
Bei strahlendem Sonnenschein begegneten sich beide Mannschaften zunächst auf Augenhöhe, wobei sich die Ruhrstädter schon in der ersten Halbzeit ein Chancenplus erspielten. Konnte man den Gegner zu Beginn noch vom Tor fernhalten, fand die U17 im eigenen Ballbesitz nur sehr selten offensive Ideen. Zu wenig Bewegung und viele Ungenauigkeiten im Passspiel führten zu einer hohen Ballverlustquote im eigenen Spielaufbau. Da die Gastgeber jedoch selbst eine hochprozentige Torchance nicht nutzen konnten, ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Halbzeitpause.
Für die zweite Halbzeit versuchte Trainer Aleksandar Vukicevic über eine Änderung der Grundordnung seine Mannschaft besser ins Spiel zu bringen. Dieses Vorhaben sollte jedoch bereits nach zwei Minuten ein jähes Ende finden. Eine kurz ausgeführte Ecke brachte Essens U-Nationalspielerin Emily Tischelkamp in aussichtsreicher Position zum Abschluss, den Bayers Schlussfrau Joyce Prabel nicht parieren konnte. Die Führung der Schönebeckerinnen lähmte das Spiel der Gäste nun vollends. Bis auf einen Distanzschuss von Blerina Asani entstand nicht einmal das Gefühl, dass in diesem Spiel noch der Ausgleich fallen könnte. In der 73. Spielminute sorgte Essen nach einem haarsträubenden Ballverlust im Mittelfeld dann für die Entscheidung. Emily Tischelkamp umkurvte Joyce Prabel und schob zum 2:0 ein. Gegen nun leblos wirkende Gäste schraubte die SGS das Ergebnis noch auf 4:0 hoch und fügte den Bayer 04-Mädels eine empfindliche Niederlage bei.
Trainerstimme: „Man hatte über das ganze Spiel das Gefühl, als hätten wir bereits 80 Minuten gespielt und befänden uns bereits in der Verlängerung. So konnten wir wenig bis gar keine offensiven Akzente setzen und es war nur eine Frage der Zeit, bis wir uns einen Gegentreffer fangen. Dass wir in den letzten Spielminuten noch drei Tore bekommen spricht Bände für die Art und Weise, wie wir heute zur Tat geschritten sind.“
Zeit für Selbstkritik bleibt jedoch nicht. Bereits am kommenden Samstag empfängt die U17 den FSV Gütersloh am NLZ Kurtekotten. Die Mädels aus Westfalen stehen aufgrund der Tordifferenz einen Platz vor den Bayer 04-Mädels auf Platz vier. Anstoß ist um 14 Uhr, der Eintritt ist frei.
Die Statistik:
Bayer 04: Prabel - Asani, Sipovic, Dittrich (41. Möntenich), Avramoglou (41. Fehlau), Garofalo, Ianzano, Zdebel (72. Raucamp), Büttgenbach, Roll, Lemmerz (57. Garz).
Tore: 1:0 Tichelkamp (42.), 2:0 Tichelkamp (74.), 3:0 Klöß (75.), 4:0 Druschke (78.)


Natürlich füreinander da! Die vier Profispielerinnen Justine Brandau, Lobke Loonen, Paulina Platner und Emily Wallrabenstein waren gemeinsam mit unserem Partner PerNaturam zu Besuch im Tierheim Leverkusen. Impressionen von einem ganz besonderen Nachmittag mit vielen strahlenden Gesichtern.
Mehr zeigen
Werkself-TV zeigt die TV-Zusammenfassung der 0:1-Niederlage der Bayer 04-Frauen beim FC Bayern München im Achtelfinale des DFB-Pokals 2026/27.
Mehr zeigen
Nach einer kämpferischen Leistung über 90 Minuten mussten sich die Bayer 04-Frauen dem favorisierten FC Bayern München im DFB-Pokal-Achtelfinale 0:1 (0:0) geschlagen geben. Im Werkself-TV-Interview sprechen die beiden Österreicherinnen Claudia Wenger und Valentina Mädl über den Spagat zwischen Enttäuschung und Stolz.
Mehr zeigen
Die Bayer 04-Frauen haben den Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale verpasst: Am Sonntag unterlag das Team von Trainer Roberto Pätzold 0:1 (0:0) beim FC Bayern München und musste somit im Achtelfinale die Segel streichen. Für den seit nun 63 Pflichtspielen auf nationaler Ebene ungeschlagenen amtierenden Doublesieger erzielte Pernille Harder in der der 73. Minute per Strafstoß das Tor des Tages.
Mehr zeigen
Seit 62 Pflichtspielen sind die Fußballerinnen des FC Bayern München national wettbewerbsübergreifend ungeschlagen. Am Sonntag (15 Uhr, live im ARD-Stream und bei Sky) unternehmen die Bayer 04-Frauen im DFB-Pokal-Achtelfinale den nächsten Anlauf, die Serie des Titelverteidigers zu beenden. Für Trainer Roberto Pätzold gibt es trotz des hochkarätigen Gegners einige Faktoren, die der Werkself Mut machen.
Mehr zeigen