
Der 49-jährige Argentinier hob in Bezug auf die Werkself hervor: „Sie sind eine Mannschaft mit sehr guten Spielern, spielen sehr offensiven und schnellen Fußball.“ Diese Qualitäten waren jedoch im ersten Aufeinandertreffen nicht spielentscheidend: In diesem erlöste nach 78 Minuten der eingewechselte Top-Stürmer Alvaro Morata die Spanier mit seinem Kopfballtor zum 1:0-Endstand.
Der 27-Jährige dürfte aufgrund seiner vier Tore in den vergangenen vier Partien ebenso in der Startelf stehen wie Innenverteidiger Mario Hermoso, der auf der Pressekonferenz betonte: „Wir haben Lust zu spielen und werden das Spiel bestreiten, als sei es ein Finale.“ Auch die kurzfristige Verlegung des Abschlusstrainings vom Rasen der BayArena – das Duell morgen wird das vierte Heimspiel in zwölf Tagen sein – ins Ulrich-Haberland-Stadion sei kein negativer Einflussfaktor für die Madrilenen. „Wir haben davon gehört, dass wir heute nicht im Stadion trainieren können. Aber das hat keinen Einfluss auf uns. Wir haben eine gute Mentalität“, so der 24-jährige Sommer-Neuzugang Hermoso, der in der vergangenen Saison noch für Espanyol Barcelona aktiv gewesen ist.
Coach Simeone ging derweil auf einen Aspekt ein, der auch die Werkself seit einigen Spielen beschäftigt: die Chancenverwertung. „Ich kann Ihnen eine Situation nach der anderen schildern, wieso wir nicht getroffen haben. Aber was uns wirklich fehlt, ist ganz einfach die Effektivität“, erklärte der Argentinier.

Gleich dreimal waren die schwarz-roten Legenden der Bayer 04-Traditionsmannschaft am vergangenen Wochenende im Einsatz. Unter anderem mit Stefan Kießling, Philipp Wollscheid, Sidney Sam und Karim Bellarabi trat das von Falko Götz und Jürgen Gelsdorf gecoachte Team auf Indoor-Kunstrasen-Turnieren in Oldenburg, Regensburg und Bielefeld an. Bei Letzterem zauberten sich die Leverkusener dank vierer Wollscheid-Tore sogar bis ins Finale, wo dann gegen Arminia Bielefeld Endstation war. Einsatz und Spaß waren jedoch bei allen Beteiligten wie immer titelwürdig.
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