
Bayer 04-Trainer Achim Feifel musste im Dietmar-Hopp-Stadion auf die verletzten Caroline Siems, Verena Wieder und Juliane Wirtz verzichten. Für sie standen Henrike Sahlmann, Dora Zeller und Ann-Kathrin Vinken in der Startformation. Neu ins Team rückte im Vergleich zum Derby in der vergangenen Woche auch Amira Arfaoui, die anstelle von Irina Pando auflief.
Die erste große Tor-Möglichkeit der Partie besaßen die Leverkusenerinnen, als TSG-Torhüterin Tufekovic bei einer scharfen Hereingabe von Milena Nikolic im letzten Moment vor der einschussbereiten Dora Zeller klären konnte (5.). Fast im Gegenzug nutzten dann die Gastgeberinnen ihre erste Chance gleich zur Führung. Nach einem Pass aus der eigenen Hälfte ging Hoffenheims Jule Brand auf und davon, legte den Ball an der sehr weit aus ihrem Tor herausgestürmten Bayer 04-Keeperin Anna Klink vorbei und schob dann mit etwas Glück zum 1:0 ein (6.).
Danach entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, in der sich viel im Mittelfeld abspielte. Torchancen blieben Mangelware, weil beide Teams zu selten in die gefährlichen Räume kamen. Bis zur 32. Minute: Weil die Schwarz-Roten den Ball nicht aus der eigenen Abwehr herausbekamen, schnappte sich Chantal Hagel die Kugel, ließ zwei Leverkusenerinnen aussteigen und zirkelte den Ball mit links ins lange Eck – Hoffenheim führte mit 2:0.
Die Bayer 04-Frauen zeigten sich verunsichert, leisteten sich in der Defensive etliche leichte Abspielfehler und kamen in der Schlussphase der ersten Halbzeit kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus. Die Hoffenheimerin Tine de Caigny vergab freistehend aus drei Metern die große Chance zum 3:0 (40.), das dann aber kurz vor der Pause doch noch fiel. Nach einer Ecke kam Gia Corley ungestört zum Kopfball und sorgte für den dritten Treffer der Gastgeberinnen (45.).
Bayer 04-Coach Achim Feifel reagierte in der Halbzeit und brachte gleich vier neue Spielerinnen aufs Feld. Für Sahlmann, Friedrich, Gräwe und Arfaoui kamen Julia Pollack, Lilla Turanyi, Irina Pando und Annika Enderle. Die Gäste hatten sich viel vorgenommen für die zweiten 45 Minuten. Milena Nikolic setzte zunächst einen Kopfball nach einer Ecke knapp übers Tor (50.), drei Minuten später aber ließ sich die Mittelstürmerin ihre nächste Möglichkeit nicht entgehen. Nach feinem Zuspiel von Annika Enderle schoss Nikolic den Ball aus 12 Metern zum 1:3 in die Maschen – ihr fünfter Saisontreffer (53.). Nur eine Minute später hatte Dora Zeller den Anschlusstreffer auf dem Fuß, scheiterte aber an der stark parierenden TSG-Torhüterin Tufekovic (54.). Schade, da wäre das Feifel-Team fast wieder im Spiel gewesen.
Die kalte Dusche dann in der 58. Minute durch einen Konter der Gastgeberinnen: Katharina Naschenweng erhöhte frei vor Anna Klink auf 4:1. Und als sechs Minuten später Nicole Billa das 5:1erzielte (63.), war die Partie natürlich endgültig entschieden. Chantal Hagel (82.) und Gia Corley (90.) schraubten das Ergebnis in der Schlussphase noch auf 7:1 und besiegelten damit die höchste Saison-Niederlage des Feifel-Teams. Bayer 04 nimmt in der Tabelle nun mit 15 Punkten Rang 6 ein, die TSG rückte auf den 2. Tabellenplatz vor.
Weiter geht es für die Werkself-Frauen in der FLYERALARM-Frauen-Bundesliga am nächsten Sonntag, 21. November, mit dem Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt. Die Partie wird um 18 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion angepfiffen.
Die Statistik:
Hoffenheim: Tufekovic – Wienroither (80. Kocsan), Bühler (58. Feldkamp), Specht, Naschenweng (58. Steinert) – Dongus, Harsch, Corley, Hagel, Brand (80. Fühner) – de Caigny (58. Billa)
Bayer 04: Klink – Marti, Vinken, Friedrich (46. Turanyi), Sahlmann (46. Pollak) – Arfaoui (46. Pando), Gräwe (46. Enderle), Matysik, Kögel, Zeller - Nikolic
Tore: 1:0 Brand (6.), 2:0 Hagel (32.), 3:0 Corley (45.), 3:1 Nikolic (53.), 4:1 Naschenweng (58.), 5:1 Billa (63.), 6:1 Hagel (82.), 7:1 Corley (90.)
Gelbe Karten: Billa - Kögel
Schiedsrichterin: Fabienne Michel (Gau-Odernheim)
Zuschauer: 345

Keine Punkte, trotzdem weitergekommen! Die Leverkusener Konsolen-Profis haben die übrigen drei der sechs Spiele der Online-Vorrunde des vierten Showdowns in der VBL Club Championship 2025/26 absolviert. Unter anderem mit RB Leipzig und dem SC Freiburg warteten die torgefährlichsten Mannschaften inklusive zwei WM-Teilnehmern in den eigenen Reihen. Das #B04eSports-Team musste sich in den Begegnungen zwar insgesamt geschlagen geben, neun Punkte aus den ersten drei Partien vergangene Woche reichten den Leverkusenern aber, um in die Offline-Runde am 2. Februar in Berlin einzuziehen.
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Bayer 04 Leverkusen muss auf seinen Offensivspieler Eliesse Ben Seghir verzichten. Der marokkanische Nationalspieler zog sich vor dem verlorenen Finale des Afrika-Cups gegen den Senegal (0:1 n.V.) eine Bänderverletzung im linken Sprunggelenk zu.
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Weiter geht’s in der VBL Club Championship 2025/26! Auf die Leverkusener Konsolen-Profis warten am Dienstagabend, 27. Januar (ab 18 Uhr live auf Twitch und in der Bayer 04-App), die restlichen drei Begegnungen der Online-Vorrunde von Showdown vier. Es geht gegen den 1. FC Kaiserslautern, den SC Freiburg sowie den aktuellen Klub-Meister und Showdown-Drei-Seiger RB Leipzig, mit dem Bayer 04, seinerseits Klub-Vizemeister und Showdown-Eins-Gewinner, vor allem im vergangenen Jahr einige denkwürdige Momente teilte. Der Gegner-Check.
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Zum zweiten Mal wurde in der vergangenen Woche im Schloss Morsbroich der Sport-Ehrenamts-Preis der Stadt Leverkusen verliehen. Auch in diesem Jahr unterstützte Bayer 04 das Engagement junger Menschen im Sport und förderte die Ehrung mit einem Preisgeld von 500 Euro. Oberbürgermeister Stefan Hebbel und Stadtdirektor Marc Adomat überreichten den Spendenscheck der stolzen Preisträgerin Corinna Zeeb vom SSV 1927 Lützenkirchen. Im Rahmen der Sportlerehrung 2025 hatte sich zuvor auch Carlotta Wamser von den Bayer 04-Frauen ins goldene Buch der Stadt eingetragen.
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