
Den Gegner Darmstadt gilt es nicht zu unterschätzen. Auch wenn Darmstadt erstmals unter Norbert Meier zwei Pflichtspielniederlagen in Folge kassierte und zum ersten Mal unter dem neuen Trainer zweimal hintereinander ohne Torerfolg blieb, will die Werkself erneut „mit aller Konsequenz das eigene Spiel durchbringen.“
„Wir wollen dabei unseren Fans, die uns in Wembley so toll unterstützt haben, einen weiteren großartigen Nachmittag bieten“, erklärte Roger Schmidt, dem die positiven Eindrücke aus London noch deutlich anzumerken war. „Das Spiel gegen Tottenham Hotspur hat einen traumhaften Verlauf genommen. Für solche Abende arbeiten wir das ganze Jahr hart, denn unser Ziel ist es, uns für die Champions League zu qualifizieren.“
Aber: „Die Reise war auch sehr anstrengend für uns alle - wir sind um vier Uhr nachts gelandet. Ich sehe die Jungs erst gleich beim Abschlusstraining wieder, dann werde ich sehen, in welchem Zustand meine Spieler sind.“
Ohne Kampl und Bender
Personell macht sich die Belastung der vergangenen Wochen bemerkbar: Kevin Kampl wird mit seiner Fußprellung definitiv ausfallen. „Wir sind dennoch erleichtert, dass es nur eine starke Prellung ist und kein Mittelfußbruch“, sagte Schmidt. Außerdem wird laut Schmidt Werkself-Kapitän Lars Bender ausfallen. Zudem stehen die Langzeitverletzten Karim Bellarabi, Vladlen Yurchenko und Joel Pohjanpalo weiterhin nicht zur Verfügung und Kevin Volland ist gesperrt.
Dafür ist Hakan Calhanolgu wieder fit! Calhanoglu hat „wie alle Einwechselspieler am Mittwochabend seine Sache sehr gut gemacht. Es ist wichtig, dass er wieder fit ist“, betonte Schmidt, der zum Schluss der Pressekonferenz dann noch einmal ausführlich zu den Eigengewächsen Kai Havertz, der mit 17 Jahren, vier Monaten und 22 Tagen zum jüngsten deutschen Champions League-Debütant nach Serge Gnabry (17J 3M 10T) avancierte, und zu Benny Henrichs Stellung bezog: „ Für beide gilt: Um auf höchstem Niveau zu bestehen, braucht man eine gewisse Robustheit und Entschlossenheit in den Zweikämpfen. Henrichs hat das sehr schnell gezeigt und sich großartig entwickelt. Und Havertz ist ebenfalls in der Lage, Zweikämpfe auf höchstem Niveau zu gewinnen. Wir freuen uns, dass wir ihn und andere große Talente in den Reihen haben. Ich sehe es auch als unsere Aufgabe an, solche Talente weiter zu fördern.“
Die BayArena wird am Samstag bis auf den Gästebereich ausverkauft sein. Es werden circa 1.300 Fans aus Darmstadt erwartet.


Werkself-TV zeigt nach dem 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltags die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Julian Schuster und Kasper Hjulmand...
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Werkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltag re-live...

Ein sportlich dürftiger Auftritt, dafür aber ein lang ersehntes Comeback: Die Bayer 04-Frauen haben in der Länderspielpause eine überraschende Testspiel-Niederlage kassiert. Beim aufstrebenden Regionalligisten Borussia Dortmund verlor die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 0:1 (0:1). Vor 452 Zuschauern im Stadion Rote Erde ließ die Werkself vor allem offensiv vieles vermissen. Die schönste Nachricht des Tages war das Comeback von Shen Menglu, die nach fast einem Jahr verletzungsbedingter Pause wieder auf dem Rasen stand.
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Am 5. Spieltag in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga erkämpfte sich die U19 von Bayer 04 ein 1:1 beim Nachwuchs des 1. FC Union Berlin. Die Gastgeber waren in der 80. Minute in Führung gegangen. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Leverkusener bereits in Unterzahl, weil Ben Hawighorst die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Die dezimierten Gäste kamen aber in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch den kurz zuvor eingewechselten Andrii Hamzyk noch zum verdienten 1:1-Ausgleich.
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Durch die Niederlage bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende steht der SC Freiburg zwei Plätze und zehn Punkte hinter Bayer 04. So durchwachsen die Bilanz des Sport-Clubs in der Fremde ist, so stark präsentiert sich das Team von Trainer Julian Schuster zu Hause, wo sie 24 ihrer 33 Punkte holten. Ein möglicher Weg, um den SCF mit einem Auswärtssieg auf Abstand zu halten, könnte für die Leverkusener über die Lufthoheit führen: Kein Team ist so anfällig für Kopfball-Gegentore wie die Breisgauer – und bei der Werkself wissen einige, wie man das ausnutzen könnte. Die Kurzpässe.
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