
Lediglich drei Tage hatte die Werkself nach dem kräftezehrenden 3:2-Auswärtssieg beim SV Werder Bremen Zeit, zu regenerieren. Cheftrainer Xabi Alonso attestierte seiner Mannschaft auf der Spieltags-Pressekonferenz am Mittwochabend dennoch „eine gute Energie“.
Aber nicht nur die Energie, sondern auch die Stimmung innerhalb des Teams stimmte den Spanier zuversichtlich im Hinblick auf das Rückspiel gegen den ungarischen Rekordmeister und Rekordpokalsieger. Alonso weiter: „Wir sind bereit für das Spiel und freuen uns auf diesen Europapokal-Abend mit einer großartigen Atmosphäre!“
Die Werkself tritt am Donnerstagabend gegen Ferencvaros in der Puskas Arena an, dem Nationalstadion Ungarns. Das größte Stadion des Landes, das erst 2019 eingeweiht wurde und auch als Austragungsort des diesjährigen Finales in der Europa League dient, fasst mehr als 65.000 Zuschauer und wird am Donnerstagabend gut gefüllt sein.

Einer, dem die Fußball-Euphorie der Ungarn bestens bekannt ist, ist Lukas Hradecky. Der Werkself-Kapitän trat mit der finnischen Nationalmannschaft in der Vergangenheit bereits des Öfteren in Budapest an. Hradecky: „Ich kenne die ungarischen Fans, sie unterstützen ihre Mannschaften von der ersten Minute an. Es wird eine richtig gute Stimmung sein und ein tolles Erlebnis!“
Zwar sei die Ausgangslage in diesem Rückspiel im Vergleich zu den Play-offs gegen die AS Monaco (2:3 im Hinspiel) besser, „trotzdem müssen wir uns bewusst sein, dass auch Ferencvaros in der Lage ist, dieses Achtelfinale noch zu drehen“, so Hradecky, der abschließend betonte: „Wir müssen demütig sein und hart arbeiten.“

Erster Härtetest für das älteste Leverkusener Nachwuchs-Team: Beim Indeland-U19-Elite-Cup in Eschweiler trifft die U19 in ihren ersten Partien unter Neu-Chefcoach Patrick Greveraars gleich auf die besten Junioren-Teams der Region. Den ersten Test absolviert auch die U17 gegen den VfL Wolfsburg. Und an den neu eröffneten Future-Kids-Standorten Büderich und Wuppertal feiern die jüngsten Bayer 04-Kicker Premiere. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Bayer 04 Leverkusen wegen des Abbrennens pyrotechnischer Gegenstände durch Zuschauer bei insgesamt fünf Pflichtspielen mit einer Geldstrafe in Höhe von 185.000 Euro belegt. Betroffen sind vier Bundesliga-Partien sowie das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern München. Die höchste Einzelstrafe entfällt auf das Auswärtsspiel beim 1. FC Köln Ende April.
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Mit großen Ambitionen wechselt Mittelfeldspielerin Lumbardha Misini vom Schweizer Meister Servette FCCF zur Werkself. In ihrem ersten Interview in Leverkusen spricht die 23-Jährige unter anderem über ihre Sprachkenntnisse, die Ziele mit ihrem neuen Klub und erklärt, warum sie sich ausgerechnet für Bayer 04 entschieden hat.
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Verstärkung für das zentrale Mittelfeld der Bayer 04-Frauen: Vom Schweizer Meister Servette FCCF wechselt die kosovarische Nationalspielerin Lumbardha Misini zur Werkself. Die 23-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029.
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