
Nach dem packenden Topspiel gegen Eintracht Frankfurt (3:2) am vergangenen 16. Spieltag gastieren die Werkself-Frauen nach dreiwöchiger Pause aufgrund von DFB-Pokal- und Länderspielphase am morgigen Sonntag beim abstiegsbedrohten SV Werder Bremen. „Die lange Unterbrechung spielt uns nicht unbedingt in die Karten. Der Spielrhythmus ist dadurch verloren gegangen“, moniert Bayer 04-Cheftrainer Achim Feifel.
Mit 29 Punkten rangiert seine Mannschaft vor dem 17. Spieltag auf dem fünften Tabellenplatz und ist damit punktgleich mit dem Tabellenvierten Turbine Potsdam. „Das Ziel ist es, an unsere Leistungen in den Heimspielen gegen Potsdam und Frankfurt anzuknüpfen“, gibt Feifel die Marschroute gegen die Werder-Frauen vor. „Es wird darauf ankommen, dass wir defensiv kompakt verteidigen und die Umschaltmomente mit viel Tempo nutzen. Bei eigenem Ballbesitz müssen wir die Partie über Kombinationsspiel kontrollieren. Wir wollen uns Chancen kreieren und diese effizient verwerten.“
Wie sich dagegen Werder präsentieren wird, bleibt abzuwarten, denn die Bremerinnen gehen mit einem neuen Trainer in den Saisonendspurt. Thomas Horsch löste Alexander Kluge Anfang des Monats als Cheftrainer ab. Der 52-Jährige wird die Geschicke der Grün-Weißen interimsweise bis Saisonende leiten. Auslöser für diese Entscheidung war die 2:3-Niederlage beim Mitaufsteiger SV Meppen am vergangenen Spieltag. Für die Werkself-Frauen ändert der Personal-Wechsel jedoch nichts an der Vorbereitung auf das Spiel. „Der Trainerwechsel hatte in unserer Vorbereitung nur wenig Relevanz. Entscheidend ist, auf uns zu schauen und unsere Spielweise durchzusetzen“, so Feifel.
Der Bayer 04-Trainer erwartet ein „schwieriges Spiel gegen einen Gegner, der hochmotiviert sein wird. Sie brauchen die Punkte, um in der Liga zu bleiben.“ Die Bremerinnen stehen aktuell auf dem neunten Tabellenplatz und haben fünf Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Achim Feifel weiß um die Stärken und Schwächen der Mannschaft von der Weser: „Bremen hat eine starke Offensive und ist immer für ein Tor gut. Auf der anderen Seite sind sie jedoch in der Abwehr anfällig und kassieren viele Gegentreffer.“
Neben den verletzungsbedingten Ausfällen von Viktoria Pinther (Bandscheiben-Beschwerden) und Verena Wieder (Meniskus-OP) wird auch Lara Marti am Wochenende den Leverkusenerinnen nicht zur Verfügung stehen. Die Schweizerin hat sich im Länderspiel gegen Tschechien eine Muskelverletzung in der Wade zugezogen und wird voraussichtlich mehrere Wochen ausfallen. Auch die drei Ungarinnen Dóra Zeller, Lilla Turányi (beide muskuläre Probleme) und Henrietta Csiszár (Bänderverletzung im Sprunggelenk) sind angeschlagen von der Länderspielreise zurückgekehrt und stehen im Spiel gegen Bremen nicht zur Verfügung. „Mit den verletzungsbedingten Ausfällen brechen vier weitere Spielerinnen weg, die zuletzt alle in Topform waren“, so Feifel. Einen Lichtblick gibt es jedoch auch zu vermelden: Sylwia Matysik, die mehrere Wochen mit Rücken- und Bandscheibenbeschwerden zu kämpfen hatte, konnte in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Die Partie am Sonntag kommt für die Polin allerdings noch zu früh.
Auch an diesem Wochenende können Bayer 04-Fans wieder live mitfiebern. Bayer 04 überträgt das Auswärtsspiel der Werkself-Frauen beim SV Werder Bremen wieder im Stream auf dem vereinseigenen YouTube-Kanal. Die Übertragung startet um 13.45 Uhr, HIER geht's zum Livestream.

Bayer 04 Leverkusen hat den französischen U17-Nationalspieler Kenan Doganay verpflichtet. Der 1,90 Meter große defensive Mittelfeldakteur mit türkischen Wurzeln wechselt aus der U19 des französischen Erstligisten Olympique Lyon zum Werksklub, wo er zunächst im U19-Nachwuchsteam trainieren und spielen wird.
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Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Bayer 04 Leverkusen wegen des Abbrennens pyrotechnischer Gegenstände durch Zuschauer bei insgesamt fünf Pflichtspielen mit einer Geldstrafe in Höhe von 185.000 Euro belegt. Betroffen sind vier Bundesliga-Partien sowie das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern München. Die höchste Einzelstrafe entfällt auf das Auswärtsspiel beim 1. FC Köln Ende April.
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Bayer 04-Legende Stefan Kießling stellt für euch seine persönliche „Werkself des Vierteljahrhunderts“ zusammen. Wer schafft es in seine Startelf, wer sitzt auf der Bank – und warum fehlt Florian Wirtz? All das seht ihr im Video! Danach seid ihr dran: Wählt eure eigene „Werkself des Vierteljahrhunderts“ powered by EDO Personalservice GmbH exklusiv in der Bayer 04-App und exklusiv für Bayer 04-Club-Mitglieder.
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Bayer 04 Leverkusen hat mit U19-Torhüter Simeon Rapsch verlängert. Der deutsche Nachwuchs-Nationalkeeper unterzeichnete bei der Werkself einen langfristigen Vertrag bis zum 30. Juni 2029. Der 18-Jährige war im Sommer 2024 vom FC Viktoria Köln nach Leverkusen gewechselt.
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