
Die Werkself war in der Anfangsphase das spielbestimmende Team und belohnte sich früh mit dem Führungstreffer. Eine scharfe Hereingabe von Mitchel Bakker verwertete Karim Bellarabi per Direktabnahme zum 1:0 für die Schwarz-Roten (9.), die eine Viertelstunde später gleich mit dem nächsten Treffer nachlegen konnten: Patrik Schick ließ die Kugel auf Amine Adli klatschen, der wiederum direkt in den Lauf von Moussa Diaby passte. Der Franzose hatte im Strafraum freie Schussbahn und traf mit seinem starken linken Fuß ins rechte untere Eck (24.). Nach der Pause erzielte Augsburg in Person von Arne Meier etwas aus dem Nichts den Anschlusstreffer (62.), die Seoane-Elf blieb davon aber komplett unbeeindruckt und gab genau die richtige Antwort. Im Mittelpunkt: Moussa Diaby. Der 22-Jährige staubte erst zum 3:1 ab (65.) und machte anschließend nach tollem Zuspiel von Jeremie Frimpong den Deckel drauf (69.). Den Schlusspunkt der Partie setzte derweil Joker Lucas Alario: Nach einem Steckpass überwand der Argentinier FCA-Keeper Rafal Gikiewicz per Hacke zum 5:1-Endstand.
„Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht, weil wir uns die Woche über sehr gut vorbereitet haben“, erklärte Matchwinner Moussa Diaby nach der Partie und schob hinterher: „Das Team hat sehr konzentriert und fokussiert trainiert.“ Karim Bellarabi hob seinerseits hervor, dass „wir als Mannschaft sehr gut gearbeitet und uns für eine starke Leistung mit dem Sieg belohnt haben.“ Darüber hinaus sei die Spielfreude mitunter der Schlüssel zum Erfolg gewesen, wie auch Jeremie Frimpong herausstellte: „Es hat richtig Spaß gemacht, weil wir fünf Tore geschossen haben“, so der Niederländer. „Wir waren eiskalt. Die Mannschaft hat richtig gut gespielt. Es war eine super Leistung.“

Trainer Gerardo Seoane fasste das 5:1 indes wie folgt zusammen: „Wir waren von Anfang an sehr fokussiert, sind gut angelaufen und haben so bei Augsburg auch Fehler provoziert. Nach einer schwächeren Phase zu Beginn der zweiten Halbzeit hat sich die Mannschaft schnell gefangen. Meiner Meinung nach ist es ein verdienter Sieg.“ Zudem habe die Mannschaft laut Ansicht des Schweizers gegen Augsburg einen Schritt nach vorne gemacht, da sie nach dem Gegentor „schnell in die Ordnung zurückgefunden“ habe.
Keine Frage: Mit drei Toren war Moussa Diaby, der damit seinen allerersten Hattrick in einem Pflichtspiel für Bayer 04 schnürte, zweifelsfrei der Mann des Spiels. Auffällig gut klappte das Zusammenspiel mit Amine Adli, der unter anderem Diabys ersten Treffer vorbereitete. „Wir wissen alle, dass Amine ein sehr guter Spieler ist“, lobte der 22-Jährige seinen Teamkollegen und führte weiter aus: „Wir kennen uns schon länger aus den französischen U-Nationalmannschaften. Wir sprechen die gleiche Sprache und kommen beide aus Frankreich. Dadurch fällt mir die Kommunikation mit ihm natürlich leicht. Wir sind beide Linksfüße und harmonieren einfach gut miteinander. Ich freue mich sehr, dass Amine in unserem Team ist. Ich danke ihm für den überragenden Pass, den er mir zugespielt hat.“

