
RB Leipzig, ein Top-Team der 2. Bundesliga mit Ambitionen auf den Aufstieg. Oder wie es Bayer 04-Cheftrainer Achim Feifel formuliert: „Wenn man so einen Gegner auch nur einen Hauch unterschätzt, wird man prompt die Quittung dafür bekommen.“ Neun Punkte sammelten die Leipzigerinnen in den ersten vier Liga-Partien, aktuell steht für RB Rang zwei zu Buche.
Auf reichlich Erfahrung in der Vorbereitung auf solch einen Pokal-Fight können die Gastgeberinnen vor allem abseits des Rasens setzen: Trainerin Katja Greulich, Co- und Individualtrainerin Anja Mittag sowie Viola Odebrecht (Leiterin Frauen- und Mädchenfußball) waren allesamt selbst erfolgreich aktiv. „Sie sind personell nicht nur auf dem Platz sehr gut aufgestellt. Sie haben sich über Jahre hinweg Schritt für Schritt weiterentwickelt“, weiß auch Feifel.
Auf Seiten der Gäste aus Leverkusen gibt es personell den einen oder anderen Ausfall zu beklagen: Torhüterin Friederike Abt sowie Abwehrspielerin Lilla Turanyi fehlen mehrere Wochen aufgrund muskulärer Verletzungen. Dina Blagojevic und Chiara Bücher fallen krankheitsbedingt aus, Clara Fröhlich wegen muskulärer Probleme im Hüftbeuger. Zudem sind die langzeitverletzten Nina Brüggemann, Julia Pollak und Jessica Wich weiterhin noch nicht einsatzfähig.
Erfreulich: Aus dem Kader der 2. Frauenmannschaft wusste Annika Enderle in den vergangenen Wochen im Training der Feifel-Auswahl zu überzeugen, die flexible Offensivspielerin wird gegen Leipzig erstmals im Kader der Bundesliga-Frauen stehen.
Enderle und Co. werden das Abschlusstraining am Samstagvormittag am Leistungszentrum Kurtekotten absolvieren, ehe es anschließend mit dem Bus in Richtung Sachsen geht. Dort ist mit Friederike Kempe seit Sommer eine Akteurin Teil des RB-Kaders, die zuvor viele Jahre an der Dhünn aktiv war. Auch Gianna Rackow zog es vor Saisonbeginn nach Leipzig, sie zog sich jedoch einen Kreuzbandriss zu.
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Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 3:1-Erfolgs der Bayer 04-Frauen beim Hamburger SV am 22. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
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Revanche geglückt, Champions-League-Chance gewahrt: Mit einer starken Leistung im Volksparkstadion haben die Bayer 04-Frauen den Hamburger SV 3:1 (1:1) geschlagen. Rund vier Monate zuvor war die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold noch an gleicher Stätte gegen den Aufsteiger im DFB-Pokal-Achtelfinale gescheitert. Nun sorgten Vanessa Fudalla (10.), Katharina Piljic (54.) und Julia Mickenhagen (77.) mit ihren Treffern für die hochüberlegene Werkself dafür, dass der Abstand auf Bundesliga-Rang drei bei noch vier ausstehenden Spieltagen weiterhin fünf Punkte beträgt.
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