
„Nach all den tollen und erfolgreichen Jahren bin ich schweren Herzens zu dem Entschluss gekommen, dass für mich persönlich der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um die Karriere zu beenden“, sagt der 32 Jahre alte „DETO“. „Wenn man so lange dabei ist, muss man sich jedes Jahr aufs Neue hinterfragen, wie hoch die Motivation ist, alles zu geben. Da ich mir diese Frage nicht klar und deutlich beantworten konnte, werde ich meine Karriere als eSportler beenden. Ich wünsche unserem Team rund um Bayer 04 den maximalen Erfolg in der Zukunft.“
Kai Wollin gehört zu den großen Aushängeschildern des eSports in Deutschland und war mit seinen Erfolgen in der Fußballsimulation FIFA maßgeblich an der rasanten Verbreitung und der Popularität des professionellen Gamings beteiligt. Bereits 2006 spielte er seine erste Deutsche Meisterschaft, 2011 kürte er sich bei den World Cyber Games als erster deutscher Spieler zum FIFA World Champion. 2012 gelang ihm die erfolgreiche Titelverteidigung. Darüber hinaus wurde „DETO“ dreimal Deutscher Meister, 2017 FIFA PlayStation World Champion und zuletzt 2020 im Trikot von Bayer 04 PS4-Champion beim VBL Grand Final.
Ab März 2018 spielte Wollin für das eSport-Team von Manchester City, im November 2019 schloss sich mit dem Wechsel nach Leverkusen dann ein Kreis: Als gebürtiger Monheimer hatte Kai sein erstes Stadionerlebnis in der BayArena, in den letzten knapp zwei Jahren seiner Karriere vertrat er nun Bayer 04 erfolgreich an der Konsole.
Florian Dederichs, Leiter Internationalisierung & eSports bei Bayer 04, zollt „DETO“ zum Abschied großen Respekt: „Mit Kai verlässt der wohl bekannteste und erfolgreichste deutsche eSportler die FIFA-Bühne. Für uns war es eine Ehre, mit Kai zwei hervorragende Jahre verbringen zu dürfen. Wir sind als Team zusammengewachsen, er hat großartige Leistungen gebracht und wir hatten viel Spaß. Kai, vielen Dank für diese tolle Zeit und Chapeau für deine Karriere!“
Für den mehrfachen Weltmeister beginnt jetzt die Zeit nach der Karriere. „Ich möchte nun mein Studium beenden und eine sehr gute Bachelorarbeit schreiben“, sagt „DETO“ zu seinen Zukunftsplänen. „Danach ist der Moment gekommen, in dem ich mir überlegen muss, ob ich dem eSport erhalten bleibe oder in einen anderen Bereich gehe.“ Auf seine nun endende Karriere schaut er glücklich zurück: „Ich bin unglaublich dankbar für alles, was ich erreicht und erlebt habe“, so Wollin. „Ich durfte viele Freundschaften schließen, Länder bereisen und für Fußballklubs spielen. Danke an alle, die mich auf meinem Weg unterstützt haben.“

Seit vielen Jahren schon unterstützt Bayer 04 aktiv den Kampf gegen Blutkrebs. Dabei organisiert der Klub Typisierungsaktionen vor Ort in der BayArena und nutzt seine große digitale Reichweite, um Fans zur Stammzellenspende aufzurufen. Auch Werkself-Profi Jonas Hofmann hat sich bei der Deutschen Stammzellspenderdatei (DSD) als potenzieller Stammzellspender registriert.
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In einem außergewöhnlichen Testspiel gegen die U16-Nationalelf der Volksrepublik China hat sich die schwarz-rote U16 ein 1:1 erkämpft. Derweil zeigte sich die U15 nach zwei Niederlagen mit einem souveränen 3:0-Erfolg gegen Alemannia Aachen wieder in der Top-Form, dank der sie weiterhin an die Tabellenspitze steht. Unter anderem nach einem Sieg gegen den englischen Stoke City FC landete die U14 beim hochkarätigen Turnier in Brügge auf Rang sieben, während sich die Juniorinnen-Teams in den jeweiligen Ligen überwiegend erfolgreich präsentierten. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Die Ausgangslage zwei Spieltage vor Saisonende in der Google Pixel Frauen-Bundesliga ist klar. Gelingt der Werkself am Montagabend (18 Uhr) bei RB Leipzig ein Sieg, darf bis zum Schluss auf Platz drei gehofft werden. Weil Eintracht Frankfurt am Samstag ohne Punkte blieb, könnte die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold bis auf zwei Zähler an den direkten Konkurrenten heranrücken und sich ein Endspiel am kommenden Sonntag erarbeiten.
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Werkself-TV zeigt nach dem 1:3 von Bayer 04 beim VfB Stuttgart am 33. Bundesliga-Spieltag die Pressekonferenz mit den beiden Cheftrainern Sebastian Hoeneß und Kasper Hjulmand...
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