Unter dem 5:1-Sieg standen zudem letztlich nicht nur drei Punkte, sondern auch das Comeback von Charles Aránguiz. Der Chilene fehlte in den vergangenen beiden Bundesliga-Spielen wegen einer Muskelverletzung. Gegen Augsburg verbuchte der Routinier seinen ersten Einsatz im neuen Kalenderjahr – er wurde in der 70. Minute für Adli eingewechselt. Willkommen zurück, Charly!
Abgesehen davon, dass Schwarz-Rot dank des Siegs den dritten Tabellenplatz festigen konnte, bauten Jonathan Tah und Co. am Samstag eine beeindruckende Serie weiter aus. Denn auch im 22. (!) Bundesliga-Spiel gegen den FC Augsburg blieb die Werkself ungeschlagen (15 Siege, 7 Remis) – kein anderes Duell wurde in der Bundesliga-Historie so oft ausgetragen, ohne dass eines der beiden Teams eine einzige Partie gewinnen konnte. Zudem stellten die Schwarz-Roten einmal mehr unter Beweis, dass sie regelmäßig von Beginn an hellwach sind. Das 1:0 durch Karim Bellarabi (9.) war bereits das zwölfte Tor für das Seoane-Team in der Anfangsviertelstunde – absoluter Spitzenwert in Deutschlands höchster Spielklasse.
„Diaby zerlegt Augsburg“, titelt der EXPRESS und attestiert der Werkself eine „eindrucksvolle Vorstellung, und das obwohl Trainer Gerardo Seoane nach dem wichtigen Sieg in Mönchengladbach wegen acht Ausfällen improvisieren musste.“ Kicker sah derweil „spielfreudige Leverkusener“, die gegen einen „defensiv anfälligen FC Augsburg auch in der Höhe verdient mit 5:1 gewannen und damit ihre Champions-League-Ambitionen unterstrichen.“ Die Rheinische Post analysierte ihrerseits, dass Bayer 04 das Spielgeschehen kontrollierte und „nach Belieben kombinierte“. Notenbester Spieler war auch für die RP logischerweise Moussa Diaby. „Sein Tor zum 4:1 sicherte ihm dann endgültig den Titel als ‚Spieler des Spiels‘. Prädikat: besonders wertvoll“, schreibt das Blatt. Robert Andrich überzeugte unterdessen als „alleiniger Abräumer“, Jeremie Frimpong „bewies viel Übersicht“.
Der Bundesliga steht nun die erste Länderspielpause im neuen Kalenderjahr ins Haus geschrieben. Mit 35 Punkten rangiert die Werkself weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz und hat acht Zähler Rückstand auf den Zweiten Borussia Dortmund – Leverkusens nächster Gegner. Am Sonntag, 6. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr), gastiert das Team von Chefcoach Gerardo Seoane beim BVB. Im Hinspiel setzte es für Bayer 04 eine bittere 3:4-Niederlage. Dank der jüngsten Erfolge peilt Schwarz-Rot nun aber den dritten Sieg in Folge an. Das weiß auch Kapitän Lukas Hradecky: „Jetzt“, sagt der Finne, „fahren wir mit tollem Selbstvertrauen zum Spiel gegen Dortmund.“

Werkself-TV zeigt die TV-Zusammenfassung der 0:1-Niederlage der Bayer 04-Frauen beim FC Bayern München im Achtelfinale des DFB-Pokals 2026/27.
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Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
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„Was die Mentalität und den Willen angeht, können wir uns nichts vorwerfen“, resümierte Robert Andrich nach der ersten Heimniederlage der Werkself in dieser Saison. Auch spielerisch zeigte Schwarz-Rot in der intensiven und körperlichen Partie eine über weite Strecken respektable Leistung, war dem VfB Stuttgart in den meisten statistischen Belangen überlegen. Einzig in Sachen Effizienz vor dem Tor hatten die Schwaben der Werkself etwas voraus. Chefcoach Carles Martínez will daraus lernen, um in Zukunft „auch diese Art von Spielen zu gewinnen“. Der Werkself Nachdreher.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Nach dem 2:4 gegen den VfB Stuttgart am 8. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 äußerten sich Afonso Moreira und Robert Andrich am Mikrofon von Werkself-TV...
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