
Bis auf den ohnehin gesperrten Wendell, der derzeit eine Erkältung auskuriert, sowie Stefan Kießling, Danny da Costa und das Olympia-Duo Lars Bender und Julian Brandt steht Roger Schmidt der komplette Kader zur Verfügung. Danny da Costa konnte nach dem operativen Eingriff am Schienbein, bei dem dem Rechtsverteidiger Ende Juli eine große Schraube entfernt wurde, unter der Woche schon wieder mit der Mannschaft trainieren, auch Stefan Kießling macht Fortschritte. Schmidt: „Beide haben allerdings nur mitmachen können, weil sie im Training keine Zweikämpfe bestritten haben. Wir hoffen, dass es bei beiden weiter aufwärts geht.“
Das olympische Finale wird sich Roger Schmidt aller Voraussicht nach zu später Stunde in der Nacht zum Sonntag entgehen lassen. Das DFB-Team trifft Samstag im Maracana auf Brasilien. Schmidt: "Wir wünschen Julian und Lars ein großartiges Finale. Bisher verläuft Rio 2016 wirklich perfekt aus Bayer 04-Sicht!"
"Wir gehen mit einer hohen Motivation ins Spiel“
Die Konkurrenzsituation in der Mannschaft sieht der Trainer als absolut leistungsfördernd an. „Kein Spieler will einfach gesetzt sein. Jeder möchte es sich mit guter Leistung verdienen, von Beginn an zu spielen, das tut uns gut“, sagte der Coach. Ohnehin steht beim ersten Pflichtspiel vor allem das Weiterkommen mit einer überzeugenden Leistung im Vordergrund. „Wir alle gehen mit einer hohen Motivation ins Spiel.“
Die Werkself wird in Pirmasens von 815 Leverkusener Fans unterstützt. Die Tageskassen haben am Spieltag geöffnet. Die Schwadbud an der BayArena-Ostseite öffnet ihre Pforten zwei Stunden vor Spielbeginn für alle, die daheim geblieben sind.


Im vorletzten Testspiel der Saisonvorbereitung 2026/27 tritt die Werkself beim Premier-League-Klub Nottingham Forest an. Anpfiff ist am Mittwoch, 12. August, um 19.45 Uhr Ortszeit (20.45 Uhr deutscher Zeit). Die Bayer 04-Fanbetreuung hat vorab alle Infos zur Partie im City Ground, die der Werksklub exklusiv für Mitglieder überträgt, zusammengefasst.
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Villa Fiorito, River Plate, Ligue 1, WM-Finale und nun Bayer 04: Die bisherige Lebensgeschichte von Facundo Medina ist geprägt von besonderen Orten, Klubs, Spielen und Namen. Einer davon ist Diego Maradona, der wie Medina aus dem Süden von Buenos Aires stammte. Ein anderer ist Exequiel Palacios, sein früherer Weggefährte bei River Plate, der ihm noch jüngst bei der WM in Nordamerika von Bayer 04 vorschwärmte. Medina hat nun den Schritt in die Bundesliga gewagt und ist in dieser Woche als argentinischer Vizeweltmeister von Olympique Marseille unters Kreuz gewechselt. Es soll das nächste Erfolgskapitel seiner Karriere werden. Die neue Leverkusener Nummer 2 bringt dafür südamerikanische Mentalität und Leidenschaft, reichlich Erfahrung aus vielen Jahren Ligue 1 sowie eine spannende Geschichte mit ins Rheinland – und zu einem Klub, bei dem der 1,84 Meter große Linksfuß neben Palacios auch auf einige weitere bekannte Gesichter trifft.
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