergab sich in Minute 36 die bis dato beste Gelegenheit der Gastgeberinnen, als Friederike Repohl im Tor der Leverkusenerinnen mit einer starken Parade glänzen konnte, indem sie den Ball mit dem rechten Fuß über die Querlatte lenkte. Kurz vor der Pause wurde es dann auch auf der Gegenseite gefährlich: Lisanne Gräwe spielte einen Schnittstellenpass auf Caroline Siems, die jedoch an der Torhüterin scheiterte. So ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.






In der Halbzeitpause wurde den Fans im Aztekenstadion erneut ein musikalisches Programm der Extraklasse geboten: Die bekannte mexikanische Rockband Moderatto spielte, wie schon vor dem Anstoß, einige ihrer Hits auf einer großen Bühne hinter einem der Tore.
Zum Wiederanpfiff brachte de Pauw gleich mehrere neue Spielerinnen aufs Feld – unter anderem Torhüterin Anne Moll, die erst im Sommer von den Junioren des TSV Meerbusch gekommen war. In der Schlussphase des Duells mit dem mexikanischen Top-Klub musste die junge Keeperin allerdings noch hinter sich greifen: Neun Minuten vor dem Ende versenkte Janelly Farias die Kugel nach einem Freistoß von rechts mit dem Kopf im Tornetz und sorgte damit für das Tor des Tages.

„Es war ein ganz besonderes Spiel. Für uns alle war es ein Erlebnis, vor so einer Kulisse zu spielen“, sagte de Pauw im Anschluss an seine erste Partie als Cheftrainer der Bayer 04-Frauen. „Insgesamt war die Mexico-Tour eine großartige Erfahrung, die noch mehr Lust auf die gemeinsame Zeit gemacht hat.“
Die Bayer 04-Frauen blicken auf eine gelungene Tour nach Mexiko zurück, die im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums von Bayer Mexico stattgefunden hat. Kurz nach dem Abpfiff ging es für die Spielerinnen und den mitgereisten Bayer 04-Tross zurück in die Heimat.
Die Statistik:
Bayer 04-Startelf: Repohl – Ostermeier, Senß, Ferreira Fuso, Gräwe, Nikolic, Siems, Arfaoui, Turanyi, Fröhlich, Enderle
Tor: 1:0 Farias (81.)
Zuschauer: 20.000 im Aztekenstadion

Werkself-TV zeigt das 1:1 gegen den Hamburger SV am 34. Bundesliga-Spieltag re-live...

Großes gesellschaftliches Engagement von Bayer 04 und seinem Hauptsponsor BarmeniaGothaer: Bei dem Verkauf individuell designter T-Shirts für den guten Zweck in der Fanwelt im Rahmen der Aktion „BarmeniaGothaer schenkt Freude“ kamen gut 5.000 Euro zusammen. Diese Summe stockte Bayer 04 mit selbigem Betrag auf. So konnten vor dem Heimspiel gegen den Hamburger SV insgesamt 10.000 Euro an Edmond Tapsoba für dessen Stiftung überreicht werden, die in seiner Heimat Burkina Faso Menschen im herausfordernden Alltag unter die Arme greift.
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Erstmals seit September 2017 empfängt die Werkself am heutigen Samstag, 16. Mai (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky, WOW und im Werkself-Radio), den Hamburger SV in der BayArena. Über die siebenjährige Bundesliga-Pause des HSV hinweg hat Bayer 04 eine starke Bilanz gegen die Rothosen und verlor keines der zurückliegenden 19 Spiele gegen Aufsteiger. Die Hanseaten kommen jedoch mit dem Rückenwind aus zwei Dreiern in Folge ins Rheinland – eine harte Nuss, die die Elf von Kasper Hjulmand unbedingt knacken möchte, um mit etwas Glück die kleine Chance zur Qualifikation für die UEFA Champions League doch noch zu nutzen. Abschied nimmt nach langer Zeit die Bayer Gastronomie und bedankt sich mit Rabatten auf Speisen und Getränke bei den Fans. Die Kurzpässe.
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Neben den bereits bekannten Abgängen werden die Bayer 04-Frauen vor dem letzten Saisonspiel am Sonntag gegen den SV Werder Bremen im Ulrich-Haberland-Stadion zwei weitere Spielerinnen verabschieden. Vanessa Haim und Shen Menglu, deren Verträge auslaufen, werden die Werkself verlassen.
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Das Ende einer langen Saison, emotionale Abschiede und die Hoffnung auf den ganz großen Wurf: Vor den Bayer 04-Frauen liegt ein spannungsgeladener letzter Bundesliga-Spieltag. Rund um die Partie gegen den SV Werder Bremen am Sonntag, 17. Mai (Anstoß: 14 Uhr), im Ulrich-Haberland-Stadion könnte die Werkself Geschichte schreiben und erstmals in der Klub-Historie die Champions-League-Qualifikation erreichen – wenn Konkurrent Eintracht Frankfurt gleichzeitig sein Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin verliert. Auch abseits der sportlichen Ausgangslage dürfte es ein besonderer Nachmittag werden.
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