
Gut sieben Wochen hatte Trainerin Verena Hagedorn Zeit, ihr Team auf die erste Pflichtspielaufgabe vorzubereiten. Ende Juli stiegen die Mädels ins Mannschaftstraining ein und nahmen die Vorbereitung auf die neue Saison auf. Elf neue Spielerinnen – darunter u.a. die Rückkehrerinnen Isabel Kerschowski und Ana Cristina Oliveira Leite – hieß es, ins Team zu integrieren. „Unsere Neuverpflichtungen sind alle sehr offen, sehr willig – alles tolle Typen”, findet die Fußballlehrerin. „Sie bringen eine gewisse Frische in die Gruppe, das tut allen sehr gut. Wir haben eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielerinnen im Kader.”
In Testspielen – u.a. vergangene Woche gegen Neu-Erstligist Borussia Mönchengladbach (2:2) und Den Haag (0:2) – lief noch nicht alles glatt, „im Gesamtpaket bin ich aber sehr zufrieden”, betont Hagedorn. „Ein paar Dinge haben noch nicht hundertprozentig funktioniert, viele Sachen haben dafür aber gut geklappt." Dazu hat auch das viertägige Trainingslager Ende August in Klosterpforte beigetragen. Zwei bis drei Mal am Tag arbeitete Hagedorn mit ihren Schützlingen dort intensiv.
Für den Saisonstart fühlen sich die Schwarz-Roten nun gewappnet! „Man muss dann in der Liga schauen, wo man steht – das ist für alle Teams sehr spannend. Das erste Ligaspiel gegen Bayern München kommt gerade recht. Ich freue mich, dass wir direkt gegen so einen starken Gegner starten.” Zuerst muss allerdings das Pokalspiel gemeistert werden. Für die erste Runde des DFB-Pokals hatte es als Bundesligist ein Freilos gegeben. In der zweiten Runde trifft Bayer 04 nun auf den SV Alberweiler aus der Regionalliga Südwest. „Das ist eine Pflichtaufgabe! Die Mädels sind heiß drauf”, freut sich auch die Trainerin, dass der Ball endlich wieder rollt. „Wir spielen morgen in voller Hütte, die Stimmung vor Ort wird bombastisch sein. Wir gehen die Aufgabe als Favorit an, unser Gegner hat allerdings nichts zu verlieren und wird sicher alles versuchen.”
Aus dem 26-köpfigen Kader hatte die Trainerin die Qual der Wahl, welche Spielerinnen die Reise ins baden-württembergische Alberweiler mit antreten. Mit Anna Klink und Laura Sieger haben die Bayer 04-Frauen zwei Torhüterinnen an Bord. Neben Merle Barth, Louise Ringsing, Jessica Wich, Henrike Sahlmann, Henrietta Csiszar, Frederike Kempe und Lena Uebach haben es auch die Neuzugäge Isabel Kerschowski, Karoline Heinze, Ann-Kathrin Vinken, Elli Mayr, Ana Cristina Oliveira Leite, Juliane Wirtz und Laura Radke ins Aufgebot geschafft und kämpfen um den Einzug ins Achtelfinale. Anstoß auf der Sportanlage Alberweiler (Am Sportplatz 1, 88433 Alberweiler) ist um 14 Uhr.

Nach dem umjubelten 2:1-Derbysieg gegen den 1. FC Köln mischen die Bayer 04-Frauen weiterhin in der Spitzengruppe der Bundesliga mit. Wer die Werkself im Rennen um Platz drei live vor Ort unterstützen möchte, kann ab sofort auch Tickets für das Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena erwerben. Auch Karten für das kommende Duell am Sonntag, 22. Februar, im Ulrich-Haberland-Stadion gegen die TSG Hoffenheim sind noch verfügbar. Alle Infos im Überblick.
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Nach dem emotionalen 2:1-Derbysieg gegen den 1. FC Köln sprechen Carlotta Wamser und Torschützin Sofie Zdebel über die Gründe für den wichtigen Dreier. Dabei ordnet das Duo die Leistung der Mannschaft ein – und blickt auf die kommenden Karnevalstage voraus.
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Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 2:1-Derbysiegs der Bayer 04-Frauen gegen den 1. FC Köln am 18. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
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Dank einer abgezockten Leistung haben die Bayer 04-Frauen am Karnevalsfreitag ihren rheinischen Nachbarn in der Bundesliga-Tabelle distanziert. In einem stimmungsvollen Derby schlug die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold den 1. FC Köln 2:1 (2:0) und eroberte damit mindestens bis Sonntag Rang drei zurück. Vanessa Fudalla (17.) und Sofie Zdebel (37.) erzielten die Treffer für die Werkself, die mit 31 Zählern nun sechs Punkte vor dem FC liegt.
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Freitagabend, Karneval und Flutlicht an: Im engen Rennen um Platz drei in der Google Pixel Frauen-Bundesliga empfängt die Werkself den 1. FC Köln zum Derby. Neben der nachbarschaftlichen Rivalität birgt die Partie, die um 18.30 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion angepfiffen wird, auch eine große sportliche Brisanz.
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