Zurück zur Übersicht
21.11.2016Champions League

"Wir sind in einer guten Verfassung!"

Da staunt man nicht schlecht: Auf dem Weg durch die vielbefahrenen Straßen im Moskauer Westen erhebt sich auf einmal ein Wolkenkratzer, der den Fußballfan – speziell den aus Leverkusen – aufhorchen lässt.
© Bayer 04 Leverkusen Fussball GmbH

Das gläserne Gebäude an einer Ecke des Stadions sieht aus wie der frühere Uefa-Pokal und in der Tat: Den soll es auch darstellen. Die ZSKA-Arena wurde direkt nach dem größten Triumph der Moskauer Vereinsgeschichte 2005 gebaut und gerade vor wenigen Wochen fertiggestellt.

Bayer 04 ist erst der dritte Gegner in der Champions League hier und will mit einem Sieg am Dienstagabend (18 Uhr MEZ) einen wichtigen und vielleicht ja sogar entscheidenden Schritt in Richtung Achtelfinale machen. „Wir sind in einer guten Verfassung und in der Königsklasse noch immer ungeschlagen“, sagte Roger Schmidt auf der Pressekonferenz am Abend vor dem Anpfiff. Sollte sein Team am fünften von sechs Spieltagen mehr Punkte holen als Tottenham Hotspur im zweiten Gruppenspiel bei der AS Monaco, wäre der Einzug in die Runde der letzten 16 Mannschaften perfekt.

Und dabei kann die Werkself aufgrund der zweistündigen Zeitverschiebung in Russland vorlegen und „die Gegner richtig unter Druck setzen“, wie Sportdirektor Rudi Völler am Flughafen betonte. Doch auch ohne derlei Rechenspiele wäre ein Sieg wichtig, um auch am abschließenden Spieltag gegen Monaco weiter das Heft des Handeln in der Hand zu halten. Ein Spaziergang durch Moskau dürfte es allerdings kaum werden, schließlich will der ZSKA seine letzte Chance aufs Achtelfinale nutzen und kann dabei wieder auf den zuletzt angeschlagenen Spielmacher und Goalgetter beim 2:2 im Hinspiel, Alen Dzagoev, zurückgreifen. Der zweite Torschütze, Roman Eremenko, wird aufgrund seines positiven Dopingbefunds nicht zur Verfügung stehen.

Personallage

Apropos Personal: Bayer 04 muss in den Minusgraden der russischen Hauptstadt auf Stefan Kießling (muskuläre Probleme im Oberschenkel) sowie Lars Bender (Fersenprellung) verzichten. Anführen wird die Werkself somit Ömer Toprak, der neben mit Schmidt auf dem PK-Podest saß und dort den Gegner analysierte: „Moskau spielt kompakt, diszipliniert und konterstark, das haben wir im Hinspiel zu spüren bekommen und wollen es morgen besser machen.“

Einen Eindruck von der mit seinen steilen Tribünen und geschwungenen Dächern imposanten ZSKA-Arena haben Toprak und Co. dann im Anschluss bekommen, als Roger Schmidt zum Abschlusstraining gerufen hatte. Gut anderthalb Stunden wurde auf dem Hybridrasen gearbeitet und am Spiel gefeilt, um am Dienstagabend in Bestform dem Traum vom Achtelfinale näherzukommen.

© Bayer 04 Leverkusen Fussball GmbH

Ähnliche News

Ticket-Infos
Bayer 04 - 02.11.2026

Ticket-Überblick für die Spiele von Bayer 04

Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.

Mehr zeigen
Die U19 von Bayer 04 im UHS
U19 - 02.11.2026

Am Europa-League-Spieltag: U19 testet gegen Nachwuchs von Olympique Marseille

Internationaler Vergleich auf Top-Niveau: Die U19 von Bayer 04 empfängt Olympique Marseille zu einem Testspiel. Die Partie gegen die Franzosen wird am Donnerstag, 5. November, um 14 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion ausgetragen. Der Eintritt für Fans ist frei. Wenige Stunden später stehen sich die beiden Klubs dann im Rahmen der UEFA Europa League in der BayArena gegenüber.

Mehr zeigen
Frauen unterliegen im Pokal-Achtefinale in München | Achteflinale DFB-Pokal
Werkself-TV - 01.11.2026

Frauen: Die Zusammenfassung der 0:1-Niederlage im Achtelfinale des DFB-Pokals beim FC Bayern

Werkself-TV zeigt die TV-Zusammenfassung der 0:1-Niederlage der Bayer 04-Frauen beim FC Bayern München im Achtelfinale des DFB-Pokals 2026/27.

Mehr zeigen
Werkself bedankt sich bei den Fans
Bundesliga - 01.11.2026

Werkself Nachdreher: „Die Kaltschnäuzigkeit fehlte“

„Was die Mentalität und den Willen angeht, können wir uns nichts vorwerfen“, resümierte Robert Andrich nach der ersten Heimniederlage der Werkself in dieser Saison. Auch spielerisch zeigte Schwarz-Rot in der intensiven und körperlichen Partie eine über weite Strecken respektable Leistung, war dem VfB Stuttgart in den meisten statistischen Belangen überlegen. Einzig in Sachen Effizienz vor dem Tor hatten die Schwaben der Werkself etwas voraus. Chefcoach Carles Martínez will daraus lernen, um in Zukunft „auch diese Art von Spielen zu gewinnen“. Der Werkself Nachdreher.

Mehr zeigen