
Vom Anpfiff weg hatte die Werkself das Spiel und die starke Frankfurter Offensive im Griff, kam allerdings auch lange selbst nicht gefährlich vor das SGE-Gehäuse. Nach 26 Minuten spielte sich dann aber Arthur per Doppelpass mit Alejandro Grimaldo über rechts mustergültig in den Strafraum und netzte zur Führung ein. Effizienz und Spielkontrolle blieben auch weiterhin die schwarz-rote Philosophie: Kurz nach der einzigen Parade von Janis Blaswich in Halbzeit eins traf Malik Tillman infolge einer Ablage von Christian Kofane zur 2:0-Pausenführung. Kaum waren die Teams wieder aus den Kabinen gekommen, da begann mit dem Anschlusstreffer von Robin Koch (50.) eine Drangperiode der Eintracht, die mit der Gelb-Roten Karte für Ellyes Skhiri (70.) wegen wiederholten Foulspiels vorerst ihr Ende fand. In Überzahl wurde die Werkself wieder angriffslustiger und entschied die Partie in Person von Aleix Garcia in der Nachspielzeit (90.+3).
Trainer Kasper Hjulmand zeigte sich – neben dem Ergebnis – vor allem mit dem Auftritt seines Teams in der ersten Hälfte zufrieden: „Wir haben da auf einem hohen Level gespielt, hatten viel Kontrolle und eine große Flexibilität.“ Im zweiten Durchgang hätte sein Team aber ein wenig zu passiv und zu defensiv agiert, so der Däne weiter. Trotz aller Selbstkritik ist dem 53-Jährigen jedoch eine positive Einstellung wichtig: „Heute sind wir erstmal froh über das Ergebnis und große Teile unseres Spiels und dann gibt es natürlich auch einiges, was wir verbessern können und werden. Aber vieles können wir heute positiv mitnehmen.“
Positiv war auch Debüt-Torschütze Arthur gestimmt: „Das bedeutet mir viel. Ich habe lange auf diesen Moment hingearbeitet“, freute sich der Brasilianer, der seinen ersten Treffer zudem vor einem besonderen Publikum erzielt hatte: „Es war heute sehr schön für mich, weil auch meine Familie hier war.“



„Es wurde Zeit, dass ich öfter treffe“, scherzte Malik Tillman nach seinem dritten Treffer im zweiten Spiel, betonte aber, dass bei ihm immer der Teamerfolg im Vordergrund stehe. „Wir sind nicht so gut ins Jahr gestartet, aber ich glaube, dass wir uns so langsam wieder finden. Und jeder Sieg stärkt natürlich das Selbstvertrauen“, so der US-Nationalspieler. „Hoffentlich geht es so weiter.“
„Dank eiskalter Chancenverwertung in der ersten Hälfte sicherte sich Bayer Leverkusen einen 3:1-Erfolg bei Eintracht Frankfurt“, resümiert der kicker. Auch laut Bild-Zeitung drehte die Werkself in Durchgang eins „schnell auf“ und „führt zur Halbzeit souverän mit zwei Toren“, wie die Rheinische Post ergänzt. Die RP sah zudem einen „gut aufgelegten Torhüter Blaswich“, während der Kölner Stadt-Anzeiger auch andere Akteure lobt und im Zuge dessen titelt: „Kofane wichtig, Grimaldo noch wichtiger.“
Das Startelf-Comeback für Edmond Tapsoba in diesem Jahr war gleichzeitig sein 250. Auftritt im Werkself-Dress. Doch der Innenverteidiger war nicht der einzige Jubilar auf dem Feld: Janis Blaswich stand zum 50. Mal in der Bundesliga zwischen den Pfosten und zeigte erneut eine starke Leistung.
Grund zur Freude hatte außerdem wie erwähnt Arthur, der im 36. Bundesligaspiel mit seinem allerersten Tor die Leverkusener Führung erzielt hatte. Wenig später sorgte Christian Kofane mit seinem Assist vor Tillmans 2:0 für die nächste Premiere – es war die erste Vorlage des Kameruners im deutschen Fußball-Oberhaus.







