
„Trotz der Niederlage waren wir im Großteil des Spiels ein ebenbürtiger Gegner, der es dem FC Bayern sehr schwer gemacht und sich von der Kulisse wenig beeindrucken lassen hat. Über weite Teile des Spiels haben wir genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“ sagt Roberto Pätzold rückblickend auf das 0:2 im Liga-Eröffnungsspiel beim Doublesieger FC Bayern vor über 57.000 Zuschauern: „Wir können stolz darauf sein, wie ausgeglichen wir die Partie gestaltet haben. Letztlich hat es sich gerächt, dass wir unsere Chancen nicht genutzt haben und uns am Ende die Kräfte ein wenig ausgingen.“
Zum ersten Saisonspiel im UHS gegen den forschen Aufsteiger 1. FC Union Berlin formuliert der 46 Jahre alte Cheftrainer eine klare Erwartungshaltung an das Auftreten seiner Mannschaft: „Unseren ersten Heimauftritt wollen wir dominant gestalten und diesmal natürlich nicht ohne Punkte dastehen. Wenn wir es schaffen, die gegen den FC Bayern gezeigte Spielweise über 90 Minuten an den Tag zu legen, wird es jede Mannschaft schwer gegen uns haben.“






Auf der Gegenseite wartet auf die Bayer 04-Frauen zum Abschlussspiel des 2. Bundesliga-Spieltags allerdings „kein gewöhnlicher Aufsteiger“. Der Hauptstadt-Klub aus Köpenick marschierte aus der Regionalliga kommend direkt ins Oberhaus durch und gewann in der vergangenen Saison souverän die Zweitliga-Meisterschaft. „Sie haben sich mit viel Qualität aus der Bundesliga verstärkt. Wir erwarten, dass sie mit viel Selbstbewusstsein anreisen werden“, ergänzt Pätzold im Hinblick auf die mächtig in den Kader investierenden Köpenickerinnen und die namhaften Sommer-Zugänge wie Sophie Weidauer (SV Werder Bremen), Tanja Pawollek oder Anna Aehling (beide Eintracht Frankfurt), die sich bei ihrer Bundesliga-Premiere vor über 11.000 Zuschauer im Stadion An der Alten Försterei mit 1:1 vom 1. FC Nürnberg trennten.
Gemeinsam mit Union Berlin stiegen mit dem Hamburger SV und dem 1. FC Nürnberg zwei weitere große Namen des deutschen Fußballs in die auf 14 Mannschaften erweiterte Google Pixel Frauen-Bundesliga auf. Neben der sich andeutenden großen Fan-Unterstützung (alle drei Aufsteiger tragen ihre Spiele in den großen Bundesliga-Stadien des jeweiligen Klubs aus, Anm. d. Red.) erwartet Pätzold eine „insgesamt ausgeglichenere Liga“ und freut sich zudem, dass die Hauptstadt Berlin auch in der Frauen-Bundesliga vertreten ist: „Ein Hauptstadt-Klub war längst überfällig auf der Landkarte des deutschen Frauenfußballs.“
Wie schon in der Vorwoche werden Selina Ostermeier und Amy Wrigge (beide Muskelverletzungen), Caroline Kehrer (Aufbautraining nach Meniskusriss) sowie die langzeitverletzte Shen Menglu (Kreuzbandriss) nicht zur Verfügung stehen. Ein Kader-Comeback der in München angeschlagen ausgefallenen Loreen Bender ist noch offen. Wer die Bayer 04-Frauen im Ulrich-Haberland-Stadion unterstützen möchte, kann HIER im Online-Ticketshop weiterhin Karten für die Partie erwerben.
Das Werkself-Live zum Spieltag gibt es hier:

Am 9. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 geht es für die Werkself über den Rhein zum 1. FC Köln. Anpfiff ist am Sonntag, 8. November, um 15.30 Uhr. Seit dieser Spielzeit ist zudem das neue Fan-Mitfahrportal WERKSELFgo im Einsatz. Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie im RheinEnergieSTADION zusammengefasst.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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Die Bundesliga hat die Nominierten für die Wahl zum „Top-Tor des Monats“ im Oktober bekanntgegeben. Ab sofort können Fans der Werkself unter anderem für das Volley-Traumtor von Robert Andrich aus dem Spiel beim 1. FSV Mainz 05 oder den Winkel-Schlenzer von Moussa Diaby aus derselben Partie abstimmen. Das Voting läuft noch bis Sonntag, 8. November (23.59 Uhr), und findet ausschließlich in der Bundesliga-App statt.
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Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Werksklubs ist die transparente Offenlegung der Umweltauswirkungen des eigenen Geschäftsbetriebs. Im Rahmen des EMAS-Umweltmanagementsystems (Eco-Management and Audit Scheme, offizieller Umweltmanagement-Standard der Europäischen Union) hat Bayer 04 in diesem Sommer die Umwelterklärung aktualisiert und den detaillierten CO2-Fußabdruck für das Jahr 2025 vorgelegt.
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