„Die Spieler haben die Nähe zu uns Fans gesucht“

Als um 19.04 Uhr die Tür des Heimkabinentraktes in der BayArena aufging und die Bayer 04-Profis Nadiem Amiri, Kerem Demirbay und Kevin Volland herauskamen, gab’s kein Halten mehr: Die 140 anwesenden Fans klatschten lautstark Beifall für drei ihrer Werkself-Helden vom Wochenende. Zwei Tage nach dem 2:1-Erfolg gegen die Bayern stand der Mixed-Zone-Talk an – und bei diesem wurde nicht nur für die obligatorischen Fan-Fotos viel gelacht.
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Für den lockeren Start in den Abend hatte sich Moderator und Fanbeauftragter Frank Linde für Volland und Co. ein kleines Quiz überlegt. „Seit wie vielen Jahren spielst du Fußball?“, „Wann hast du dein erstes Tor für die Werkself erzielt?“. Das eine oder andere Mal standen die Profis kurz auf dem Schlauch, wurden von den Fans aus dem Publikum aber schnell unterstützt. „Mein Vater“, antwortete Demirbay wiederum auf die Frage nach seinem Idol und erntete dafür viel Zuspruch. Nach einem kurzen Rückblick auf das Duell mit München stellten die Anhänger ihre mitgebrachten Fragen.

Volland berichtet

Wie etwa, ob Amiri und Demirbay schon einmal in den „Genuss“ eines der bekannten Scherze von Volland gekommen seien. Doch die beiden Ex-Kicker der TSG 1899 Hoffenheim blieben laut eigenen Aussagen bislang verschont. Grund genug, seine Mitspieler schon mal vorzuwarnen, dachte sich der Dritte im Bunde. Prompt holte „Volli“ also eine kleine Anekdote aus seiner Zeit bei der TSG heraus. „Ich habe meinen ehemaligen Kollegen Sebastian Rudy einmal samt Medien-Team zu einer Autogrammstunde in ein Einkaufszentrum geschickt – da war aber natürlich keine“, erinnerte sich der 27-Jährige, der zu dem abendlichen Termin in der BayArena gleich mal seinen besten Freund und Trauzeugen Markus Ziereis (TSV 1860 München) mitgebracht hatte.

Trikot-Verlosung

Am Rande des Mixed-Zone-Talks hatten die anwesenden Fans auch die Gelegenheit, das Blindenschrift-Trikot von Demirbay aus dem Duell mit RB Leipzig zu gewinnen – Anhängerin Peggy durfte sich letztlich über das Präsent freuen. Nach dem gemeinsamen Gruppenfoto standen die drei Werkself-Profis noch für Autogramme und Fotos bereit. „Die Spieler haben die Nähe zu uns Fans gesucht und waren nicht scheu, sich Zeit für uns zu nehmen“, sagte Ralf Haas im Anschluss an die Veranstaltung, nach der Moderator Linde zufrieden bilanzierte: „Wir sind begeistert vom Zuspruch. Die Fans haben viele interessante Fragen mitgebracht und die Spieler waren sehr offen und ehrlich.“

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