Scoring-Maschine Grimaldo sammelte derweil beim 1:0 seine 17. direkte Torbeteiligung im 26. Pflichtspiel in dieser Saison. Damit hat er nicht nur schon jetzt seine Ausbeute aus den 48 Partien der vergangenen Spielzeit (16) übertroffen, sondern liefert aktuell im Schnitt mehr als anderthalb Scorer pro Spiel.
Mit dem 3:1 im Deutsche Bank Park hat Bayer 04 die längste aktive Siegesserie gegen einen Klub aus der Bundesliga ausgebaut. In jedem der vergangenen sieben Duelle gegen die Eintracht ging Schwarz-Rot als Sieger vom Platz und traf dabei insgesamt 23-mal. Damit endete übrigens auch die 82. Begegnung dieser beiden Teams nicht torlos und das 23. Gastspiel der Werkself in Frankfurt in Folge nicht unentschieden.
Insbesondere in Halbzeit eins präsentierten sich die Leverkusener dominant und treffsicher: Bei zwischenzeitlich fast 72 Prozent Ballbesitz erzielte die Hjulmand-Elf die Tore 23 und 24 im ersten Abschnitt in dieser Spielzeit: Diese Ausbeute bedeutet nach 19 Partien ligaweit Platz zwei hinter dem FC Bayern München (30).
Weiter geht's für die Werkself bereits am kommenden Dienstag, 3. Februar (Anstoß: 20.45 Uhr). Dann ist in der BayArena der FC St. Pauli zum Viertelfinale im DFB-Pokal zu Gast. In der Bundesliga sind die Leverkusener am darauffolgenden Samstag, 7. Februar, um 18.30 Uhr bei Borussia Mönchengladbach gefragt.

Wie bereits in den Jahren zuvor wurden im Rahmen der Tandem Young Coach-Ausbildung der Scort Foundation in Kooperation mit der Football Club Social Alliance (FCSA) auch 2026 wieder 22 Teilnehmende zu Fußballtrainern für Menschen mit Behinderung ausgebildet. Mit dabei in Karlsruhe war als langjähriger FCSA-Partnerklub auch Bayer 04. Gemeinsam als Tandem durchliefen Personen mit und ohne Behinderung die Ausbildung und lernten so aus unterschiedlichen Perspektiven voneinander. Nach spannenden und lehrreichen Tagen kehrte auch das Leverkusener Duo mit viel neuem Wissen und einem offiziellen Zertifikat zurück unters Kreuz.
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Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die drei Kandidaten für den Titel Bundesliga-„Rookie of the Season“ 2025/26 bekannt gegeben. Zur Wahl steht unter anderem Werkself-Profi Ibrahim Maza. Fans von Bayer 04 können ab sofort und noch bis einschließlich Donnerstag, 7. Mai (23.59 Uhr), in der Bundesliga-App für ihren Favoriten abstimmen.
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Freude und Enttäuschung lagen bei den Nachwuchs-Teams von Bayer 04 an diesem Wochenende nah beieinander: Während die U19 mit einem 1:3 nach Verlängerung gegen den 1. FC Heidenheim 1846 im Achtelfinale aus dem Kampf um die Deutsche Meisterschaft ausschied, eroberte die U14 mit einem 1:0 gegen Borussia Dortmund die Tabellenführung im WDFV Junioren-Nachwuchs-Cup. Bei den Juniorinnen stand den Niederlagen der U19 und U16 der Turniersieg der U13 im belgischen Beveren gegenüber, wo Schwarz-Rot unter anderem den FC Barcelona bezwang. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Nach dem überzeugenden 4:0-Sieg der Bayer 04-Frauen bei der SGS Essen sprechen zwei der Torschützinnen über die souveräne Leistung und den außergewöhnlichen Auswärts-Support der Fans. Doppelpackerin Kristin Kögel und Loreen Bender ordnen den vierten Dreier in Folge ein und blicken auf die letzten beiden Spiele der Saison voraus.
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