
Roberto Pätzold über...
…den 6:0-Testspiel-Sieg gegen Slovan Liberec aus Tschechien zum Abschluss: „Wir hatten in beiden Hälften über insgesamt 120 Minuten mit zwei unterschiedlichen Teams einen sehr körperlich spielenden Gegner, der uns das Leben schwer gemacht hat. Wir haben uns jeweils gesteigert und hatten einige erfolgreiche Standardsituationen, die ein Schwerpunkt des Trainingslagers waren. Natürlich ist man nach einer so intensiven Woche etwas müde, deshalb waren die ein oder anderen zu langsamen Entscheidungen dabei. Aber wir haben den Gegner komplett in deren Hälfte eingeschnürt und das Spiel weit weg von unserem Tor gehalten. Am Ende wurden die Räume größer und Liberec konnte unser hohes Tempo nicht mehr mitgehen. Wir hätten sogar noch das ein oder andere Tor mehr schießen können. Bei allen Neuen konnte man sehen, welche Qualitäten sie haben und in welchen Bereichen sie uns weiterhelfen werden.“









…das Trainingslager: „Wir hatten top Bedingungen rund um die Hotel-Anlage (Hotel Gut Matheshof, Anm. d. Red.), der Trainingsplatz war nochmal etwas besser als im letzten Jahr und wir hatten auch mit dem Wetter Glück. Wir konnten die Zeit außerhalb der Trainingseinheiten für viele Einzelgespräche und Analysen nutzen und die Neuzugänge kennenlernen. Bewusst haben wir den Plan nicht so vollgepackt, sodass auch außerhalb des Platzes genügend Zeit bleibt. Einmal mehr haben die Spielerinnen, die schon im letzten Jahr hier waren, und der Staff es allen leicht gemacht, sich schnell bei uns wohlzufühlen. Mein Fazit zum ersten Teil der Vorbereitung fällt rundum positiv aus. In den ersten vier Wochen haben wir eine sehr gute physische Basis gelegt. Jetzt haben wir eine einwöchige Pause, dann gehen wir an den Feinschliff.“









…den Umbruch: „Natürlich müssen wir in diesem Sommer mehr grundlegende Dinge wiederholen als im letzten, als weniger neue Spielerinnen dazu kamen. Aber die Vorbereitung besteht ohnehin immer daraus, alle Spielphasen durchzugehen, auch für diejenigen, die schon vorher dabei waren. Außerdem gibt es auch einige Variationen im Vergleich zur vergangenen Saison, die für alle gelten. Wir haben eine sehr gute Energie und Mentalität im Team. Auch in der Breite ist die fußballerische Qualität sehr hoch. Gerade darauf wird es ankommen, wenn Mannschaften gegen uns tief stehen und die Räume eng werden. Dann gilt es, sich im direkten Duell durchzusetzen, effektiv zu sein und Tempo zu haben. In diesen Bereichen haben wir durch unseren Neuen sehr guten Zuwachs bekommen. Ich freue mich sehr darauf, wenn wir das in der neuen Saison auf den Platz bringen und dann an unsere Leistungen der letzten beiden Saisons anknüpfen.“







…das Teambuilding, bei dem die Spielerinnen Schafe hüteten: „Wir wollen Spielerinnen, die Verantwortung übernehmen. Ein großes Thema ist dabei die Kommunikation und ein solches Event ist genau dafür da, dass das Team miteinander kommuniziert, interagiert und gemeinsam bestimmte Aufgaben erfüllt. Das war eine tolle Idee unseres Sportpsychologen (Simon Borgmann, Anm. d. Red.) und für die Spielerinnen eine echte Überraschung. Nebenbei hat solch ein Teambuilding den Effekt, dass die Spielerinnen aus sich herauskommen und wir erkennen, was für Persönlichkeiten hinter den Fußballerinnen stecken.“
…den großen Konkurrenzkampf: „Die ersten Wochen haben schon gezeigt, dass wir eine sehr hohe Leistungsdichte im Kader haben. Das führt auch zu einer nochmal höheren Trainingsqualität und Intensität als in den vergangenen beiden Jahren. Das kann sicherlich ein Faktor dafür werden, dass wir eine noch erfolgreichere Saison spielen.“










…die Herausforderungen bis zum Saisonstart: „Dass wir sehr viel im athletischen Bereich gearbeitet haben, führt natürlich auch zu Ermüdung, worunter die technische Qualität leiden kann. Wir hatten in den Spielen schon viele gute Ideen, aber noch keine besonders gute Quote in der Umsetzung. Das ist vollkommen nachvollziehbar. Mit mehr Frische und mehr physischem Zuwachs werden wir auch in dem Bereich immer besser werden. Wenn sich in Richtung Saisonstart dann langsam eine erste Elf herauskristallisiert, wird die Qualität automatisch noch größer werden. Wir wissen jetzt, gegen wen es zum Start geht. Wir haben ein sehr herausforderndes Auftakt-Programm, das kann noch ein paar Prozentpunkte mehr an Motivation freisetzen, weil wir wissen, dass wir direkt von Beginn an performen müssen. Das ist zusammen mit dem gestiegenen Konkurrenzkampf eine sehr gute Ausgangslage, um den zweiten Teil der Vorbereitung anzugehen.“

Im Rahmen des 1. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 empfängt Bayer 04 NK Celje aus Slowenien in der BayArena. Die Partie steigt am Mittwoch, 16. September, um 21 Uhr. Alle Infos zum Ticketverkauf. Hinweis: Der Stehplatz-Bereich SG1-SG3 gehört zu diesem Spiel zum Heimbereich.
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