
Spitzenspiel stand drauf - und Spitzenspiel war vom Anpfiff weg drin: Nicht einmal eine Minute war bestritten, da vollendete Aleix Garcia nach einem hohen Ballgewinn von Ibrahim Maza zur 1:0-Führung für die Werkself. Dieses Resultat hielt jedoch nur kurz, Stuttgarts Ermedin Demirovic erzielte prompt den 1:1-Ausgleich (5.). Das Duell blieb ereignisreich, wenn auch bis in die Nachspielzeit von Durchgang eins hinein ohne weitere Treffer. So sah es bereits nach einem Remis zur Pause aus, doch nach Eingriff des VAR und eigener Ansicht der Videobilder zeigte Schiedsrichter Robert Schröder aufgrund eines Fouls von Edmond Tapsoba an Demirovic im eigenen Strafraum auf den Punkt. Maximilian Mittelstädt markierte von diesem das 2:1 für den VfB (45.+7). In Hälfte zwei schraubte Stuttgarts Deniz Undav auf 3:1 (58.). Die Werkself konnte in der Folge nicht mehr zurückkommen und die Schwaben brachten den Vorsprung über die Zeit.
Keeper Mark Flekken sprach im Nachgang am Werkself-TV-Mikrofon von „Frust und Enttäuschung. Beides ist heute riesengroß. Wir sind mit dem klaren Ziel angereist, den nächsten Schritt in Richtung Champions-League-Qualifikation zu gehen. Das ist uns leider nicht gelungen.“ Kapitän Robert Andrich betonte: „Einen besseren Start ins Spiel kann man nicht haben. Den haben wir dann aber zu schnell hergegeben. Am Ende hat Stuttgart verdient gewonnen. Wir müssen dieses Spiel jetzt verarbeiten und uns straffen, eine gute Trainingswoche hinlegen und gegen den HSV gewinnen. Das müssen und wollen wir für uns und für unsere Fans!“

Cheftrainer Kasper Hjulmand fasste das Geschehen im Nachgang auf der Pressekonferenz so zusammen: „Glückwunsch an Stuttgart zu diesem verdienten Sieg. Wir sind sehr enttäuscht. Der Start ins Spiel war gut, wir hatten in der ersten Hälfte offensiv immer wieder Räume. Insgesamt war uns Stuttgart körperlich und physisch, vor allem in der zweiten Hälfte, aber überlegen und hat es heute einfach besser gemacht.“
Die Rheinische Post sah „Schwaben im Endspiel-Modus“ und eine Werkself, die „defensive Konsequenz vermissen ließ“, der Kölner Stadt-Anzeiger einen „pomadigen Auftritt“ der Leverkusener. Der kicker bezog sich unter anderem auf die Tabellenkonstellation im Kampf um die Königsklassen-Plätze und schrieb: „Stuttgart gewinnt CL-Showdown souverän, Bayer 04 nur noch mit minimalen Chancen“. Die Bild-Zeitung stellte aus ihrer Sicht klar: „Leverkusen war [in diesem Spiel] nur 34 Sekunden königsklassenreif.“
Christian Kofane, der erstmals seit dem 1:0-Auswärtssieg in Dortmund Anfang April wieder in der Startelf gestanden hatte, lieferte beim zwischenzeitlichen 1:0 seinen vierten Assist in der laufenden Bundesligasaison. Dazu kommen für den 19-jährigen Kameruner fünf Liga-Treffer. Torhüter Mark Flekken wehrte seinerseits in dieser Partie fünf Schüsse erfolgreich ab, häufiger musste der Niederländer zuvor in dieser Bundesliga-Spielzeit nicht hinlangen.








Nach inzwischen 13 Duellen hat die Werkself erstmals wieder auswärts beim VfB Stuttgart verloren. Dabei ging sie durch Aleix Garcia bereits nach 34 Sekunden in Führung - das früheste Leverkusener Tor in der laufenden Bundesligasaison. Zudem war es schon das elfte in der Anfangsviertelstunde – so viele wie kein anderer Bundesligist.
Das letzte Duell der Bundesligasaison 2025/26 bestreitet die Werkself in der heimischen, erneut ausverkauften BayArena gegen den Aufsteiger Hamburger SV. Anstoß ist am Samstag, 16. Mai, um 15.30 Uhr - wie gewohnt am 34. Spieltag parallel zu allen anderen Begegnungen.

Schwarz-Rot ist bunt! Unter dem Motto „Vielfalt unterm Kreuz“ nahm Bayer 04 am Wochenende gemeinsam mit dem queeren Fanclub „Bayer 04 Junxx“ an der Pride am Rhein teil. Auch Maskottchen Brian the Lion sowie einige Mitarbeitende des Klubs waren mit von der Partie und setzten sich für Diversität und Zusammenhalt ein.
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Vier Spiele, vier Siege – am Wochenende zeigte sich der Nachwuchs von Bayer 04 einmal mehr makellos. Unter anderem sicherten sich die U19-Juniorinnen am WDFV U19-Juniorinnen-Finaltag mit einem 2:1 gegen Borussia Mönchengladbach Platz vier, während die U12-Junioren beim 10:3-Testspiel-Erfolg über die Fohlen in Torlaune verfielen. Das Nachwuchs-Resultate im Überblick.
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Innenverteidigerin Melissa Friedrich bleibt Bayer 04 ein weiteres Jahr erhalten. Die dienstälteste Spielerin im Kader, die 2016 zum Werksklub gewechselt war, hat ihren Vertrag bis 2027 verlängert.
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