
Alonso betonte zu Beginn der Pressekonferenz: „Wir haben es zuletzt gut gemacht, die Spieler sind in einer guten Verfassung und die Stimmung ist positiv. Wir haben aus unseren Erfahrungen der letzten Wochen und Monate gelernt und wollen diese jetzt für uns nutzen.“ Der Spanier weiter: „Es ist meine Aufgabe als Trainer, den Spielern zu helfen. Wir sind an einem guten Punkt und wollen genau so weitermachen und unsere zuletzt guten Leistungen wiederholen.“
Flügelspieler Diaby sprach zudem von einem starken Teamspirit: „Es herrscht eine gute Atmosphäre innerhalb der Mannschaft. Alle sind sehr konzentriert und wollen bereits im Training das Maximale aus sich herausholen.“ Zudem beschrieb der Franzose die Entwicklung der Mannschaft wie folgt: „Unser Start in die Saison war kompliziert, aber der Coach hat uns viel beigebracht. Dadurch sind wir jetzt besser und haben auch eine andere Mentalität auf dem Platz. Gerade zeigen wir wieder das wahre Gesicht von Bayer 04.“

Für das bevorstehende Spiel gegen Union Saint-Gilloise sei erneut eine gewisse Cleverness erforderlich, so Alonso: „Unsere taktische Grundausrichtung kann sich von Partie zu Partie ändern, aber unsere Prinzipien sind immer die gleichen: Wir wollen es morgen wieder schaffen, unsere Emotionen und das Spiel so weit wie möglich zu kontrollieren. Wir müssen mit Mentalität und Konzentration auftreten. Das ist die Basis für den Rest, nur dann haben wir eine realistische Chance.“
Den kommenden Gegner bezeichnete Alonso als „Top-Mannschaft“ und betonte: „Wir erwarten zwei intensive Viertelfinal-Spiele. Niemand von uns unterschätzt Saint-Gilloise. Man hat gegen Union Berlin bereits gesehen, wie viel Qualität sie haben. Für mich ist es daher keine große Überraschung, dass sie so weit gekommen sind. Das ist absolut verdient. Wir haben großen Respekt.“ Zudem warnte der Spanier: „Sie haben viele individuell starke Spieler mit unterschiedlichen Profilen – vor allem in der Offensive. Gleichzeitig verteidigen sie aber auch stark. Das macht sie sehr flexibel.“
Beim Ausblick auf den Saison-Endspurt ist für Diaby dennoch klar: „Natürlich müssen wir Schritt für Schritt an die Sache herangehen. Aber wir haben die Spieler und die Qualität als Team und wünschen uns natürlich, in der Liga die Champions-League-Plätze noch zu erreichen und auch in der Europa League möglichst weit zu kommen.“
Auch der Trainer warnte: „Es wäre dumm, jetzt schon vom Finale zu sprechen, denn es liegt noch eine Menge Arbeit vor uns. Aber wir wollen möglichst lang weiter auf dieser positiven Welle reiten“, betonte Alonso abschließend und unterstrich: „Ich sehe den Wunsch und den Hunger meines Teams, weit zu kommen. Bayer 04 ist international zuletzt 2002 ins Halbfinale eingezogen, jetzt haben wir wieder die Möglichkeit dazu. Unsere Motivation könnte nicht größer sein.“
Personell kann Alonso im Hinspiel auf einen nahezu vollständigen Kader zurückgreifen. Einzig Stürmer Patrik Schick steht nicht zur Verfügung.
Die Partie gegen die Belgier ist nahezu ausverkauft, lediglich wenige Restplätze sind noch verfügbar und können im Ticket-Onlineshop erworben werden. Aus Brüssel werden rund 2.600 Fans ihre Mannschaft vor Ort unterstützen.
Es wartet ein stimmungsvoller Abend auf die Werkself, denn bereits bei der Anfahrt zur BayArena wird es emotional: Die Nordkurve12, der unabhängige Dachverband der Bayer 04-Fans, hat zum Busempfang aufgerufen. Ab 19 Uhr sollen sich alle Fans der Werkself entlang der Bismarckstraße versammeln und den Mannschaftsbus lautstark in Empfang nehmen. Leverkusen allez!

Nach der Nominierung für das „Bundesliga Goal of the Year“ 2025 steht der wunderschöne Treffer von Martin Terrier zum 1:0 gegen den 1. FC Köln nun auch zur Auswahl für das „Tor des Monats“ Dezember 2025 der ARD-Sportschau. Bayer 04-Fans können noch bis 10. Januar, 19 Uhr, für den französischen Angreifer abstimmen.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Heiko Scholz wird am 7. Januar 1966 in Görlitz geboren. In seiner Jugend spielt er erst für Dynamo Görlitz. Von dort schafft er den Sprung in die Sportschule nach Dresden und spielt von 1978-1982 in der Jugend der SG Dynamo Dresden. Als für nicht gut genug befunden muss Scholle, so sein Spitzname, die Sportschule verlassen, um seine letzten beiden Jugendjahre für die ISG Hagenwerder zu bestreiten. Über die BSG Chemie Leipzig und den 1.FC Lokomotive Leipzig, mit dem Heiko 1987 den DDR-Pokal gewinnt und auch in das Europapokal-Finale der Pokalsieger einzieht (0:1 gegen Ajax Amsterdam), führt ihn sein Weg endlich wieder zurück zu seinem Herzensverein Dynamo Dresden. Für eine Million D-Mark, die höchste Ablösesumme, die jemals für einen Spieler in der ehemaligen DDR bezahlt wird, wechselt er 1990 von Lok Leipzig in die Landeshauptstadt Sachsens.
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Stefan Kießling wird am 25. Januar 1984 im fränkischen Lichtenfels geboren. Schon als kleiner Junge verbringt er unzählige Stunden auf den Bolzplätzen seiner Heimat, jagt dem Ball hinterher, träumt vom großen Fußball. Seine Eltern unterstützen ihn, aber sie erziehen ihn bodenständig – Fleiß, Ehrlichkeit und Bescheidenheit sind Werte, die ihn von klein auf prägen. Früh zeigt sich sein Talent, doch noch auffälliger ist sein Ehrgeiz. Kießling will sich stets verbessern, will mehr geben als andere.
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