
Der 49-jährige Argentinier hob in Bezug auf die Werkself hervor: „Sie sind eine Mannschaft mit sehr guten Spielern, spielen sehr offensiven und schnellen Fußball.“ Diese Qualitäten waren jedoch im ersten Aufeinandertreffen nicht spielentscheidend: In diesem erlöste nach 78 Minuten der eingewechselte Top-Stürmer Alvaro Morata die Spanier mit seinem Kopfballtor zum 1:0-Endstand.
Der 27-Jährige dürfte aufgrund seiner vier Tore in den vergangenen vier Partien ebenso in der Startelf stehen wie Innenverteidiger Mario Hermoso, der auf der Pressekonferenz betonte: „Wir haben Lust zu spielen und werden das Spiel bestreiten, als sei es ein Finale.“ Auch die kurzfristige Verlegung des Abschlusstrainings vom Rasen der BayArena – das Duell morgen wird das vierte Heimspiel in zwölf Tagen sein – ins Ulrich-Haberland-Stadion sei kein negativer Einflussfaktor für die Madrilenen. „Wir haben davon gehört, dass wir heute nicht im Stadion trainieren können. Aber das hat keinen Einfluss auf uns. Wir haben eine gute Mentalität“, so der 24-jährige Sommer-Neuzugang Hermoso, der in der vergangenen Saison noch für Espanyol Barcelona aktiv gewesen ist.
Coach Simeone ging derweil auf einen Aspekt ein, der auch die Werkself seit einigen Spielen beschäftigt: die Chancenverwertung. „Ich kann Ihnen eine Situation nach der anderen schildern, wieso wir nicht getroffen haben. Aber was uns wirklich fehlt, ist ganz einfach die Effektivität“, erklärte der Argentinier.

Wie schon im vergangenen Jahr reist die Inklusionswerkself auch 2026 wieder zum Genuine World Cup ins US-amerikanische Houston. Besonders dieses Mal: Das Leverkusener Team vertritt beim inklusiven und internationalen Turnier Deutschland und läuft unter anderem in den Trikots der DFB-Auswahl auf. Vor der Abreise überraschte Bayer 04-Profi Malik Tillman die Mannschaft und wünschte den Spielerinnen und Spielern viel Erfolg. Tillman lief jüngst selbst bei der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft für das US-Nationalteam auf und gab den Mädchen und Jungs Tipps zur Vorbereitung.
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