Frauen: Matysik verlängert – Abschied von Kempe und Garofalo

Die Bayer 04-Frauen haben Mittelfeldspielerin Sylwia Matysik längerfristig an den Verein gebunden: Der Vertrag mit der 23-Jährigen wurde um zwei weitere Jahre bis 2023 verlängert. Frederike Kempe und Selina Garofalo indes werden Bayer 04 nach der Saison verlassen.
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Die polnische Nationalspielerin hatte sich im vergangenen Sommer dem Werksklub angeschlossen und als zweikampfstarker Mittelfeldmotor gleich zum Stammpersonal gehört. In sieben der zwölf Spiele vor der Winterpause hatte Matysik mitgewirkt, zuletzt wurde sie jedoch von Bandscheibenbeschwerden für mehrere Wochen ausgebremst. Am vergangenen Wochenende gegen die SGS Essen gab die Mittelfeldakteurin ihr Comeback.

„Bayer 04 ist für Sylwia die erste Station im Ausland. Sie hat sich bei uns super integriert und ihre Chance genutzt. Wir freuen uns, zwei weitere Jahre mit ihr zusammenzuarbeiten“, blickt Linda Schöttler, Managerin Frauenfußball bei Bayer 04, positiv auf die anstehenden Spielzeiten voraus. CheftrainerAchim Feifel sagt: „Sylwia hat sich im vergangenen Jahr sehr gut bei uns entwickelt. Sie ist zweikampfstark, besitzt eine ausgeprägte Siegermentalität und bringt mit ihrer Athletik viel Energie auf den Platz.“

Kempe und Garofalo verlassen Bayer 04

Nachdem bereits Anfang des Jahres Torjägerin Milena Nikolic ihren Vertrag vorzeitig verlängert hat und in Torhüterin Friederike Abt (vom VfL Wolfsburg) und Dina Blagojević (SC Sand) die ersten beiden Sommer-Neuzugänge feststehen, nehmen die Personal-Planungen für die kommende Spielzeit weiter Formen an. So stehen die Abgänge von Frederike Kempe, die seit 2015 das Kreuz auf der Brust trägt, und Eigengewächs Selina Garofalo, der 2020 der Sprung aus der 2. Mannschaft zu den Bundesliga-Frauen gelang, nach der Saison fest. Die auslaufenden Verträge der beiden Defensivkräfte werden nicht verlängert. „Wir danken Frederike und Selina für ihre Einsätze im Bayer 04-Trikot und wünschen beiden alles Gute für die fußballerische als auch persönliche Zukunft“, so Schöttler.

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