
In der ersten Hälfte, die ohne nennenswerte Torchancen auf beiden Seiten vonstatten ging, hatten die Leverkusenerinnen zwar die größeren Spielanteile, wurden im Offensivbereich allerdings nicht zwingend vor dem Tor der Gastgeberinnen. Die Schwarz-Roten fanden kaum Wege nach vorne, zeigten vor der letzten Abwehrkette zu wenig Angriffsverhalten, um diese zu durchbrechen. „Wir sind von Beginn an nicht konzentriert genug ins Spiel gegangen. Es hat die läuferische Bereitschaft gefehlt, vorne fehlte es an Bewegung“, bemängelte Feifel.







Auch im zweiten Durchgang war Bayer 04 insgesamt die überlegenere Mannschaft – eine Unkonzentriertheit in der 61. Minute brachte allerdings die Kölnerinnen in Führung: Mandy Islacker legte auf die mitgelaufene Amber Barrett quer, die zum 1:0 einschob. In Folge des Führungstreffers konzentrierte sich der Zweitligist aufs Verteidigen. Milena Nikolic suchte in der 75. Minute die Antwort, als sie den Ball im Sechzehner mit der Brust annahm aufs Tor zielte, doch die Kugel flog über den Kasten. Die eingewechselte Verena Wieder kam in der Schlussphase zu einer weiteren Möglichkeit, rutsche in der 80. Minute allerdings im gegnerischen Strafraum knapp am Ball vorbei.
Bayer 04 hörte die Uhr ticken und warf in den letzten Minuten alles nach vorne. Strittige Entscheidung schließlich zwei Minuten vor Schluss, als Nina Brüggemann im Strafraum von einer Gegnerin umgeschubst wurde – Schiedsrichterin Vanessa Arlt ordnete die Situation als nicht strafstoßwürdig ein. Im letzten Angriff versuchte es Melissa Friedrich, ihr Schuss wurde allerdings vor dem Kölner Kasten abgefälscht.
„Der Gegner bekommt eine Chance und macht das Tor – wir laufen so dem Rückstand hinterher. Wir haben heute die nötige Konsequenz vermissen lassen und waren in den Abschlussaktionen oftmals zu hektisch“, suchte Feifel nach Erklärungen.
So geht’s weiter:
Am kommenden Sonntag, 8. November, empfangen die Werkself-Frauen am 8. Spieltag der FLYERALARM Frauen-Bundesliga die TSG Hoffenheim. Anstoß ist um 14 Uhr.
Die Statistik:
1. FC Köln: Klett – Calo, Nietgen, Hirano, Hild – Pfluger (84. Gosch), Gudorf (58. Beckmann), Beck, Rinast – Islacker, Barrett (80. Kohr)
Bayer 04: Klink – Marti, Friedrich, Brüggemann, Sahlmann (68. Kerschowski) – Rackow (64. Wieder), Wirtz, Wich (88. Turanyi), Zeller – Nikolic, Rudelic (47. Kögel)
Tor: 1:0 Barrett (62.)
Gelbe Karten: – / Wich, Brüggemann
Schiedsrichterin: Vanessa Arlt (Münster)


Weiter geht’s in Showdown eins! Am Dienstag, 20. Oktober, bestreiten Marc und Sean Landwehr die letzten beiden der sechs Online-Vorrunden-Duelle. Es warten ab 19 Uhr Eintracht Braunschweig und der Hamburger SV. Mit Platz zehn und neun Punkten aus den ersten vier Partien vergangene Woche ist die Ausgangslage für die Leverkusener gut. Nach den sechs Vorrunden-Duellen ziehen die besten 16 Teams in die Offline-Runde dieses ersten Showdowns (München, 25. Oktober) ein. Der Gegner-Check.
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Im Rahmen des 5. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 gastiert Bayer 04 beim kroatischen Meister Dinamo Zagreb. Die Partie steigt am Donnerstag, 26. November, um 18.45 Uhr im Stadion Maksimir. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Nicht nur auf dem Rasen gab es rund um den 2:1-Heimerfolg der Werkself gegen den SC Freiburg Grund zur Freude. Auch im Bereich der Trainerbänke waren zur Pause viele glückliche Gesichter zu sehen. Einmal mehr ehrte Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung, gemeinsam mit Ex-Stürmer und Klub-Repräsentant Stefan Kießling im Namen von Bayer 04 die bis zu 30-jährigen Jubiläen von acht Fanclubs.
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Eine disziplinierte und überzeugende Mannschaftsleistung bescherte der Werkself gegen den bis dahin wettbewerbsübergreifend noch ungeschlagenen Tabellenführer SC Freiburg einen 2:1-Erfolg, aus dem an diesem Nachmittag in der BayArena zwei Spieler noch einmal herausstachen: Dribbelkünstler Ibrahim Maza erzielte das erste Leverkusener Tor selbst und legte das zweite auf, Goalgetter Patrik Schick hatte den Ausgleichstreffer vorbereitet und zum Endstand eingenetzt. Damit stellte der Tscheche einen denkwürdigen Klub-Rekord auf. Sowohl Cheftrainer Carles Martínez als auch die Medien kamen im Anschluss ins Schwärmen. Maza selbst freute sich ebenfalls über die wachsende Verbindung mit „Super-Stürmer“ Schick: „Je mehr wir zusammenspielen, desto besser verstehen wir uns.“ Der Werkself Nachdreher zum vierten Heimsieg im vierten Heimspiel der Saison.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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