
Die Teilnahme am SAP-Cup hat für die Bayer 04-Frauen bereits Tradition – so nahm die Elf von Trainerin Verena Hagedorn auch in diesem Jahr an dem Hallenturnier teil. Neben Anna Klink, Frederike Kempe, Madeline Gier, Louise Rinsing, Henrike Sahlmann, Juliane Wirtz, Anne Hopfengärtner, Lena Uebach und Laura Radke nahm die Cheftrainerin auch Verteidigerin Aylin Disli und Stürmerin Lisa Freese aus der zweiten Mannschaft mit nach Baden-Württemberg.
Namenhafte Gegner traten zunächst in zwei Gruppen gegeneinander an. In Gruppe A waren die TSG Hoffenheim, die SGS Essen, die U20 des 1. FFC Frankfurts, der 1. FC Köln und der SC Sand vertreten. Die Werkself-Frauen bekamen es in Gruppe B mit der TSG Hoffenheim U20, dem Karlsruher SC, dem 1. FFC Frankfurt und dem 1. FC Saarbrücken zu tun.

„Die Vorrunde haben wir sehr souverän gespielt“, so die Bayer 04-Trainerin. Das Auftaktspiel gegen die Hoffenheimerinnen gewannen die Leverkusenerinnen dank eines Eigentors und den Treffern von Gier, Sahlmann und Wirtz mit 4:3. Im zweiten Duell gegen den KSC stand nach dem Schlusspfiff ein 3:1 zu Buche (Wirtz, Freese, Uebach). In der Partie gegen den 1. FFC Frankfurt steigerten sich die Schwarz-Roten noch und gingen mit einem 4:0-Sieg vom Platz (Gier, Sahlmann, Uebach, Kempe) und im letzten Gruppenspiel gegen den 1. FC Saarbrücken legte die Hagedorn-Elf sogar noch zwei Treffer drauf – für das 6:0-Endergebnis sorgten Kempe, Ringsing, Sahlmann und Uebach.
Im Halbfinale musste sich Gruppensieger Bayer 04 schließlich dem 1. FC Köln, dem Zweitplatzierten der Gruppe A, mit 2:5 geschlagen geben. Madeline Gier und Frederike Kempe steuerten die beiden Treffer für ihr Team bei. Im Spiel um Platz drei setzten sich die Leverkusenerinnen schließlich erneut mit einem Tor Unterschied (2:1) gegen die TSG-U20 durch und sicherten sich die Bronze-Medaille. Anna Klink durfte sich nach Spielende zudem über eine weitere Auszeichnung freuen: Die 23-Jährige wurde zur besten Torhüterin des Turniers gewählt.

„Ich bin sehr zufrieden und freue mich über das Ergebnis“, sagte Hagedorn nach dem Turnier. „Es macht immer Laune, in der Halle zu spielen. Wir haben heute eine tolle Spielfreude entwickelt und nur ein Spiel verloren – schade, dass wir das Finale nicht erreicht haben. Dennoch hat es Spaß gemacht zu sehen, wie die Mädels alles umgesetzt und untereinander auf dem Platz kommuniziert haben. Wir können jetzt selbstbewusst weiter in die Vorbereitung gehen.“
Mit der Vorbereitung auf die verbliebenen neun Liga-Spiele und das anstehende Viertelfinale im DFB-Pokal im März hatten die Werkself-Frauen letzte Woche Montag begonnen. „Wir sind direkt gut eingestiegen, alle Spielerinnen ziehen gut mit“, zeigte sich Hagedorn zufrieden. Allerdings musste sie in der ersten Woche mit einer kleineren Trainingsgruppe Vorlieb nehmen. Denn Lena Uebach, Gianna Rackow, Pauline Wimmer, Laura Sieger (alle Deutschland-U19) und Henrietta Csiszár (Ungarn) waren mit den Nationalmannschaften unterwegs; genau wie Elisabeth Mayr mit Österreich, die zum ersten Mal nominiert wurde. Des Weiteren fehlen dem Team weiterhin die Langzeitverletzten Jessica Wich und Isabell Kerschowski (Kreuzbandriss) sowie Katharina Prinz (Mittelfußbruch) und die leicht angeschlagenen Melissa Friedrich und Saskia Meier.

Während sich die Werkself vom 1. bis zum 7. August im Trainingslager in Blankenhain auf die neue Saison vorbereitet, schlagen auch einige Bayer 04-Clubmitglieder im Rahmen einer mehrtägigen Club-Tour ihre Zelte im Weimarer Land auf. Sie verfolgen das Trainingslager aus nächster Nähe, besuchen die öffentlichen Einheiten und nehmen an verschiedensten Unternehmungen und Aktivitäten abseits des Rasens teil. Im Club-Tour-Tagebuch teilen sie ihre Eindrücke, Erlebnisse und besonderen Momente.
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22 Tage vor dem Bundesliga-Saisonstart haben die Bayer 04-Frauen frisches Selbstvertrauen getankt. Im Testspiel gegen den belgischen Erstligisten KRC Genk setzte sich die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 1:0 (1:0) durch. Lobke Loonen (20.) erzielte am Leistungszentrum Kurtekotten den entscheidenden Treffer für Schwarz-Rot.
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Werkself-TV zeigt den 3:0-Erfolg im Test gegen den Drittligisten Rot-Weiss Essen in der Saisonvorbereitung 2026/27 re-live...
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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