
„Im Fußball ist alles möglich, man muss nur dran glauben“ hatte Kasper Hjulmand vor der UCL-Partie gegen die Gunners zu Wochenbeginn betont und anschließend eine eindrucksvolle Leistung seiner Mannschaft gesehen. „Wir haben gegen eines der besten Teams Europas gespielt. Und dasselbe kann ich jetzt auch über unseren nächsten Gegner sagen: Bayern hat eine Top-Mannschaft. Und sie sind vielleicht sogar noch ein Stück weit kompletter in ihrer Spielweise als Arsenal. Von daher müssen wir wieder eine Top-Leistung bringen.“
Ein erfolgreicher Ausgang am Samstagnachmittag würde der Werkself im Kampf um die Champions-League-Startplätze wichtige Punkte bescheren. Auf Platz sechs liegend, beträgt der Rückstand auf den Vierten und den Fünften derzeit jeweils drei Zähler. Welcher dieser Ränge am Ende für die Teilnahme an der Königsklasse berechtigt, hängt vom Abschneiden der Klubs in den UEFA-Wettbewerben ab. In dieser Woche zog Spanien in der UEFA-Fünfjahreswertung an Deutschland vorbei und hätte nach aktuellem Stand die fünf direkten Startplätze für die Champions League sicher. Hjulmand angesprochen auf diese Konstellation: „Wir konzentrieren uns nicht auf diese Wertung, sondern darauf, Spiele zu gewinnen und in der Tabelle vorzurücken. Darum geht es.“
Personell muss Hjulmand auf den gelbgesperrten Alejandro Grimaldo verzichten. Zurück im Aufgebot begrüßt der Däne dagegen den wiedergenesenen Nathan Tella, der zuletzt Mitte Januar zum Einsatz gekommen war. Das Comeback von Keeper Mark Flekken, seit einigen Tagen wieder vollständig im Mannschaftstraining, ist für Samstag noch nicht vorgesehen.
Drei Partien hat die Werkself bis zur letzten Länderspielphase der laufenden Saison noch vor der Brust. „Dieses Spiel ist wichtig, das bei Arsenal auch, das in Heidenheim genauso. Alle drei sind superwichtig“, stellte Hjulmand klar.
Auf die Frage, ob er für die erste dieser drei Aufgaben beim fulminanten 6:1 der Münchner bei Atalanta Bergamo im UCL-Achtelfinal-Hinspiel unter der Woche Ansätze gesehen habe, um sie zu schlagen, gab der 53-Jährige schmunzelnd zu: „Nicht in diesem Spiel. (lacht) Sie haben keine Schwäche gezeigt, waren stark im Pressing und im Eins-gegen-Eins. Aber natürlich sehen wir grundsätzlich Möglichkeiten. Wie gesagt: Im Fußball ist alles möglich.“
Wie gewohnt bei den Partien am Samstagnachmittag läuft das Einzelspiel auf Sky und dem Streamingdienst WOW. Die Konferenz ist bei DAZN zu sehen. Außerdem ist natürlich auch wieder das Werkself-Radio live aus der BayArena auf Sendung, die Übertragung beginnt um 15 Uhr über die Bayer 04-App und bayer04.de.


Während sich die Werkself vom 1. bis zum 7. August im Trainingslager in Blankenhain auf die neue Saison vorbereitet, schlagen auch einige Bayer 04-Clubmitglieder im Rahmen einer mehrtägigen Club-Tour ihre Zelte im Weimarer Land auf. Sie verfolgen das Trainingslager aus nächster Nähe, besuchen die öffentlichen Einheiten und nehmen an verschiedensten Unternehmungen und Aktivitäten abseits des Rasens teil. Im Club-Tour-Tagebuch teilen sie ihre Eindrücke, Erlebnisse und besonderen Momente.
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