
„Bayer verspielt Sieg beim Aufsteiger“, titelt die Rheinische Post in ihrer Online-Version und beschreibt die Kräfteverhältnisse in der zweiten Halbzeit: „Stuttgart kam mit frischem Elan aus der Pause, doch Leverkusen blieb das Team mit den Chancen. Moussa Diaby nach einem Solo (48.), Alario per Kopf (61.) sowie Karim Bellarabi (64.) scheiterten allerdings allesamt am gut aufgelegten Kobel im Tor des Teams von Coach Pellegrino Matarazzo. Die nicht genutzten Chancen sollten sich rächen. Nach einem Foul von Bellarabi an Roberto Massimo bekam Stuttgart einen Freistoß zugesprochen, dessen Folge der Ausgleich per Kopfball durch Sasa Kalajdzic war (77.). Weitere Torgelegenheiten gab es in der zerfahrenen Schlussphase nicht mehr. Unter dem Strich stand das dritte Remis im dritten Spiel für den Werksklub.“
„Rückschläge für die Werkself“ hatte auch der Kölner Stadt-Anzeiger in seiner Online-Ausgabe ausgemacht und bezog sich dabei nicht nur auf den Verlust zweier Punkte für Bayer 04 im Schwabenland, sondern auch auf den verletzungsbedingten Ausfall von Torschütze Patrik Schick, denn „er hat alle Fähigkeiten hat, die man sich von einem neuen Stürmer wünscht“. In der Analyse heißt es: „Nach der Auswechslung von Schick verlor die Werkself die Kontrolle über das Spiel. Mit jeder gelungenen Aktion wuchs die Entschlossenheit und die Gefährlichkeit des Aufsteigers, der zwar regelmäßig Konter zuließ, doch Bayer 04 war an diesem Tag nicht in der Lage, sie konstruktiv und gezielt zu Ende zu spielen.“
Viel Lob gab es vom Berichterstatter für das Debüt von Rechtsverteidiger Santiago Arias, der zum „Mann des Spiels“ gekürt wurde: „Der Kolumbianer war nach nur einer Trainingswoche bereits der zuverlässigste Feldspieler von Bayer 04. Er weiß, wie man eine Seite bearbeitet und im Griff behält, verfügt über die nötige Geschwindigkeit, Technik und taktische Disziplin. Diese Baustelle scheint Leverkusen mit ihm und Ex-Kapitän Lars Bender jetzt geschlossen zu haben.“
Der Kölner Express zitiert in seiner Online-Ausgabe Trainer Peter Bosz: „Es war kein gutes Spiel von uns. Wir haben die Qualität, 1:1-Situationen besser auszuspielen.“ Die Anfangsphase der Begegnung wird so geschildert: „Leverkusen, erstmals mit dem neuen Rechtsverteidiger Santiago Arias in der Startelf, übernahm von Beginn an das Kommando und präsentierte sich direkt als gut funktionierende Einheit. Frühes Pressing, Kombinationsspiel über die schnellen Flügel und viel Ballbesitz zeichnete die Bosz-Elf in der Anfangsphase aus. Die frühe Führung für die Gäste war die logische Folge. Eine kurz gespielte Ecke flankte der 17-jährige Ex-Kölner Florian Wirtz perfekt ins Zentrum, wo Schick einköpfte."
Auch der kicker würdigt den guten Beginn der Leverkusener: „Der VfB setzte auf eine 3-4-2-1-Grundordnung, wobei Sosa in der Rückwärtsbewegung hinten links einrückte und aus der Dreier- eine Viererkette machte. Bei Bayer war es taktisch ein 4-1-2-2-1-System. In diesem setzte die Werkself auf aggressives Pressing. Dieses frühe Anlaufen schmeckte den Schwaben überhaupt nicht und provozierte viele Fehler im Spielaufbau. Entsprechend hoch waren die Ballbesitz- und Zweikampf-Werte für Leverkusen in der Anfangsphase. Ins Bild passte deshalb auch der frühe Führungstreffer: Demirbay führte eine Ecke kurz aus, Wirtz flankte vom linken Strafraumeck und fand vier Meter vor dem Tor Schick, der gegen seine Bewacher Kempf und Mavropanos in die Luft stieg, um zum 1:0 einzuköpfen (7.).“
Bild.de bringt es auf diesen Nenner: „Erst Schick-Tor, dann Schick-Schock“.


Im Rahmen des 5. Spieltags der Ligaphase der UEFA Europa League 2026/27 gastiert Bayer 04 beim kroatischen Meister Dinamo Zagreb. Die Partie steigt am Donnerstag, 26. November, um 18.45 Uhr im Stadion Maksimir. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Nicht nur auf dem Rasen gab es rund um den 2:1-Heimerfolg der Werkself gegen den SC Freiburg Grund zur Freude. Auch im Bereich der Trainerbänke waren zur Pause viele glückliche Gesichter zu sehen. Einmal mehr ehrte Fernando Carro, Vorsitzender der Geschäftsführung, gemeinsam mit Ex-Stürmer und Klub-Repräsentant Stefan Kießling im Namen von Bayer 04 die bis zu 30-jährigen Jubiläen von acht Fanclubs.
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Was für ein Spiel für die U19 von Bayer 04: Beim 4:3-Erfolg beim VfL Bochum 1848 drehte die junge Werkself die Partie spektakulär in der Nachspielzeit. Einen schwereren Stand hatte die U17, die beim Tabellenführer 1. FSV Mainz 05 mit 2:6 unterlag. Großen Jubel gab es dafür bei gleich drei Juniorinnen-Teams, die teils gegen ältere Gegnerinnen den Einzug in die jeweiligen Finals des Kreispokals perfekt machten – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Auch in der zweiten Länderspielperiode der Saison 2026/27 reisen wieder Bayer 04-Nachwuchsakteure zu ihren Nationalteams – darunter wie so häufig auch DFB-Auswahlen.
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