
„Unser Fokus ist, dass wir morgen unsere Identität auf den Platz bringen und so spielen können, wie wir es wollen. Wir werden alles für den Sieg geben“, sagte Kasper Hjulmand auf der Pressekonferenz am Dienstagmittag.
Die PSV, die ihr Auftaktspiel dieser Königsklassen-Saison mit 1:3 gegen den belgischen Meister Union Saint-Gilloise verlor, steht in der heimischen Eredivisie derzeit auf Platz zwei hinter Feyenoord Rotterdam. Für das Team von Ex-Bayer 04-Coach Peter Bosz gab es aus den bisherigen sieben Liga-Partien fünf Siege, ein Remis und eine Niederlage. Über die Niederländer sagte Hjulmand: „Ich kenne Peter Bosz, seinen klaren Spielstil und seine Philosophie schon seit vielen Jahren.“
Edmond Tapsoba ergänzte, angesprochen auf seinen einstigen Coach Bosz: „Er war mein erster Trainer hier. Ich erinnere mich an meine ersten Tage und dass er mich damals sofort gegen Dortmund hat spielen lassen. Das war für mich überraschend, zeichnet ihn aber auch aus, da er immer diese Bereitschaft für ein gewisses Risko hat. Das sieht man auch an seinem offensiven Spielstil. Es wird ein intensiven Duell morgen, darauf sind wir vorbereitet.“ Tapsoba weiter: „Als Abwehrspieler ist es immer das Ziel, zu gewinnen und dabei zu Null zu spielen. Wenn ich dann wie bei St. Pauli auch noch treffe, ist es nochmal schöner. Aber am wichtigsten ist der Sieg, nur darum geht's.“
In der Gegner-Vorbereitung waren für Hjulmand vor allem Co-Trainer Rogier Meijer, der zuvor als Cheftrainer bei der NEC Nijmegen in der niederländischen Liga tätig war, sowie der aus Eindhoven gekommene Malik Tillman „eine große Hilfe“, wie der 53 Jahre alte Cheftrainer betonte. Hjulmand: „Beide konnten mir viel erzählen, insbesondere über die Spieler, und kleinere, wertvolle Details mitgeben. Rogier leistet insgesamt Top-Arbeit auf dem Trainingsplatz. Er ist sehr professionell und hat einen guten Blick auf den Fußball.“
Über Tillman ergänzte Hjulmand: „Jeder Spieler, der neu in einem Klub ist, muss sich erst an die neuen Mitspieler und Strukturen gewöhnen. Malik passt sich sehr gut an und wird immer besser.“ Dass Tillman nun auf seinen ehemaligen Klub trifft, ist für Hjulmand „keine große Geschichte“. Der Däne: „Sobald das Spiel läuft, ist es ein Spiel wie jedes andere gegen einen Gegner, den du schlagen willst.“

Auch insgesamt hielt Hjulmand bezüglich seiner Mannschaft fest: „Hier kann jeder Spieler so sein, wie er sein möchte – und wir geben unser Bestes, allen Spielern bei ihrer Entwicklung bestmöglich zu helfen. Ich sehe ein großartiges Team und wenn wir das Potenzial vollends ausschöpfen, kann das großartig werden.“
Tapsoba dazu: „Das Team lernt sich weiterhin kennen. Das braucht Zeit und wird immer besser. Das macht uns auch auf dem Platz besser. Wir sind auf einem guten Weg, diesen starken Spirit von damals wieder aufzubauen. Wir geben alles dafür und ich gebe mein Bestes, meinen Mitspielern ein gutes Gefühl zu geben und der Mannschaft zu helfen.“
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