
Nessi, wie würdest du deine ersten Wochen bei Bayer 04 zusammenfassen?
Haim: Die ersten Wochen waren für mich sehr spannend und aufregend. Ich habe sehr viele tolle Menschen kennenlernen dürfen und ich fühle mich sehr wohl hier. Auch sportlich habe ich schon viel dazugelernt und mich weiterentwickelt. Die Art und Weise, wie wir Fußball spielen, ist sehr intensiv. Das gefällt mir gut, weil es meinen Stärken zugutekommt.
Du bist zwar mit Nürnberg sportlich abgestiegen, bist der Bundesliga dann aber doch erhalten geblieben. Wie glücklich bist du, dass der Wechsel zu Bayer 04 geklappt hat?
Haim: Der Wechsel stand schon eine Weile im Raum, aber es mussten noch einige Dinge geklärt werden. Ich bin super happy, dass ich die Chance bekommen habe, meinen Fokus zu 100 Prozent auf den Fußball zu legen. Das war vorher noch nie der Fall. Ich bin sehr gespannt, was die Zeit bringen wird.






Was hat für dich den Ausschlag gegeben, nach Leverkusen zu wechseln?
Haim: Ich hatte von Beginn an den Eindruck, dass hier alles sehr harmonisch und familiär ist. Als das Angebot kam, habe ich mich riesig gefreut. Die Eindrücke haben sich absolut bestätigt. Auch das Trainingslager direkt nach meiner Unterschrift kam wie gerufen, weil ich dadurch sofort im Team ankommen konnte und außerhalb des Platzes viel Zeit mit den Mädels verbringen konnte.
Bis zuletzt warst du parallel zu deiner Fußballkarriere als Lehrerin in Vollzeit tätig. Wie hast du diese Doppelbelastung erlebt und was ändert sich jetzt, wo sie wegfällt?
Haim: Ich liebe den Job als Lehrerin, sonst hätte ich ihn nicht gemacht. Nach der Karriere möchte ich auf jeden Fall wieder dort einsteigen. Die Arbeit mit Kindern hat mir schon immer gefallen. Schon früher habe ich viele Fußballcamps mit kleineren Kindern geleitet. Es war nicht immer einfach mit der Doppelbelastung, weil sich teils die Trainingseinheiten und Spieltage mit der Schule überschnitten haben. Deswegen konnte ich nicht immer zu 100 Prozent bei der Mannschaft sein. Teils musste ich wegen der Schule um halb sechs aufstehen, dann acht Stunden in der Halle stehen und anschließend zum Training fahren. Eigentlich will ich die Dinge, die ich tue, mit 100 Prozent angehen. Deswegen war mir das manchmal ein Stein im Weg. Jetzt habe ich nach dem Training viel mehr Zeit, mich auf mich, auf die Mannschaft und auf die Regeneration zu konzentrieren.
Wie würdest du dich auf dem Platz und außerhalb beschreiben?
Haim: Ich bin als vergleichsweise erfahrene Spielerin sehr offen, immer für einen Spruch zu haben und versuche, den jüngeren Spielerinnen zu helfen. Das gilt auch dann, wenn mal jemand aufgefangen und mitgetragen werden muss. Auf dem Feld bin ich nicht unbedingt laut, aber eine Kämpferin, die alles, was sie hat, hineinwirft, um zum Erfolg beizutragen.
Was hast du dir sportlich in Leverkusen vorgenommen?
Haim: Ein paar Prozent haben mir durch die lange Pause nach dem letzten Liga-Spiel mit Nürnberg in der vergangenen Saison noch gefehlt. Deshalb war es wichtig, dass ich mir hier die Fitness wiederholen konnte. Ich hoffe auf möglichst viel Spielzeit und möchte durch meine Schnelligkeit und Zweikampfführung gegen den Ball der Mannschaft zu dem ein oder anderen Tor verhelfen.

Im dritten Spiel der Hauptrunde der Liga A der DFB-Nachwuchsliga (Gruppe B) musste die U17 von Bayer 04 die zweite Niederlage hinnehmen. Gegen den Tabellenführer VfB Stuttgart unterlag das Team von Trainer Benjamin Adam nach einer kämpferisch vorbildlichen Leistung 1:3 (1:0). Gabriel Minutillo hatte die Werkself in Führung gebracht, nach dem Wechsel drehten die Gäste die Partie.
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Im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League 2025/26 empfängt Bayer 04 den FC Arsenal in der BayArena. Die Partie findet am Mittwoch, 11. März (Anstoß: 18.45 Uhr), statt. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Die Auslosung der Achtelfinals für die UEFA Champions League 2025/26 am heutigen Freitag, 27. Februar, hat ergeben: Bayer 04 trifft auf den Premier-League-Tabellenführer FC Arsenal. Geschäftsführer Sport Simon Rolfes sieht in den Engländern einen „Top-Gegner“ und freut sich unter anderem auf das Wiedersehen mit den Ex-Werkself-Profis Kai Havertz und Piero Hincapie.
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