Rückpass DFB-Pokal, 2. Runde: Vorne Lucas, hinten Lukas

Der Weg ins 04. DFB-Pokalfinale in der Vereinsgeschichte von Bayer 04 begann und endete jeweils mit dem sportlichen Vergleich bei einem Traditionsverein und ehemaligen Bundesligisten, der in der abgelaufenen Saison in der Regionalliga beheimatet war. Dazwischen lagen für die Werkself drei Duelle in der heimischen BayArena. Wir haben uns die Etappen auf der Route nach #B04RLIN noch einmal genauer angeschaut...

2. Runde, 29.10.2019: Bayer 04 – SC Paderborn 07 1:0 (1:0 )

Das Zweitrunden-Duell bescherte der Werkself nicht nur ein erhofftes Heimspiel, sondern zugleich auch bereits den zweiten Saisonvergleich mit den Paderbornern in der BayArena binnen kurzer Zeit. Schon bei der Bundesliga-Ouvertüre gut zwei Monate zuvor hatte der Aufsteiger mit einer sehr offensiv ausgerichteten Spielweise gezeigt, dass mit ihm nicht zu spaßen ist, und den Leverkusenern bei ihrem 3:2-Erfolg viel Mühe bereitet. Im Gegensatz zur „Vollgas-Veranstaltung“, wie sie der Kölner Express beim Kampf um Punkte gesehen hatte, geizten die beiden Teams an diesem Abend aber trotz einer ausgesprochen munteren Anfangsphase mit Toren.

Am Ende wurde die Partie zweier eigentlich sehr offensivstarker Teams durch einen Treffer entschieden. Eine Flanke von Mitchell Weiser beförderte Karim Bellarabi etwas glücklich zu Lucas Alario, der eindrucksvoll seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellte, den Ball klasse mitnahm und ihn mit links volley und wuchtig ins rechte Eck hämmerte (25.). Paderborn drängte in der Schlussphase zwar, fand bei seiner besten Gelegenheit durch Streli Mamba aber seinen Meister in Lukas Hradecky, der wieder mal blitzschnell im Eins-gegen-Eins reagierte. „Wir haben es versäumt, ein zweites Tor nachzulegen, deshalb war es bis zum Schluss eng und hat viel Einsatz und Kraft gekostet. Aber wir stehen im Achtelfinale und sind darüber sehr glücklich“, sagte Lucas Alario nach dem Abpfiff.

Die Statistik zum Spiel:

Bayer 04: Hradecky – L. Bender (31. Retsos), Tah, Dragovic – Baumgartlinger – Bellarabi, Havertz, Amiri (71. Demirbay), Weiser – Alario, Volland (82. Paulinho)

SC Paderborn 07: Huth – Jans (87. Shelton), Kilian, Schonlau, Collins – Gjasula (76. Zolinski) – Pröger (66. Holtmann), Sabiri – Oliveira Souza, Antwi-Adjei – Mamba

Tor: 1:0 Alario (25.)

Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen)

Gelbe Karten: Weiser – Gjasula

Zuschauer: 15.410

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