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19.05.2023Europa League

Werkself Nachdreher zu #B04ASR: „Stolz auf die Jungs. Stolz auf diesen Klub.“

Es hat nicht sollen sein. Die Werkself verpasste im Halbfinal-Rückspiel gegen die AS Rom den entscheidenden Treffer und ist nach dem 0:1 im Hinspiel aus der UEFA Europa League ausgeschieden. Nach Abpfiff kamen trotz der Enttäuschung auf Seiten von Schwarz-Rot jedoch vor allem positive Emotionen hoch. Der Werkself Nachdreher...
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ZUSAMMENFASSUNG: Diaby mit bester Chance des Spiels

Von Beginn an drückte die Werkself ihre Gäste weit an den Strafraum zurück. Nach einer von zahlreichen schnellen Passkombinationen in der Hälfte der Römer kam Moussa Diaby mit seinem Lattentreffer aus spitzem Winkel zur besten Gelegenheit des ersten Durchgangs (12.). Die Italiener beschränkten sich unterdessen nahezu ausschließlich auf die Defensivarbeit, verhinderten so trotz zahlreicher weiterer Gelegenheiten einen Leverkusener Einschuss. 13:1-Torschüsse standen nach den ersten 45 Minuten zu Buche. Nach der Pause war das Spiel dann von vielen Unterbrechungen und auch Zeitspiel der Elf von José Mourinho geprägt, entscheidend kamen Florian Wirtz und Co. durch den massiven Defensivblock der Römer nicht durch - auch trotz der Offensivwechsel und Hereinnahmen von Amine Adli, Adam Hlozek sowie Nadiem Amiri. Und so verpasste die Werkself auf den Tag genau 35 Jahre nach dem Triumph im UEFA-Cup 1988 den Einzug ins Finale der UEFA Europa League. Hier geht es zum ausführlichen Spielbericht!

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STIMMEN: „Würdige Leistung in beiden Duellen“

Uns hat nur das eine Tor gefehlt. Und etwas Glück“, brachte es Kerem Demirbay unmittelbar nach Abpfiff auf den Punkt. „Das ist zwar bitter. Aber: Ich bin stolz auf unsere Jungs! Auf diesen Klub. Es war eine unfassbare Atmosphäre! Jeder einzelne hier im Stadion hat eine großartige Leistung gezeigt!“ Nadiem Amiri ergänzte: „Ich bin sprachlos, wie man in den zwei Spielen ausscheiden kann. Wir waren so überlegen. Kein Tor zu machen, ist bitter.“

Cheftrainer Xabi Alonso fand ebenso emotionale Worte für das Erlebte an diesem Abend in der erneut ausverkauften BayArena: „Wir sind dankbar für die Leistung der Fans. Vor dem Spiel, während des Spiels und nach dem Spiel - das war unglaublich!“ Über den Auftritt seiner Mannschaft auf dem Rasen sagte der Spanier: „Wir haben mit hoher Konzentration und großer Intensität gespielt. Die Leistung in beiden Duellen war einem Halbfinale würdig. Der große Unterschied war dieses eine Tor.“

PERSONAL: Zu zwölft für den großen Traum

Kerem Demirbay und Xabi Alonso hatten es bereits ausgesprochen, was unüberhörbar und unübersehbar war: An diesem Abend haben auch die Fans der Werkself abermals einen ganz starken Auftritt hingelegt. Schon der Busempfang auf der Bismarckstraße im Schatten der BayArena sorgte für Gänsehaut. Vor dem Anpfiff präsentierten die Bayer 04-Fans dann eine beeindruckende Choreografie, die sich quer über die Nord- sowie die Osttribüne zog. Und auch während der Partie peitschten sie die Werkself unermüdlich nach vorn. Beeindruckend!

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STATISTIK: Eindeutig

Allein der Blick auf die abgegebenen Torschüsse sagt alles darüber aus, wie das Halbfinal-Rückspiel ablief: 23 (!)-mal versuchte es die Werkself, lediglich ein einziger Abschluss kam auf Seiten der Gäste aus Italien rum. Der Ballbesitz lag zu 72% bei Schwarz-Rot, die Passquote war ebenso klar besser (87% zu 62%). Nur das entscheidende Tor hat eben gefehlt.

PRESSESCHAU: „Bollwerk nicht zu brechen“

„Die Fans von Bayer 04 hatten ihr Bestmögliches getan“, schrieb die Rheinische Post in ihrer Nachbetrachtung. Der Kölner Stadt-Anzeiger sprach von einer „gemeinsamen Kraftanstrengung von Mannschaft und Fans“ und die Bild-Zeitung nannte das, was sich in der BayArena auf den Rängen abgespielt hatte, eine „fulminante Kulisse“. Im kicker hieß es nach Abpfiff: „Das Bollwerk der Römer war nicht zu brechen. Leverkusen mühte sich redlich gegen völlig destruktive Römer, blieb offensiv allerdings glücklos.“ Kerem Demirbay, Edmond Tapsoba und Jonathan Tah erhielten für ihre Leistungen im Rückspiel die Note 2.

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AUSBLICK: Ein letztes Mal in der BayArena

Für das letzte Heimspiel der Saison 2022/23 empfängt die Werkself am kommenden Sonntag, 21. Mai, Borussia Mönchengladbach in der BayArena. Anpfiff der vorletzten Bundesliga-Partie von Schwarz-Rot ist um 19.30 Uhr. Knapp eine Woche später steht dann auch die letzte Auswärtspartie an, für die die Leverkusener beim VfL Bochum 1848 gastieren. Los geht es – wie gewohnt am letzten Spieltag der Bundesliga – in allen Stadien um 15.30 Uhr.

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